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Ausflug & Freizeit

Vorfreude auf besondere Momente zu zweit

Dem Partner oder der Partnerin einen romantischen Kurzurlaub schenken.

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Zu Weihnachten kann man seinen Herzensmenschen mit einem in der Geschenkbox versteckten Gutschein für einen Romantikurlaub zu zweit überraschen. Foto: djd/www.urlaubsbox.com/Getty Images/Tom Merton

Im Alltag kommt gemeinsame Zeit mit dem Partner oder der Partnerin oft zu kurz. In Familien mit Kindern fordern die Sprösslinge in der Freizeit viel Aufmerksamkeit. Bei Paaren ohne Kinder widmen sich die Partner häufig unterschiedlichen Hobbys, die ebenfalls wenig Raum für traute Zweisamkeit lassen. Eine gemeinsame romantische Auszeit kann deshalb verschiedene Funktionen erfüllen. Eine junge Liebe wird durch ein Wochenende zu zweit beflügelt, man lernt den Partner oder die Partnerin sehr intensiv kennen. Bei Paaren, die schon länger zusammen sind, kann der Kurzurlaub das Feuer der Leidenschaft neu entfachen, die Beziehung wird durch gemeinsame Tage fern vom Alltagsstress gestärkt. Wer seinem Partner oder seiner Partnerin zu Weihnachten einen Gutschein für einen Urlaub in einem Romantik- oder Kuschelhotel schenkt, der schenkt ihm oder ihr damit vor allem Zeit und Vorfreude auf besondere Momente zu zweit. Und nicht zuletzt auch Vorfreude auf einen Urlaub hoffentlich ganz ohne Einschränkungen.

Gutschein für Romantikurlaub in einer edlen Geschenkbox überreichen

Viele Ideen für romantische Erlebnisgeschenke gibt es beispielsweise auf www.urlaubsbox.com. Dort steht eine große Auswahl an Gutscheinen für eine exklusive Auszeit für zwei Personen bereit. Mit einem Romantikurlaub von Urlaubsbox kann man sich bei zwei Übernachtungen in gemütlichen Kuschelhotels mit Beauty- und Wellnessangeboten verwöhnen lassen und zärtliche Stunden zu zweit genießen. Was die Hotels betrifft, hat man die freie Wahl. Die Häuser befinden sich beispielsweise auf Rügen, im Harz, im Sauerland, im Westerwald, im Schwarzwald und in vielen weiteren reizvollen deutschen Regionen. Zur Auswahl stehen auch Unterkünfte im benachbarten europäischen Ausland wie in Österreich, der Schweiz und der Tschechischen Republik. Im Romantikurlaub enthalten sind Frühstücksbuffets für zwei Personen sowie ein 80 Euro Wertgutschein für zusätzliche Hotelleistungen, zum Beispiel ein mehrgängiges Dinner oder Wellnessanwendungen. Bei den Unterkünften handelt es sich überwiegend um 4-Sterne-Hotels. Der Kurztrip für 239,90 Euro ist drei Jahre ab Ende des Gutschein-Kaufjahres buchbar. Interessierte können den Urlaubsgutschein in einer edlen Geschenkbox bestellen oder bequem zu Hause ausdrucken und unter dem Weihnachtsbaum überreichen.

Ausflugsziele

Verzauberte Nebensaison an der Nordsee

An der ostfriesischen Küste hat man jetzt die Natur fast für sich allein

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In der ruhigeren Jahreshälfte haben Nordseeurlauber das Watt fast für sich allein. Foto: djd/Esens-Bensersiel Tourismus/Martin Stöver

Wenn die tief stehende Sonne Strand, Deich, Dünen und Meer in goldenes Licht taucht und für ein intensives Spiel von Licht und Schatten sorgt, wenn der frische Wind einem um die Nase pfeift und das Rauschen der Wellen in den Ohren klingt, dann ist das Urlaub mit allen Sinnen. Die Nebensaison von November bis März ist an der Nordsee oft besonders schön. Jetzt geht es hier viel ruhiger zu, am Strand ist man fast für sich allein, und das gesunde Reizklima macht den Körper ganz unmerklich fitter und widerstandsfähiger. Dazu sind die Unterkünfte oft deutlich günstiger als in der Hauptsaison.

