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Kulinarisches

Rückkehr zum Ritual

Heiligabend wie vor der Pandemie: Würstchen mit Kartoffelsalat gehören dazu

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Endlich wieder unbeschwert mit Freunden Weihnachten feiern: Heiligabend kommt dabei oft Kartoffelsalat mit Würstchen auf den Tisch. Foto: djd/Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG

Weihnachten ist das große Fest der Rituale, in vielen Familien werden dabei jahrzehntealte Traditionen gepflegt. 2020 aber war alles anders: Treffen mit lieben Angehörigen oder Freunden waren entweder gar nicht oder nur unter sehr erschwerten Bedingungen möglich. Umso mehr freuen sich die Menschen in diesem Jahr auf die Rückkehr zu einer gewissen Normalität, vor allem auch beim Thema Essen. Am 24. Dezember kommt in vielen Familien abends Bockwurst mit Kartoffelsalat auf den Tisch. Umfragen bestätigen immer wieder, dass dieses einfache Gericht an Heiligabend am beliebtesten ist. Ein möglicher Grund: Vor Weihnachten hat man genug Stress mit dem Kauf und Einpacken der Geschenke und den Vorbereitungen auf die Festtage. Da ist jeder froh, wenn er sich Heiligabend nicht auch noch stundenlang in die Küche stellen und Rezepte wälzen muss. Geschmacklich ist Bockwurst mit Kartoffelsalat ebenfalls in den meisten Familien beliebt: Das Gericht schmeckt Groß und Klein. Die Zubereitungsarten für den Kartoffelsalat können sehr unterschiedlich sein, dazu passt beispielsweise die „Dicke Sauerländer“ Bockwurst von Metten.

Rezepttipp: Omas Kartoffelsalat mit Bockwürsten
Quelle: www.metten.net

Zutaten für 4 Portionen:

  • 750 g Kartoffeln, klein, festkochend
  • 1 Zwiebel
  • 250 g Gewürzgurken
  • 200 g Mayonnaise
  • etwas Gurkenwasser
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • 1 Dose „Dicke Sauerländer“ Bockwurst von Metten

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln waschen und etwa 20 Minuten kochen. Am besten über Nacht kühl stellen, dann pellen und in Scheiben schneiden.
  2. Die Zwiebel und die Gewürzgurken in kleine Würfel schneiden, mit der Mayonnaise und den Kartoffeln vermengen und mit Gurkenwasser, Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Anschließend mit der gehackten Petersilie garnieren.

Je nach Geschmack kann der Kartoffelsalat beispielsweise noch mit Apfelstückchen verfeinert werden.

Essen & Trinken

So schmeckt die eigene Heimat

Sauerkraut und Co.: Regionale Traditionsgerichte liegen hoch im Kurs

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Traditionelle Gerichte wie Bratwurst mit Bratkartoffeln und Sauerkraut feiern ihr Comeback in deutschen Küchen. Foto: djd/Hengstenberg

Ob Königsberger Klopse, Maultaschen, Schupfnudeln oder ein Sauerbraten mit Klößen: Traditionelle Gerichte wie bei Großmuttern finden wieder stärker Einzug in die deutschen Küchen. Denn Themen wie Regionalität, Saisonalität und Rückbesinnung auf Tradition stehen auch bei den Jüngeren hoch im Kurs. Kaum wegzudenken aus der überlieferten deutschen Küche ist Sauerkraut.

Jede Region bereitet Sauerkraut anders zu

Das vitamin- und ballaststoffreiche Kohlgemüse gibt es in zahlreichen regionalen Varianten. Deftiges Schlachtekraut mit Räucherspeck und Karotte wie von Mildessa ist beispielsweise in Thüringen beliebt – und schmeckt besonders gut zu einem Bierbraten mit Thüringer Klößen. In Brandenburg hingegen isst man gerne fruchtig-frisches Spreewaldkraut, das zu einer Bratwurst mit Bratkartoffeln passt. Süddeutsche Spezialitäten wie Schupfnudeln lassen sich gut mit einem milden Sauerkraut ohne Wein zubereiten. Das gilt ebenso für das würzig-säuerliche Suppengericht Soljanka, das vor allem in Ostdeutschland, etwa in der sächsischen Küche, eine Delikatesse ist. Es kann mit Kabanossi und Salami zubereitet werden oder als vegetarische Variante. Für die drei regionalen Mildessa Sauerkrautrezepturen im Glas, die bereits fertig gewürzt sind, wird 100 Prozent Kohl aus deutschem Anbau eingesetzt – unter www.hengstenberg.de finden Hobbyköche Rezepttipps mit den Sauerkrautspezialitäten, wie die vegetarische Soljanka.