Bensersiel ist zu jeder Jahreszeit ein reizvolles Ziel

Grund genug, sich in dieser Zeit ein paar Tage Meer zu gönnen, zum Beispiel im ostfriesischen Bensersiel. Der kleine Ort mit den leuchtend weißen Deichbrücken und dem sanft abfallenden Strand ist zu jeder Jahreszeit reizvoll. Denn trotz niedriger Temperaturen kann es bei sonnigem Wetter ein echtes Erlebnis sein. Naturfreunde freuen sich über ungestörte Streifzüge, bei denen sich manch reizvolles Ziel für Fernglas oder Kamera bietet. Im Winter verbringen ruhesuchende Urlauber gerne die Advents- und Weihnachtszeit oder den Jahreswechsel an der Küste – mit Wattwanderungen, Kerzenschein und heißem Ostfriesentee. Beim Laufen am Strand knirschen nun Eiskristalle unter den Füßen, und mit etwas Glück fällt sogar Schnee. Zurück in der Unterkunft macht man es sich dann so richtig gemütlich. Seit Kurzem können übrigens Wohnmobilisten ihr rollendes Zuhause von November bis März auf den neuen Stellplatz direkt am Strand stellen und beim Entspannen auf das Watt gucken. Nur bei Sturmflut muss der Rückzug angetreten werden.

Wattenhuus und Bärenstadt besuchen

Ist es zum ausgedehnten Draußensein mal allzu rau, ist ein Besuch im Wattenhuus oder in der Bärenstadt Esens angesagt, wo Museen und Cafés zum Schauen und Genießen einladen – Informationen zu Ausflugszielen gibt es unter www.bensersiel.de. Kommt dann der Frühling, wird mit den längeren Tagen auch das Wetter an der Nordsee wieder milder. Jetzt gibt es noch einmal die Gelegenheit, sich in aller Ruhe die Winterträgheit aus dem Kopf pusten zu lassen – bis sich schließlich mit Beginn der nächsten Hauptsaison Strände und Unterkünfte mit Sommerurlaubern und fröhlichen Familien füllen.

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Ausflug & Freizeit

Fachwerkzauber und Naturerlebnisse

Eine Winterreise entlang der Deutschen Fachwerkstraße bietet viele Highlights

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Blick auf den Marktplatz in Homberg/Efze: Wer die Deutsche Fachwerkstraße mit ihren mehr als 100 Städten bereist, kann sich auf viele Highlights freuen. Foto: djd/Deutsche Fachwerkstraße/Joerg Zank

Schöne Landschaften genießen und Fachwerk-Juwele bestaunen, Kultur erleben und Feste feiern: Wer die Deutsche Fachwerkstraße mit ihren mehr als 100 prunkvollen und malerischen, historischen Städten bereist, kann sich auf viele Highlights freuen. Die rund 3.500 Kilometer lange Route führt von der Elbe im Norden über die Oberlausitz im östlichen Sachsen bis hin zum Bodensee. Im Winter zeigt sie sich von einer besonders charmanten Seite – unter www.deutsche-fachwerkstrasse.de gibt es Informationen sowie Urlaubstipps.

Winterwandern durch herrliche Landschaften

Viele der Städte liegen inmitten malerischer Naturlandschaften, sodass man Kultur- und Wandererlebnis miteinander verbinden kann. Wer etwa das schmucke Eberbach im Herzen des Neckartals besucht, kann auf dem Neckarsteig von der Fachwerkstadt aus nach Hirschhorn wandern – und unterwegs immer wieder den Blick auf das winterliche Neckartal genießen. Im rheinland-pfälzischen Montabaur wiederum lockt eine Wanderung entlang des Krippenwegs, mit mehr als 200 verschiedenen Darstellungen der Heiligen Familie und des biblischen Umfelds auf rund sieben Kilometern Wegstrecke. Auch von Osterode am Harz aus können Aktive zu einer tollen Tour starten. Der märchenhafte und mystische Harzer-Hexen-Stieg führt von der schönen Fachwerkstadt über den Brocken nach Thale.

Unterwegs mit dem Nachtwächter

In vielen Städten erwarten Gäste stimmungsvolle Advents- und Weihnachtsmärkte – der Clobesmarkt in Homber/Efze, der Sternlesmarkt in Bietigheim-Bissingen oder der winterliche Markt auf Schloss Eyrichshof in Unterfranken sind nur einige davon. Auch im thüringischen Leinefelde-Worbis kann man sich auf Budenzauber und Lichterglanz freuen – und auf einen Ausflug zur Burg Bodenstein. Die am besten erhaltene Burg des Eichsfeldes ist von ausgedehnten Laubwäldern umgeben und die Aussichten sind herrlich. Zum bunten Veranstaltungsprogramm der Fachwerkstädte gehören beispielsweise auch das winterliche „Waldbaden mit Teezeremonie“ im hessischen Grünberg oder eine geführte Rauhnachts-Winter-Märchenwanderung im baden-württembergischen Besigheim. Ein Highlight sind außerdem die vielerorts angebotenen Stadtrundgänge mit dem Nachtwächter. Auf der neuen Regionalroute „Franken – Genuss mit Wein und Bier“ führt etwa der „Baunacher Nachtwächter“ alias Reinhold Schweda durch die historische Altstadt Baunachs. Auch in Bietigheim können Gäste den Nachtwächter bei seinem abendlichen Gang durch die schummrigen Altstadtgassen begleiten. Ausgerüstet mit Hellebarde, Laterne und Feuerhorn führt er sie an manch unheimlichen Ort und erzählt von Hexen, Mördern und Brandstiftern.