Rezepttipp: Vegetarische Soljanka

Zutaten für 4 Personen:
1 Glas Mildessa Mildes Sauerkraut
2 l fertige Gemüsebrühe
3 Paprikaschoten (rot, gelb und grün)
4 Gewürzgurken knackig-würzig
100 ml Essiggurkenwasser
1 Zwiebel
1/2 Bund Dill, 1/2 Bund Petersilie (nur Blätter)
2 Knoblauchzehen
300 g vegetarische Wurst (am besten eignen sich hier vegetarische Wiener Würstchen, Salami und Speck)
Öl für den Topf
1 EL Hengstenberg Paprika-Tomatenmark
Saft von 2 Zitronen
Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Lorbeer, Chili (optional)

Zubereitung:

  1. Paprikaschoten und Essiggurken klein schneiden. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Dill und Petersilienblätter grob hacken, den Knoblauch zerdrücken, die Schale entfernen und fein schneiden. Die vegetarische Wurst in Stückchen schneiden.
  2. Das Öl in einen großen Topf geben, leicht erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben. Dann Paprikapulver, Paprika-Tomatenmark und Lorbeerblätter dazugeben und 3 Minuten andünsten. Essiggurken, Essiggurkenwasser und die Gemüsebrühe in den Topf geben und alles umrühren.
  3. Paprika, vegetarische Wurst und Mildessa Sauerkraut in den Topf geben. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen und optional Chili dazugeben. Dann 3 Minuten köcheln lassen. Guten Appetit!
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Essen & Trinken

Honigsüße Winterzeit

Der Bienensaft punktet mit köstlichem Geschmack und als bewährtes Hausmittel

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Ob im Müsli, auf dem Brot oder in der Bratensauce: Honig ist in der Küche vielseitig einsetzbar. Foto: djd/Deutscher Imkerbund (D.I.B)

Dunkelheit, Frost, Regen, Schneematsch, Erkältungen: Auf vieles im Winter könnte man eigentlich ganz gut verzichten. Von Kuschelsocken über Kerzenschein bis zu kulinarischen Genüssen haben sich die Menschen in den nördlichen Regionen deshalb einiges ausgedacht, um der dunklen Jahreszeit auch schöne Seiten abzugewinnen. Besonders lecker versüßen lässt sie sich mit gutem Honig. Denn der veredelt sowohl Naschereien als auch herzhafte Gerichte und kann sogar gegen Erkältungen und raue Winterhaut helfen.

Bei Husten und Süßhunger

Ein klassisches Hausmittel ist etwa die heiße Milch mit Honig, die Halsschmerzen und Husten lindern und das Einschlafen fördern kann. Denn der Bienensaft enthält Enzyme und Flavonoide, denen antibakterielle und entzündungshemmende Wirkungen zugeschrieben werden. Wichtig: Die Milch sollte nicht über 40 Grad heiß sein, weil sonst wertvolle Inhaltsstoffe zerstört werden. Bei trockenen, aufgesprungenen Winterlippen hilft Honig ebenfalls auf angenehme Weise: einfach auf die Lippen streichen, einige Minuten einwirken lassen und abschlecken. So werden sie schnell wieder zart.

In der Küche ist dem Einsatz von Honig kaum Grenzen gesetzt: Als süßer Brotaufstrich beim Frühstück, im Tee, zum Abschmecken von Suppen und Soßen, zum Süßen von Desserts und Plätzchen oder als pikante Honig-Senf-Kruste auf dem Braten kann er in fast jedem Gericht punkten – Rezepte und Tipps gibt es unter www.deutscherimkerbund.de. Wichtig ist es allerdings, auf Qualität zu achten, denn viele Honige im Supermarkt stammen aus unklarer Herkunft. So kann die Angabe: „Mischung von Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern“ im Prinzip die ganze Welt bedeuten, meist kommt dann der Großteil aus China. Honig dagegen, der unter der Marke „Echter Deutscher Honig“ verkauft wird, stammt garantiert aus einheimischer Produktion und wurde weder gefiltert noch erhitzt, sondern ist ganz naturbelassen. Und mit dem Kauf von regionalem Honig beim Imker unterstützt man gleichzeitig die Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen durch Honigbienen.

Rezept: Bratapfel-Kompott
Quelle: www.deutscherimkerbund.de

Zutaten:
1 kg Äpfel
30 g Butter
50 g Rosinen
1 1/2 EL Echter Deutscher Honig
Saft einer halben Zitrone
1 Messerspitze Zimt

Zubereitung: Äpfel schälen, Kernhaus entfernen, in grobe Schnitze schneiden. Butter in einer Pfanne zerlaufen lassen, Äpfel dazugeben und unter Rühren andünsten. Rosinen dazugeben.
Honig im Zitronensaft auflösen, unter die Äpfel mischen, zuletzt mit etwas Zimt abschmecken. Das Kompott lauwarm servieren. Tipp: 2 EL Mandelstifte trocken anrösten und über das Kompott streuen, einen Löffel Schlagrahm zu jeder Portion reichen.

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Essen & Trinken

Auf Freundschaft und Verbundenheit

Geschenkidee zu Weihnachten: Ein Tequila ist viel mehr als nur eine Spirituose

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Der frühere Handballprofi Stefan Kretzschmar ist ein geselliger Typ und stößt mit Freunden auch mal mit einem guten Tequila an. Foto: djd/Padre Azul

Tequila ist das mexikanische Nationalgetränk. Die Herstellung ist über Jahrhunderte fast unverändert geblieben. Basis der Spirituose ist die in geschützten Regionen angebaute Agave. Aus ihrem Saft gewinnt man Maische, die nach dem Gären destilliert wird. Der klassische durchsichtige Tequila Blanco wird direkt nach der Herstellung abgefüllt. Tequila Reposado und Tequila Anejo dagegen lagern einige Monate bis Jahre im Holzfass. Tun sie das mindestens zwei Monate, spricht man von einem „Reposado“, bei über einem Jahr ist es ein „Anejo“. Je länger das Destillat lagert, desto stärker ist der Einfluss des Holzes auf Geschmack und Farbe: Der Reposado etwa ist dunkler und geschmacklich komplexer als ein Tequila Blanco.

Tequila-Flaschen mit Totenkopfverschluss

In Deutschland gibt es das bekannte Tequila-Partyritual: Salz von der Hand lecken, Shot trinken, in die Zitrone beißen. „In Mexiko würde den Tequila niemand so trinken“, weiß der Österreicher Hans-Peter Eder. Am besten sollte man ihn mit seinem ausgewogenen Geschmack und feinen Aroma pur genießen. Eder hat sich seit 2016 dem „flüssigen Herzen Mexikos“ verschrieben und vertreibt auf dem europäischen Markt unter dem Namen Padre Azul drei hochwertige Tequila-Sorten. Die handgemachten Flaschen fallen durch das markante Totenkopfdesign des Verschlusses und die Lederummantelung auf. „In Mexiko symbolisiert der Totenkopf die ewige Verbindung zwischen der Welt der Toten und der Lebenden“, erklärt Eder. „Der Día de Muertos, der Tag der Toten am 2. November, ist deshalb auch einer der wichtigsten mexikanischen Feiertage.“ Für Mexikaner seien persönliche Beziehungen ohnehin extrem wichtig. Zeit spiele keine Rolle, Familie und Freundschaft aber umso mehr.

Weihnachtsgeschenk: Tequila für Kenner und für Einsteiger

Der goldene Padre Azul Tequila Reposado richtet sich sowohl an Kenner als auch an Einsteiger und ist deshalb das perfekte Weihnachtsgeschenk für Genießer. Nach der Destillation reifte die Spirituose mindestens acht Monate lang in Eichenfässern. Der Tequila mit 38 Volumenprozent Alkohol ist in der 0,7-Liter-Flasche für etwa 75 Euro im Handel und online erhältlich. Der Tequila Añejo dagegen wurde im Kupferkessel gebrannt, er verfügt über Noten von gebranntem Karamell, Schokolade, Eiche, Nuss, Kaffee sowie Vanille. Er besitzt ebenfalls 38 Volumenprozent Alkohol und ist für etwa 85 Euro erhältlich.

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Essen & Trinken

Mit heimischem Wildbret kommt Abwechslung auf den Tisch

Fleisch von Reh und Co. lässt sich auf vielseitige Art und Weise zubereiten

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Gesund und lecker: Rehkarree in Haselnusskruste bringt Abwechslung auf den Speiseplan, vor allem in der kalten Jahreszeit. Foto: djd/DJV/Christina Czybik

Das Fleisch wild lebender Tiere entspricht einer zeitgemäßen und bewussten Ernährung. Kein Wunder, führen Wildtiere doch ein artgerechtes Leben in der Natur. Die Verbraucher wissen das immer mehr zu schätzen, das bestätigt eine repräsentative Befragung des Deutschen Jagdverbandes (DJV): 84 Prozent der Deutschen erachten Wildbret als natürlich und gesund – ein Fünftel mehr als 1999. Wild bietet in der modernen Küche unzählige kreative Möglichkeiten der Zubereitung. Elf kulinarische Schätze aus heimischen Revieren finden sich zum Beispiel in der neuen Broschüre „Wilde Festtagsküche – Rezepte mit Wildbret für besondere Anlässe“. Dazu gibt es Tipps und Tricks zu Lagerung und Haltbarkeit. Eine Online-Version zum kostenlosen Herunterladen findet man unter www.jagdverband.de. Ob ambitionierter Koch oder neugieriger Anfänger: Das Fleisch von Wildschwein und Co. lässt sich genauso einfach zubereiten wie das von Rind oder Huhn. Ein Rezepttipp gerade für die kalte Jahreszeit ist knuspriges Rehkarree in Haselnusskruste.