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Ausflug & Freizeit

Adventszauber an der Mosel

In der Vorweihnachtszeit lohnt ein Besuch in Bernkastel-Kues doppelt

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Vom 19. November bis zum 19. Dezember lädt der zauberhafte Weihnachtsmarkt inmitten der historischen Altstadt von Bernkastel-Kues zum Bummeln, Genießen und Shopping ein. Foto: djd/Ferienland Bernkastel-Kues/Ketz

Im Winter zeigen sich viele Städte von ihrer besonders romantischen Seite. So auch Bernkastel-Kues. Mit seinen pittoresken Fachwerkhäusern und Sehenswürdigkeiten wie dem historischen Marktplatz oder der Burgruine Landshut ist das Kleinod an der Mosel das ganze Jahr über eine Reise wert. In der Vorweihnachtszeit aber lohnt ein Besuch doppelt. Dann erstrahlt die Altstadt mit ihren schmucken Geschäften und gemütlichen Cafés im Lichterglanz, lockt mit Mosel-Glühwein und Budenzauber.

Größter Adventskalender der Region

Auf festlich dekorierte Weihnachtsstände muss in diesem Jahr niemand mehr verzichten. Ab dem 19. November können Besucher wieder gut vier Wochen lang die vorweihnachtliche Stimmung genießen und zwischen traditionellem Kunsthandwerk, Schmuck, Kinderspielzeug, nostalgischem Krimskrams und anderen hübschen Dingen nach Herzenslust stöbern. Lebkuchen- und Mandelduft zieht über die Buden, Flammkuchen, Bratwürstchen, Crêpes oder der unverwechselbare rote und weiße Mosel-Glühwein verführen zu einer kulinarischen Pause. Auch die Adler-Apotheke am Marktplatz verwandelt sich wieder in den „größten Adventskalender der Region“. Jeden Abend vom 1. bis zum 24. Dezember öffnet sich im historischen Fachwerkhaus ein Fenster mit einer kleinen weihnachtlich-künstlerischen Darbietung.

Kuschelige Moselrundfahrten mit Glühwein

Zu den winterlichen Highlights gehört auch eine romantische Schiffsrundfahrt auf der Mosel – mit heißem Glühwein und würzigem Weihnachtsgebäck. Die Weiße Flotte bietet die kuscheligen Fahrten an allen vier Adventswochenenden an. Vormerken sollte man sich auch die traditionelle Nikolauswanderung mit zünftigem Eintopfessen, die am 5. Dezember in die nächste Runde startet. Eine Anmeldung ist unter www.bernkastel.de möglich. Dort finden Interessierte auch weitere Tipps für den Urlaub in der Moselstadt. Wie wäre es beispielsweise mit einer kurzweiligen Stadtführung oder einem Spaziergang zur Burg Landshut? Vom Burgturm aus bietet sich ein spektakulärer Blick auf die „Stadt der Reben und des Weins“ und das Moseltal.

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Ausflug & Freizeit

Endlich wieder Kultur- und Erlebnisreisen

51 Welterbestätten öffnen sich in Deutschland für Besucher

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Die Zeche Zollverein in Essen war Europas größte Steinkohlenförderanlage und ist heute ein lebendiger Kulturstandort. Foto: djd/UNESCO-Welterbestätten/Stiftung Zollverein/Thomas Willemsen

Prächtige Bauwerke, wertvolle Kunstschätze und historische Städte, aber auch Denkmale der Industriekultur präsentieren sich im Verein der Unesco-Welterbestätten unter www.welterbedeutschland.de. Die besten Tipps für Kulturfreunde und erlebnishungrige Familien:

Zollverein Essen und Völklinger Hütte

Im Ruhrgebiet und im Saarland sind aus Monumenten der Industriearchitektur lebendige Kulturstandorte geworden: Die Zeche Zollverein in Essen war die größte Steinkohlenförderanlage Europas und bietet heute zwei Museen, den Denkmalpfad und viele Kulturveranstaltungen. Die Völklinger Hütte an der Saar ist das einzige erhaltene Werk aus der Blütezeit der Eisen- und Stahlindustrie im 19. und 20. Jahrhundert. In dem gigantischen Themen- und Erlebnispark verbinden sich Abenteuer und Avantgarde.

Die Hansestädte Lübeck und Wismar

Die wasserumschlossene Lübecker Altstadt mit ihren sieben Türmen und dem berühmten Holstentor wurde als erste Stadt in Nordeuropa zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt. Die „Königin der Hanse“ war im Mittelalter das Zentrum des Welthandels. Davon erzählen gotische Backsteinkirchen, reiche Patrizierhäuser, historische Speicher und moderne Museen. Das benachbarte Wismar gilt als die am besten erhaltene Hansestadt im südlichen Ostseeraum, gehörte aber auch 155 Jahre lang zu Schweden.

Wittenberg, die Lutherstadt

Ein Bummel durch die Wittenberger Altstadt führt zu Schauplätzen der Reformation: An die Schlosskirche nagelte Martin Luther 1517 seine berühmten 95 Thesen. Als Mönch und Professor lebte er im Augustinerkloster, wo das Lutherhaus heute ins größte reformationsgeschichtliche Museum der Welt einlädt. Bis 20. Februar läuft die Sonderausstellung „Pest. Eine Seuche verändert die Welt“.

Welterbe im Harz

Der Rammelsberg und die Altstadt in Goslar, die Grube Samson in St. Andreasberg, die Oberharzer Wasserwirtschaft und das Kloster Walkenried sind Zeugen der frühesten Industriegeschichte: Vor tausend Jahren führte der Bergbau im größten Kupfer-, Blei- und Zinkerzlager der Welt zur Gründung der Kaiserpfalz durch Heinrich II. Die Bergwerke sind heute erlebnisreiche Museen über und unter Tage. An den Teichen und Gräben, die einst Wasserkraft erzeugten, liegen die schönsten Wanderwege durch den Harz.

Regensburg in der Römerzeit

Neben der Altstadt mit dem Stadtamhof, dem Dom und der ältesten Steinbogenbrücke Deutschlands wurde jüngst auch der Donaulimes als Grenze des Römischen Reichs zum Welterbe ernannt. Die Legionslagermauer ist kostenlos zu besuchen, die Porta Praetoria bildete vor fast 2.000 Jahren das Nordportal des Legionärslagers „Castra Regina“ und im Besucherzentrum Welterbe führt eine interaktive Ausstellung in die Römerzeit.

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1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Die Festspielstadt Feuchtwangen lädt zum Erinnern und Mitfeiern ein

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Jüdische Friedhöfe sind ruhevolle Orte und zugleich steinerne Archive der jüdischen Geschichte. Foto: djd/Kulturamt Feuchtwangen/Peter Kunz

Am 11. Dezember 321 erließ der römische Kaiser Konstantin ein Edikt, dass Juden städtische Ämter in den Kurien, den römischen Stadträten, bekleiden durften und sollten. Dies belegt, dass jüdische Gemeinden bereits seit der Spätantike ein wichtiger integrativer Bestandteil der europäischen Kultur sind. Im Jahr 2021 leben Jüdinnen und Juden also nachweislich seit mindestens 1.700 Jahren auf dem Territorium des heutigen Deutschlands.

Facettenreiche Einblicke in die jüdische Kultur

In diesem Festjahr machen zahlreiche Veranstaltungen das jüdische Leben heute und damals sichtbar. Auch die fränkische Stadt Feuchtwangen ist eng mit der jüdischen Kultur verbunden und feiert dies vom 1. Oktober bis zum 19. Dezember unter anderem mit Ausstellungen, Lesungen und Konzerten. Alle Veranstaltungen gibt es unter www.juedisches-feuchtwangen.de.

Einige der Veranstaltungen und Aktionen im Überblick

Das Fränkische Museum: Mit einer facettenreichen Ausstellung erinnert es an das jüdische Leben in Feuchtwangen sowie die Shoa. Regisseur und Schauspieler Alexander Ourth hat dafür eine Medieninstallation konzipiert, in welcher Dokumente, Bilder, Töne, Protokolle und Urkunden von jüdischen Mitmenschen poetisch und künstlerisch verarbeitet werden. Mithilfe von interaktiven Videoprojektionen und Klanginstallationen wird dem Betrachtenden das Überlieferte zu Gehör gebracht und vor Augen geführt.

Die Kreuzgangspiele: Eine Theaterperformance mit dem Titel „Lass uns verschwinden!“ beschäftigt sich mit dem Erinnern und dem Vergessen. Die Protagonisten und Zuschauer begeben sich auf eine Spurensuche, in der individuelles Empfinden und Fakten verschwimmen. Mit Sprache und Gestik, mit Tanz und mit Stillstand werden die Fäden der Geschichten aufgenommen, verknüpft, fallen gelassen, neu aufgenommen.