Rezepttipp: Rehkarree in der Haselnusskruste

Zutaten für 4 Personen:

800 g Rehkarree (mit geputzten Knochen)
Butterschmalz
2 Zweige Thymian
1 Zweig Rosmarin
1 Zwiebel
Salz
Pfeffer (frisch gemahlen)

Für die Kruste:

125 g Butter
100 g Haselnüsse
50 g Semmelbrösel
1 Eigelb
1 Zitrone (Abrieb)
1 Wacholderbeere
2 Zweige Thymian

Für die Soße:

1/8 l Rotwein (kräftig)
1/8 l Wildjus/-fond (selbst gekocht oder gekauft)
1 TL Tomatenmark
etwas Mehl zum Binden

Zubereitung:

Für die Kruste die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, abkühlen lassen und hacken. Butter und ein Eigelb schaumig schlagen. Die fein gemahlene Wacholderbeere, Thymianblätter, Brösel und die gehackten Haselnüsse untermengen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb abschmecken. Die Haselnussmasse in einen aufgeschnittenen Gefrierbeutel geben und zwischen den Beutelhälften mit einem Wellholz platt walzen. Anschließend in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.

Das Rehkarree von allen Seiten in Butterschmalz anbraten. Die Kräuter und die geviertelte Zwiebel zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Das Karree in Alufolie packen und bei 130 Grad Celsius im vorgeheizten Backofen bis zum gewünschten Gargrad durchziehen lassen. Für die Soße das Tomatenmark in die Pfanne geben, mit dem Gemüse kurz anrösten. Den Bratensatz mit dem Rotwein ablöschen und reduzieren lassen. Mit dem Wildfond aufgießen, kurz kochen lassen und durch ein Sieb passieren. Zum Schluss die Soße binden und abschmecken. Schließlich noch das Rehkarree mit der zurechtgeschnittenen Kruste belegen und kurz übergrillen, bis die Kruste Farbe bekommt (Oberhitze oder Grillfunktion des Backofens).

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Kulinarisches

Dip-Klassiker im Winter

Cremiger Zaziki kann vielseitig verwendet werden

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Der Dip-Klassiker verfeinert die kühle Jahreszeit: gefüllte Aubergine mit griechischen Nudeln, Mandeln und Zaziki. Foto: djd/Apostels Griechische Spezialitäten/Marcel Buchstaller

Die Grillsaison ist vorbei, auf leckere Dip-Klassiker muss man dennoch nicht verzichten. Zaziki etwa kann mit seiner würzig-frischen Note in der Küche vielfältig verwendet werden und verfeinert wärmende Gerichte im Herbst und Winter.

Schmeckt zu Gemüse- und Kartoffelgerichten

Zaziki oder Tzatzíki auf Griechisch besteht aus griechischem Joghurt, Gurken, Knoblauch und Olivenöl. Im Vergleich zu herkömmlichem Naturjoghurt hat griechischer Joghurt einen intensiveren Geschmack und einen höheren Fett- und Proteinanteil. Dadurch schmeckt etwa „Apostels Zaziki“ besonders cremig. Er passt nicht nur zu gegrilltem Fleisch, sondern auch sehr gut zu gedünstetem oder angebratenem Gemüse, Kartoffelgerichten und einer Rohkostplatte. Für Gäste am Abend kann der Dip-Klassiker mit frisch gebackenem Brot zu einem Glas Rotwein gereicht werden. Zaziki und abgewandelte Kombinationen sind in vielen Ländern beliebt. Zu diesen Varianten zählen Raita aus Indien, Cacik aus der türkischen oder armenischen Küche sowie Tarator aus dem Balkan. Letzterem wird nachgesagt, der Zaziki-Urvater zu sein. In Griechenland wird Zaziki traditionell als Vorspeise gegessen und als Beilage zu fast allen herzhaften Gerichten. Köstlich schmeckt er beispielsweise zu gefüllten Auberginen.

Rezepttipp: Gefüllte Aubergine mit griechischen Nudeln, Mandeln und Zaziki

Zutaten für 4 Personen:
100 g gehackte Mandeln
1 Zwiebel
2 Zucchini
150 g Tomaten
2 EL Kräuterbutter
200 g Kritharaki (Orzo- oder Risoni-Nudeln)
600 ml Wasser
Salz, Pfeffer
1 TL Rosenpaprika
1 EL Tomatenmark
4 Auberginen
500 ml Gemüsebrühe
4 Zweige Thymian
200 g Apostels Zaziki