Die Konzerte der Reihe KunstKlang: Unter der künstlerischen Leitung der in Feuchtwangen geborenen Sopranistin Christiane Karg widmet sich ein Wochenende mit insgesamt drei Konzerten explizit jüdischen Komponisten und Komponistinnen. Erinnert wird unter anderem an den jüdischen Tenor Joseph Schmidt, der Ende der 1920er-Jahre ein Weltstar war. Er ließ sich nicht von den Nazis vereinnahmen, musste fliehen und starb schließlich in einem Lager in der Schweiz.

Die Tagebücher Lion Feuchtwangers: Lion Feuchtwanger (1884-1954), Sohn eines jüdischen Fabrikanten, war ein international anerkannter Romancier und Weltbürger. Mit einer Lesung aus seinen Tagebüchern will die Festspielstadt ihm als Mensch näher kommen, sind doch die Biografie des Schriftstellers und die Stadt durch den Namen auf einzigartige Weise in der Geschichte miteinander verwoben.

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Auf den Spuren des Jugendstils in Karlsruhe

In der Fächerstadt erwartet Gäste eine spannende Kulturreise in die Kunstepoche

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Bei einer Stadtrundfahrt mit dem Rad können Gäste die architektonischen Meisterwerke aus der Epoche des Jugendstils entdecken. Foto: djd/KTG Karlsruhe/Foto Fabry

1905 sorgte die nackte Quellennymphe des Brunnens auf dem Stephansplatz für einen Skandal in Karlsruhe. Die Aktdarstellung an so exponierter Stelle empfand die damalige Gesellschaft als obszön und gefährdend für die heranwachsende Jugend. Heute zählt der Brunnen von Hermann Billing zu einem der sehenswerten Werke aus der Epoche des Jugendstils in der Fächerstadt, die neben München und Darmstadt eine der Hochburgen der Kunstepoche in Süddeutschland war. Außer Billing prägten vor allen Architekten wie Robert Curjel und Karl Moser mit ihren herausragenden Gebäuden die Stadt.

Per Rad oder zu Fuß architektonische Meisterwerke entdecken

Ob die Villenkolonie in der Baischstraße, die Hofapotheke in der Kaiserstraße, der Krautkopfbrunnen am Gutenbergplatz oder die vielen noch erhaltenen Litfaßsäulen von Friedrich Ratzel: Die Jugendstilarchitekten schufen eine bemerkenswerte Dichte und künstlerische Vielfalt an Bauwerken. Entdecken lassen sich diese beispielsweise im Rahmen einer Führung mit der KTG Karlsruhe Tourismus GmbH. Die Führungen werden als Stadtrundgänge in der Innenstadt angeboten sowie als Stadtrundfahrten mit dem Fahrrad, bei denen man auch die ein wenig versteckter liegenden Jugendstilbauten kennenlernt. Unter www.karlsruhe-erleben.de/architektur/jugendstil finden Interessierte Informationen sowie weitere Tipps für die Erkundungstour.

Jugendstil-Geheimtipp: Museum beim Markt

Fast noch ein Geheimtipp für Fans des Jugendstils ist das Museum beim Markt, eine Außenstelle des Badischen Landesmuseums. Hinter seiner grauen Fassade verbirgt sich eine der bedeutendsten Jugendstilsammlungen in Deutschland. Gezeigt werden Exponate verschiedener regionaler Ausprägungen, etwa des französischen Jugendstils wie die Büste „La Nature“ von Alfons Mucha, aus dem angelsächsischen Raum sowie Objekte der „Wiener Werkstätte“. Neben vielen Glasarbeiten ist eine Reihe an Möbeln zu sehen. Schwerpunkte in der Ausstellung sind die Zentren des Jugendstils wie München, Darmstadt, Dresden, Berlin und Weimar.

„Göttinnen des Jugendstils“ im Badischen Landesmuseum

Zarte Fee, liebliche Flora, wilde Furie: Den „Göttinnen des Jugendstils“ widmet sich das Badische Landesmuseum ab 18. Dezember in seiner großen Sonderausstellung im Schloss Karlsruhe. Zu sehen sind Frauendarstellungen in Skulpturen und Zeichnungen ebenso wie in Zeitschriften, Werbematerialien, Buchillustrationen, Plakaten und auf allen möglichen dekorativen Objekten. Im Blick steht aber auch die echte Rolle der Frau in der Gesellschaft um 1900. Ein Ausstellungsbereich widmet sich den Lebens- und Wirkungsgeschichten ausgewählter Künstlerinnen, die viele Jahrzehnte in Vergessenheit geraten waren.