Zubereitung:
Die gehackten Mandeln in einer Pfanne goldbraun rösten. Zwiebel schälen und fein würfeln. Zucchini und Tomaten waschen, in mundgerechte Stücke schneiden und zusammen mit den Zwiebeln zu den Mandeln geben und für etwa 4 Minuten erhitzen. Anschließend die Pfanne zur Seite stellen. Die Kräuterbutter in einem Topf erhitzen, Kritharaki hinzufügen und glasig unter Rühren dünsten. Das Ganze mit dem Wasser aufgießen, Salz, Pfeffer, Rosenpaprika und Tomatenmark hinzugeben, zum Kochen bringen und für etwa 15 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit Auberginen waschen und der Länge nach halbieren. Hälften mit einem Teelöffel aushöhlen, dabei einen Rand stehen lassen. Die Auberginenhälften salzen und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Auberginen mit Küchenpapier trocken tupfen. Kritharaki mit Mandeln-Tomaten-Mischung vermischen und in die Auberginenhälften füllen. In eine Auflaufform legen, Brühe angießen und im vorgeheizten Backofen (Umluft: 180 Grad Celsius) 25 Minuten backen. Auf Tellern anrichten und mit Thymianblättchen sowie Zaziki garnieren.

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Kulinarisches

Die Küche wird zur Kombüse

Rezepttipps: Kochabenteuer mit Kids für eine gesunde und bewusste Ernährung

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Wenn Groß und Klein gemeinsam das Essen zubereiten, schmeckt es gleich doppelt so gut. Foto: djd/iglo/Patrick Ohligschlaeger

Was gibt‘s heute zu essen? Diese Frage beschäftigt Groß und Klein jeden Tag, denn die Geschmäcker sind unterschiedlich: Geht es nach den Kids, könnten jeden Tag Nudeln mit Tomatensoße auf dem Speiseplan stehen. Bei den Großen darf es gerne etwas Gesünderes und Abwechslungsreicheres sein. Mit den richtigen Tipps bekommt man alle Bedürfnisse unter einen Hut.

Beim Einkauf auf gesunde Zutaten achten

Die ausgewogene Ernährung beginnt beim Einkaufen. Bereits hier gilt es, die Kinder aktiv einzubeziehen. So erfahren sie früh, wie der Nutri-Score bei der Auswahl hilft. Denn die freiwillige Nährwertkennzeichnung zeigt mit einer Farbskala vom dunkelgrünen A bis zum dunkelroten E auf einen Blick, welche Lebensmittel im Vergleich zu anderen Produkten der gleichen Kategorie den günstigeren Nährwert haben. Daheim heißt es dann: alle in die Küche und ab an den Herd! Mitkochen vermittelt spielerisch ein Bewusstsein für Lebensmittel und eine ausgewogene Ernährung. Dabei dürfen auch gesunde Zutaten wie Spinat und Fisch nicht fehlen, wenn man sie kindgerecht zubereitet. „Meine Tochter liebt Spinat, deshalb machen wir grüne Crêpes. Man kann den Teig aber mit so ziemlich allem einfärben, was schmeckt, zum Beispiel Rote Beete oder Karotten. So entsteht ein bunter Abenteuerteller“, erklärt iglo-Chefkoch Thomas Lange.

Zum Nachkochen: Grüne Crêpes mit Fischstäbchen

Die kräftig grünen Crêpes gelingen einfach und schmecken in jedem Alter. Beim Zubereiten packen Groß und Klein gemeinsam an, so wird die Küche zu einer echten Piratenkombüse.

Zutaten:

300 g iglo Fischstäbchen
150 g Blattspinat
240 g Rewe Bio-Dinkelvollkornmehl
500 ml Bio-Vollmilch
4 Eier
200 g Bio-Frischkäse
2 EL Mischung „8 Kräuter“
1 Gurke
1 Bund Radieschen
2 EL Bio-Olivenöl
1 EL Bio-Rapsöl

Zubereitung:

Die Fischstäbchen im Backofen zubereiten, auf der mittleren Schiene werden sie ohne zusätzliches Fett schön knusprig. Für den Teig Blattspinat mit der Milch fein pürieren. Eier, Mehl, Salz und Pfeffer hinzufügen. Eine beschichtete Pfanne mit etwas Rapsöl einpinseln, eine Kelle Crêpeteig hineingeben und von beiden Seiten drei bis sechs Minuten backen. Frischkäse mit etwas Olivenöl glattrühren, Kräuter unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Radieschen und Gurke waschen, in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Die Crêpes mit Kräuterfrischkäse bestreichen und mit Gemüse füllen. Noch ein Tipp: Gemeinsames dekorieren fördert die Kreativität. Ein paar Radieschen- und Gurkenscheiben bilden mit dem Crêpe optisch einen Schildkrötenpanzer. Die Fischstäbchen als Kopf und Beine ergänzen, fertig ist ein Abenteuerteller, den die Kids garantiert schnell verputzen.

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Kulinarisches

Endlich feiern und genießen

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Die Adventszeit hat für die meisten Menschen zwei Seiten. Sie ist einerseits besinnlich und gemütlich, man freut sich auf Lichterglanz und Weihnachtsmarkt. Sie ist andererseits aber auch oft mit Anspannung verbunden, mit Vorbereitungen fürs Fest, Geschenkekauf und Stress bei der Arbeit. Ab Heiligabend darf man sich dann endlich ganz entspannt und hemmungslos den Genüssen im Kreise lieber Menschen hingeben, die meisten haben bis ins neue Jahr frei. Grund genug für ein Special: Es geht ums weihnachtliche Lieblingsessen, um kreative Cocktailideen, um Naschereien in Bioqualität und schließlich um eine kleine Geschenkidee für Honigliebhaberinnen und -liebhaber.

Gans wie früher: Endlich wieder Vorfreude aufs weihnachtliche Lieblingsessen

An Heiligabend werden in vielen Familien Essenstraditionen gepflegt. Einer Statista-Umfrage aus dem Jahr 2020 zufolge ist bei 33 Prozent der Befragten Kartoffelsalat mit Würstchen das beliebteste Gericht, in der Summe aber ist Geflügel noch mehr gefragt: Ente wollen 27 Prozent auf den Tisch bringen, bei 21 Prozent der Befragten gibt es Gans. „Zu Kartoffelsalat mit Bockwurst passt gut ein klassisches Pils, das ist leicht und spritzig“, rät Julia Klose, Biersommelière der Brauerei C. & A. Veltins. Auch mit der Weihnachtsgans kann man als Gastgeber kulinarisches Traditionsbewusstsein beweisen. Das knusprige und gut gewürzte Geflügel wird meist mit Klößen und Rotkohl serviert. „Das zum Einpinseln der Gans nötige Bier eignet sich auch zum Durstlöschen hervorragend“, so Klose.

Weihnachten und Silvester: Rezepttipps für Cocktails zum Selbermixen

Mit festlichen Cocktailkreationen, die sich mit wenig Aufwand zubereiten lassen, kann man sich selbst und seine Gäste zu Weihnachten und Silvester verwöhnen. Wichtig sind in jedem Fall hochwertige Zutaten, empfiehlt Angelika Wiesgen-Pick, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI): „Beim Zusammenspiel der Aromen kommt es auf qualitativ hochwertige Grundprodukte an. Das gilt für ausgewählte Spirituosen wie Gin, Rum, Wodka, Brandy oder Liköre ebenso wie für die begleitenden Fruchtsäfte.“ Apfel, Orange, Cranberry oder Granatapfel bringen weihnachtliche Düfte ins Glas, ebenso wie Gewürze von Vanille bis Zimt.

Naschen mit gutem Gewissen: Leckereien in Bioqualität

Weihnachten ohne süße Leckereien wie Zimtsterne, Dominosteine oder Lebkuchen? Das wäre für die meisten undenkbar. Allerdings gibt es große Unterschiede bei den Weihnachtsgebäcken. Dabei sind auch gesunde Weihnachtsgenüsse erhältlich. Die Spezialitäten von Egle etwa werden aus ausgewählten Zutaten in Bioqualität hergestellt, enthalten wertvolles Dinkelmehl, keinen Cassiazimt und wichtige Ballaststoffe. Wer sich gar nicht entscheiden kann, findet zum Beispiel mit dem „Sparpaket“ unter www.egle.de einen bunten Mix von fünf Delikatessen. Mit der mitgelieferten Geschenktasche hat man ein Präsent, das bei Genießern garantiert gut ankommt. Das Set „Kaminfeuer“ wärmt mit einem Bio-Glühwein, beim „Fruchtzauber“ ist neben Naschereien stattdessen ein alkoholfreier Punsch enthalten.

Geschenkidee für Honigliebhaber: Exotische Rarität aus Tasmanien

Eine schöne Geschenkidee für Honigliebhaber und alle, die es werden wollen, ist der exotisch-blumige Breitsamer Leatherwood Honig aus den unberührten Regenwäldern Tasmaniens. Angelockt vom unwiderstehlichen Duft der weißen, wildrosenähnlichen Blüten des seltenen Leatherwood-Baums, lassen Abertausende Bienen aus dem süßen Nektar einen einzigartigen Honig entstehen, der den Charakter des Baumes widerspiegelt. Mit großer Sorgfalt wird der Honig vor Ort von der Tasmanian Honey Company geimkert. Feinschmecker schätzen die seidenweiche Textur und das exotisch-blumige Aroma. Breitsamer Tasmanischer Leatherwood Honig ist online unter www.breitsamer.de/shop für 14,99 Euro erhältlich.

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Kulinarisches

Köstliche und faire Weihnachtsbäckerei

Rezepttipp: Espresso-Biscotti mit fair gehandelten Zutaten

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Köstlich und mit "fairen" Zutaten: Espresso-Biscotti sollten auf dem Plätzchenteller nicht fehlen. Foto: djd/Fairtrade/Forum Fairer Handel

Süße, selbst zubereitete Leckereien dürfen in der Adventszeit nicht fehlen. Für die Weihnachtsbäckerei werden Gewürze, Schokolade, Kokosraspeln, Honig, Nüsse und vieles mehr eingekauft. Wer dabei Produkte mit dem Fairtrade-Siegel wählt, unterstützt direkt die Produzentinnen und Produzenten in den Herkunftsländern und fördert einen umweltverträglichen Anbau sowie das Verbot von Kinderarbeit.