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Ausflug & Freizeit

Natur spüren und Kraft tanken im Teutoburger Wald

Bad Driburg: Bei einem kurzen Aufenthalt der Gesundheit auf die Sprünge helfen

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Ein warmes Moorvollbad gehört zu den Anwendungen, die Gäste in Bad Driburg ausprobieren können. Foto: djd/Bad Driburger Touristik/Daniel Winkler

Wenn es um Gesundheitsvorsorge geht, kommt es nicht nur auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichende Bewegung an. Genügend Schlaf und Pausen gehören ebenfalls zu den Empfehlungen von Experten. Wer regelmäßig kleine Auszeiten einplant, leistet einen wichtigen Beitrag zur eigenen Regeneration. Allerdings gelingt es den wenigsten, in den heimischen vier Wänden Abstand von täglichen Belastungen zu gewinnen. Deutlich bessere Bedingungen zum Abschalten finden Erholungsbedürftige in landschaftlich reizvollen Regionen wie dem Teutoburger Wald. Das in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gelegene Mittelgebirge bietet sich nicht nur aufgrund der vielen Rad- und Wanderangebote für einen Kurzurlaub an.

Kombination aus Heilmitteln und guter Luft

In der für ihre natürlichen Heilmittel bekannten Region liegt auch das einzige „gräfliche“ Heilbad Deutschlands: Bad Driburg. Der Ort hat sich mit Anwendungen mit gesundheitsförderndem Moor, Thermal- und Heilwasser einen Namen gemacht. Seit Jahrhunderten werden hier die Schätze der Natur für ein gesundes Leben eingesetzt. Wer sich von der positiven Wirkung der Heilmittel in Kombination mit der Luft des Naturparks Teutoburger Wald/Eggegebirge überzeugen möchte, muss keinen mehrwöchigen Kuraufenthalt buchen. Unter www.bad-driburg.com gibt es auch Informationen zu drei- bis viertägigen Pauschalarrangements wie dem „Thermalbad-Wochenende“, der „kleinen Beautyzeit“ oder dem „Heilmittel-Quickie“ zu finden. Aufgrund der zentralen Lage ist Bad Driburg aus vielen deutschen Regionen leicht erreichbar und somit für einen Kurztrip prädestiniert.

Wirkung am eigenen Körper erfahren

Wer beispielsweise den „Heilmittel-Quickie“ bucht, kann mehrere Ganzkörper-Anwendungen vom Moorvollbad über mineralisierende Kohlensäuremineralbäder bis zu Kneipp-Großbehandlungen ausprobieren. Damit haben Gäste einige Tage Gelegenheit, die wohltuende Wirkung der regionalen Heilmittel am eigenen Körper zu erfahren. Ein warmes Moorbad kann für eine bessere Durchblutung der Muskeln und die Verschönerung des Hautbildes sorgen, klassische Kohlensäure-Mineralbäder stärken das Herz und fördern ebenfalls die Durchblutung. Kneipp-Anwendungen mit Bad Driburgs Quellwasser beleben das Immunsystem und regen den Kreislauf an. Danach sind ausgedehnte Spaziergänge im privaten gräflichen Park mit seinen über 800.000 Pflanzen empfehlenswert, der weitläufige Landschaftspark lädt zum Innehalten und Durchatmen ein. Blühende Themengärten sind hier ebenso zu finden wie über 200 Jahre alte Bäume, ein Wildgehege und großzügige Ausblicke auf den Teutoburger Wald. Nach vier Tagen kehren Kurzurlauber entspannt und erholt in den Alltag zurück.

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Ausflug & Freizeit

Erfrischung im Storchengang

Besondere Wellness-Erlebnisse im bayerischen Voralpenland

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Im Unterallgäu gibt es viele Naturtretbecken wie hier im Motzabächle bei Ottobeuren. Foto: djd/Touristikamt Kur & Kultur Ottobeuren/Louis Zuchtriegel

Wellness steht für entspanntes Sich-Treibenlassen im heißen Thermalwasser oder lockernde Massagen. Doch immer mehr Anhänger entdecken auch deren wohltuende Wirkung in der ruhigen Natur. Natur-Wellness in einer ihrer ursprünglichsten Anwendungen kann man in Ottobeuren erleben, der Heimat des Wasserdoktors Sebastian Kneipp. Er selbst durchstreifte die Gegend regelmäßig zu Fuß, um sich zu ertüchtigen und den Geist zu erfrischen.

Wohltuend und stimulierend

Die kreislauffördernde Wirkung der Hydrotherapie können Gäste heute an sechs Kneippanlagen rund um Ottobeuren testen. Wie der sogenannte Storchengang beim Wassertreten korrekt durchgeführt wird, erläutert eine Informationstafel an den Anlagen. Passend dazu gibt es in der örtlichen Touristeninformation das neue Kneipp-Entdeckerbüchlein „Sebastian Kneipp in seiner Heimat Ottobeuren“. Darin sind nicht nur die Tretbecken samt Gebrauchsanleitung aufgeführt, sondern auch die Lebensstationen von Kneipp in seiner Heimat. Angefangen mit seinem Heimatdorf Stephansried bis zur Basilika, in der er getauft wurde und als Jungpriester seine Primiz feierte.

Naturwellness am Wegesrand

Vor allem Wanderer erfreuen sich an den Naturtretbecken in einem Bachlauf, die im Unterallgäu häufiger anzutreffen sind. Diese besonders schöne Naturerfahrung kann man zum Beispiel im „Motzabächle“ im Bannwald oberhalb von Ottobeuren machen. Am besten lässt sich das erfrischende Vergnügen mit einer Wanderung auf dem Glücks-Planetenweg verbinden. Der sechs Kilometer lange Rundweg startet am Marktplatz und führt zunächst durch den malerischen Kneipp-Aktiv-Park mit seinen zahlreichen Stationen und weiter durch den Bannwald bis zur Allgäuer Volkssternwarte. Einen schönen Ausblick auf die Benediktinerabtei und die prächtige Basilika eröffnet sich auf der Rundwanderung in der Schelmenheide. Gleich am Ausgangspunkt lädt ebenfalls eine Kneippanlage zum kräftigenden Wassertreten ein. Auf den folgenden rund sechs Kilometern sorgen ruhige, sonnenbeschienene Wege und schattige Waldpfade für Naturwellness pur. Das abwechslungsreiche Streckenprofil zeigt, dass man sich schon im Voralpenland befindet.

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Ausflugsziele

Erntezeit ist Genießerzeit

Zur Apfelernte ins Alte Land am Elbstrom reisen

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Erntefrisch, direkt im leckeren Kuchen lassen sich die regionalen Obstköstlichkeiten in einem der vielen Cafés genießen. Foto: djd/Tourismusverband Landkreis Stade/Elbe/Susanne Seemann

Die Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom ist bis über die deutschen Grenzen hinaus für ihr leckeres Obst bekannt. Im milden Seeklima reifen vor allem viele verschiedene Apfelsorten, aber auch je nach Jahreszeit Kirschen, Birnen oder Pflaumen heran. Die regionalen, erntefrischen Produkte stehen im Mittelpunkt der Arbeit der einheimischen Landwirtinnen und Landwirte. Ab Mitte August können die saftigen, reifen Äpfel direkt vom Baum gepflückt und beim gemütlichen Picknick unter Apfelbäumen genossen werden.

Im milden Seeklima der Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom reifen viele verschiedene Apfelsorten. Foto: djd/Tourismusverband Landkreis Stade/Elbe/Martin Elsen

Auf einem Obsthof das Apfeldiplom erwerben

Erntefrisch gibt es sie natürlich auch in Hofläden und Cafés. Dabei überraschen die Obstbauern mit viel Kreativität. Neben Apfelsaft, Apfelkuchen und Apfeltorten können auch Apfelketchup, -cidre, -gummibärchen oder Obstler aus der Brennerei probiert werden. Die beschaulichen Obsthöfe der Region laden außerdem zu spannenden Führungen rund um das Thema Obstanbau ein. Wer mag, kann das frisch erworbene Fachwissen auf dem einen oder anderen Hof sogar abfragen lassen – und wird danach mit dem sogenannten Apfeldiplom zur Apfelexpertin oder zum Apfelexperten gekürt. Eine Erlebnisfahrt mit dem Apfelkistenexpress über die Obstplantagen sorgt zudem für Spaß bei Groß und Klein, ebenso wie eine Kutsch- oder Planwagenfahrt durch das Alte Land am Elbstrom. Alle Infos zur Region gibt es unter www.urlaubsregion-altesland.de und unter Telefon 04142-889760.

In den beiden maritimen Hansestädten Stade und Buxtehude bieten viele Cafés und Restaurants ebenfalls regionale Spezialitäten an, die man mit Blick auf die Elbnebenflüsse oder die stadteigenen Häfen genießen kann. Auch auf den Wochenmärkten sowie an vielen kleinen Ständen in der Region bekommt man die heimischen Produkte. An sogenannten Milchtankstellen, etwa in Fredenbeck oder Burweg, gibt es frische Milch direkt vom Hof zum Selbstabfüllen. Einfach das eigene Gefäß mitbringen oder vor Ort erwerben, Geld einwerfen, Milch zapfen und frisch genießen.