Arbeits- und Lebensbedingungen vor Ort verbessern

Ziel des Fairen Handels ist es, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kleinbauernfamilien und Angestellten auf den Plantagen in den sogenannten Entwicklungsländern zu verbessern. Dies geschieht durch stabile Handelsbeziehungen und Mindestpreise. Der Faire Handel hilft den Menschen zudem bei der Vermarktung ihrer Produkte – sei es über die Supermärkte und Weltläden in Deutschland oder direkt im Ursprungsland. Bundesweit sind über 7.000 verschiedene fair gehandelte Produkte erhältlich – darunter auch viele fürs Adventsbacken. Unter www.fairtrade-deutschland.de/produkte gibt es eine Übersicht sowie Rezeptideen für Schoko-Brownies, Vanillekipferl oder Honig-Dattel-Cookies. Auch Espresso-Biscotti dürfen auf dem Plätzchenteller nicht fehlen.

Rezepttipp: Espresso-Biscotti

Zutaten für ca. 40 Stück:
200 g Mehl
50 g Mandelmehl*
1 TL Backpulver
175 g brauner Zucker*
1 Prise Salz*
30 g Kokosöl*
2 Eier*
1 EL Vanilleextrakt*
2 EL stark gebrühter Espresso*
100 g ganze blanchierte Mandeln*
optional: geschmolzene Bitterschokolade*

  • Diese Produkte gibt es in Fairtrade-Qualität.

Zubereitung:

  • Mehl, Mandelmehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Rührschüssel vermengen.
  • Kokosöl, Eier, Vanilleextrakt und den etwas abgekühlten Espresso dazu geben und zu glattem Teig verkneten.
  • Arbeitsplatte mit etwas Mehl bedecken. Teig mit den Händen durchkneten. Die Mandeln dazugeben und vermengen. Das Ganze zu einer Teigkugel formen und mit Frischhaltefolie bedeckt etwa eine halbe Stunde lang im Kühlschrank lagern.
  • Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auskleiden.
  • Den Teig halbieren. Aus jeder Teighälfte einen ca. 5 cm breiten, langen Laib formen, an der Oberseite etwas flach drücken. Die beiden Teigstränge auf dem Backblech nebeneinander platzieren und auf mittlerer Ebene ca. 25 Minuten lang backen.
  • Die Biscotti ca.10 Minuten lang abkühlen, mit einem scharfen Messer vorsichtig etwa 1-1,5 cm dicke Scheiben schneiden und erneut mit der Schnittseite nach oben für 8-10 Minuten backen.
  • Die Biscotti aus dem Ofen holen, abkühlen lassen und luftdicht lagern.
  • Für den Schoko-Guss die Schokolade schmelzen, die Biscotti hineindippen und auf einem Backpapier trocknen lassen.
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Kulinarisches

Naschen mit gutem Gewissen

Zu Weihnachten feine Genüsse aus ausgewählten Zutaten verschenken

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Geballter Genuss in der Geschenktasche: Gleich fünf weihnachtliche Naschereien sorgen für geschmackliche Vielfalt. Foto: djd/Egle

Weihnachten ist nicht nur das Fest der Familie, sondern für viele auch der jährliche Genusshöhepunkt. Vor allem der süße Zahn kommt jetzt auf seine Kosten. Bei aromatisch duftenden Lebkuchen, Dominosteinen mit knackiger Schokolade und Gebäckspezialitäten wie Spekulatius oder Zimtsternen kann kaum jemand widerstehen. Damit sich nach den Festtagen nicht sogleich das schlechte Gewissen meldet, empfiehlt es sich, auf gesunde Zutaten und Bio-Qualität zu achten – für sich und die Lieben oder als köstliches Geschenk.

Leckereien in Bioqualität mit wertvollen Ballaststoffen

Mit einer abwechslungsreichen Ernährung, vielen pflanzlichen Lebensmitteln und guten Kohlenhydraten in Form von Vollkornprodukten folgt man gängigen Empfehlungen, wie sie beispielsweise die Deutsche Gesellschaft für Ernährung ausspricht. Eine große Rolle spielen Ballaststoffe, denn sie sättigen und sind wichtig für den Stoffwechsel. Die Weihnachtsleckereien von Egle etwa beherzigen das. Sie verwöhnen mit den vertrauten Aromen, enthalten wertvolle Rohstoffe in Bio-Qualität und ballaststoffreiche Zutaten. Für feines Gebäck wird vielfach Dinkel statt Weizen verwendet und statt mit Raffinade-Zucker wird mit Rohrzucker gesüßt.