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Radtour durch die Apfelregion

Mit allen Sinnen lässt sich die Erntezeit auch bei einer entspannten Radtour über die malerischen Apfelhöfe sowie entlang der für die Region typischen grünen Deiche genießen. Der Lühe-Anleger, an dem sich zudem die Anlegestelle der Lühe-Schulau-Fähre nach Wedel in Schleswig-Holstein befindet, ist ein guter Startpunkt für eine Tagestour auf der ausgeschilderten Obstroute. Diese führt in zwei Schleifen vorbei an Obsthöfen, entlang der Flüsse Elbe, Schwinge, Lühe und Este sowie nach Stade und Buxtehude. Nur einen Katzensprung von der Urlaubsregion entfernt liegt die Metropole Hamburg. Ganz unkompliziert bis zum berühmten Fischmarkt geht es per Fährschiff über die Elbe.

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Ausflugsziele

Perlen am Diemelradweg

Die schönsten Erlebnisse zwischen Willingen und Bad Karlshafen

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Direkt am Diemelradweg liegt Warburg, das "westfälische Rothenburg". Foto: djd/Warburg Touristik

Immer am Fluss entlang führt der Diemelradweg: Von der Quelle im Rothaargebirge bis zur Mündung in die Weser bei Karlshafen sind es 112 Kilometer. Für die schönsten Orte und Erlebnisse am Wegesrand lohnt sich ein längerer Zwischenstopp:

Die Weltcup-Schanze in Willingen

Die Mühlenkopfschanze ist die weltgrößte Großschanze, sie lohnt den vier Kilometer kurzen Abstecher ins idyllische Strycktal. Wo sich im Winter zum Weltcup-Spektakel die besten Skispringer der Welt treffen, wartet rund ums Jahr ein attraktives Freizeitprogramm: Mit der Standseilbahn können Besucher auf den Anlaufturm fahren und im gläsernen Aufzug weiter bis zum höchsten Turm, dem „Adlerhorst“. Der Höhenunterschied bis zum Auslauf beträgt 156 Meter – das ist fast so hoch wie der Kölner Dom.

Der Kupferbergbau im Kilianstollen

In Marsberg werden im Besucherbergwerk Kilianstollen über 1.400 Jahre Bergbaugeschichte wieder lebendig. In dem stillgelegten Kupferbergwerk schillern die farbigen Mineralien in leuchtendem Blau und Grün vom enthaltenen Kupfer oder in Gelb und Orange von Schwefel und Eisen. Die Öffnungszeiten sind unter www.diemelradweg.de verlinkt, wo auch ein Routenplaner, alle Orte und fahrradfreundliche Gastgeber am Qualitätsradweg zu finden sind.

Im Marsberger Kilianstollen erzählen die schillernden Mineralien von der Bergbaugeschichte. Foto: djd/Marsberger Heimatbund

Warburg, das westfälische Rothenburg

Mit ihren historischen Kirchen, Rathäusern und Marktplätzen sowie einer weitgehend erhaltenen Stadtmauer zählt Warburg zu den malerischsten Städten Westfalens. Deshalb wird die fast tausendjährige Hansestadt auch das „westfälische Rothenburg“ genannt. Rund um den Altstadtmarkt lassen sich prächtige Fachwerkhäuser bestaunen und das Sacktor zeugt von einer Zeit, als 13 Tore die Warburger Innenstadt sicherten.

Dornröschenschloss und Tierpark Sababurg

In Hofgeismar ist der Abstecher zur Sababurg nicht weit, die mitten im Naturpark Reinhardswald thront. Mit ihrem prachtvollen Rosengarten und den eleganten Türmen soll sie als Vorlage für das Märchen „Dornröschen“ gedient haben. Der Tierpark Sababurg ist einer der ältesten Tiergärten Deutschlands. Hier leben Wisente, Wildpferde und Wölfe, aber auch Pinguine und Haustiere zum Streicheln.

Für Familien ist ein Besuch bei den Pinguinen im Tierpark Sababurg ein Muss. Foto: djd/Stadt Hofgeismar/Paavo Blafield

Trendelburg: Rapunzelturm und Wasserschloss

Direkt am Diemelradweg liegt die verträumte Kleinstadt Trendelburg. Vom imposanten Turm der namensgebenden Burg soll Rapunzel einst ihr goldenes Haar herabgelassen haben. Heute birgt das alte Gemäuer ein Hotel mit Wellness, Restaurant und Gewölbekeller. Weiter flussabwärts lädt das mittelalterliche Wasserschloss Wülmersen mit Café und Landmuseum, Zeltplatz und Veranstaltungen alle Aktivurlauber und Familien zu einem erlebnisreichen Aufenthalt ein.

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