Geschenksets für jeden Geschmack

Wer sich zwischen all den Weihnachtsleckereien gar nicht entscheiden kann, findet mit dem „Sparpaket“ unter www.egle.de eine bunte Mischung: Mit Lebkuchenkonfekt, Dominosteinen, Zimtsternen, leckeren Dinkel-Spekulatius ohne Butter und Ei sowie einem Dinkel-Apfel-Stollen ist für jeden an der Adventstafel etwas dabei. Für alle Produkte wurde kein Weizenmehl, sondern das wertvollere Dinkelmehl und statt Cassiazimt der bessere Ceylonzimt verwendet. Die stilvolle Geschenktasche mit lustigen Nikolausmotiven ist im Setpreis von 21,25 Euro bereits enthalten. Ein Geschenk, das jeden Gaumen erfreut, ist auch der „Fruchtzauber“. Oblaten-Schokolebkuchen und Spekulatius in Kombination mit einem alkoholfreien Früchte-Punsch sorgen für ausgiebige Weihnachtsgenüsse, erhältlich im Onlineshop für 15,80 Euro. Das Pendant dazu ist das Geschenkset „Kaminfeuer“ für 15,80 Euro: Es enthält zusätzlich zu Schokolebkuchen und einem Dinkel-Apfel-Stollen einen wärmenden Bio-Glühwein. Beide Sets kommen im weihnachtlichen Geschenkkarton mit Sternenprägung.

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Kulinarisches

Popcorn – Wissenswertes zum beliebten Snack

Puffmais aus den USA ist lecker, natürlich und frei von Gentechnik

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Gesunder Snack: Eine Handvoll luftgepopptes Popcorn hat nur 30 Kalorien. Foto: djd/Popcorn Board

Ob für den gemütlichen Filmabend zu Hause oder im Kino, die Kinderparty oder den kleinen Hunger zwischendurch: Popcorn ist ein beliebter Snack. Doch woher stammt die Nascherei ursprünglich? Und was macht sie so gesund? Hier eine kleine Popcorn-Kunde.

Schon die Azteken kannten Popcorn

Bereits die Ureinwohner Nord- und Südamerikas sollen den aufgepoppten Mais gegessen haben. Sie benutzten ihn aber auch als Schmuck, Grabbeilage sowie Hilfsmittel für rituelle Vorhersagen der Zukunft. Mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus gelangte der Puffmais nach Europa. Im späten neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert war Popcorn als Frühstücksgericht beliebt und wurde wie Müsli gegessen. Anfang der 1930er-Jahre hielt es dann Einzug in die Kinos der USA – und eroberte von dort aus weltweit die Kinosäle. Zur Herstellung des Snacks eignet sich nur ein spezielles Maiskorn, der sogenannte Puffmais. Die besonders dicke Schale des Kerns ermöglicht, dass sich der Druck des erhitzten Wassers ausbreiten kann, bis das Korn schließlich platzt.

Puffmais aus den USA – ein sicheres und natürliches Produkt

Der Großteil des Popcorns wird im sogenannten „Mais-Gürtel“ der USA angebaut. Dabei handelt es sich um acht Staaten von Michigan über Illinois bis nach Nebraska. Dort wird ausschließlich gentechnikfreier Puffmais kultiviert. Das zu 100 Prozent unverarbeitete Vollkorn kommt völlig ohne Zusatzstoffe und versteckte Inhaltsstoffe aus – und ist damit ein sicheres und natürliches Produkt. Ein weiterer Vorteil ist, dass es von Natur aus zuckerfrei, fett- und kalorienarm ist, so können auch Figurbewusste den Snack mit gutem Gewissen genießen. Eine Handvoll der luftgepoppten Maiskörner haben gerade einmal 30 Kalorien. Zudem ist Puffmais glutenfrei, enthält jede Menge Ballaststoffe, die besonders lange satt machen, und versorgt den Körper mit wertvollen Antioxidantien sowie vielen Mineralien.

Süß oder salzig?

Ob süß oder salzig, mit Karamell überzogen oder in herzhaften Versionen mit Kräutern: Popcorn lässt sich in vielen Varianten genießen – Rezeptideen aus den USA gibt es unter www.popcorn.org. Am bekanntesten für die Zubereitung des Snacks ist der Butterfly-Popcorn, der beim Erhitzen flügelartig aufpoppt. Dieser ist perfekt geeignet für das Zuckern, Salzen oder Würzen von Popcorn, da die Zutaten an der schmetterlingsartigen Form besonders gut haften. Ideal zum Karamellisieren und Überziehen von Toppings eignet sich das sogenannte Mushroom-Popcorn. Die kugelförmige Form macht es stabil genug, um es beim Hinzufügen von Aromen und anderen Zutaten umrühren zu können. Für alle Popcorn-Arten aus den USA gilt, dass sie frei von Gentechnik sind.

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