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Healthy & Fit

Proteine gegen Fettleber

Wie eiweißreiche Ernährung das Entgiftungsorgan entfettet

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Viele Proteine liefern beispielsweise Hülsenfrüchte, Fleisch und spezielle Ernährungsformeln. Foto: djd/BioNorm-Forschung/New Africa - stock.adobe.com

Sie ist die häufigste chronische Lebererkrankung in Deutschland: Etwa 18 Millionen Menschen leiden hierzulande unter einer sogenannten nicht-alkoholischen Fettleber (NAFLD). Dabei lagern sich vermehrt Fette in dem lebenswichtigen Entgiftungsorgan ein. Ursachen sind etwa ein ungesunder Lebensstil mit einem Übermaß an zucker- und fetthaltigen Nahrungsmitteln, Bewegungsmangel, die Einnahme von Medikamenten oder andere Erkrankungen. Auch genetische Faktoren können mit hineinspielen. Wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird, drohen schwerwiegende Folgen für die Leber.

Neue Studie liefert beeindruckende Ergebnisse

Weil die Krankheit häufig mit weiteren Stoffwechselstörungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Übergewicht verbunden ist, scheint es folgerichtig, bei der Ernährung anzusetzen. Am Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam befassen sich die Forscher bereits seit Längerem mit den gesundheitsfördernden Effekten einer proteinreichen Kost. Eine kürzlich veröffentlichte Studie lieferte nun neue Ergebnisse. Die Probanden erhielten für drei Wochen eine kalorienreduzierte Diät entweder mit hohem oder mit niedrigem Proteingehalt. Die Analysen danach zeigten: Während der Leberfettgehalt mit der proteinreichen Diät um rund 40 Prozent sank, blieb der Wert bei den Testpersonen mit proteinarmer Diät unverändert. Eine unkomplizierte Möglichkeit, mehr Proteine in die tägliche Essensroutine einfließen zu lassen, bietet etwa die Ernährungsformel BioNorm bodyline aus der Apotheke. „Es handelt sich dabei um ein veganes Produkt, das zu 100 Prozent aus pflanzlichen hochwertigen Bio-Proteinen besteht, die eine sehr hohe Nährstoffdichte aufweisen“, erklärt Dr. Jutta Doebel, Apothekerin und Ernährungsexpertin aus Erftstadt. Das Pulver wird einmal täglich vor einer Mahlzeit in Wasser aufgelöst getrunken. Studien belegen, dass diese pflanzlichen Eiweiße in der Lage sind, den Stoffwechsel zu optimieren und so für eine gesunde Körperzusammensetzung zu sorgen.

Gesund ernähren und bewegen

Grundsätzlich ist es sinnvoll, mehr eiweißhaltige Nahrungsmittel wie Hülsenfrüchte, Pilze, Milchprodukte, Fisch, Fleisch, Nüsse und Sojaprodukte auf den Tisch zu bringen. Vitamine aus frischem Obst und Gemüse sollte ebenfalls nicht vernachlässigt werden. Weitere Ernährungstipps gibt es unter www.bionorm.de. Wer nun noch auf regelmäßige Bewegung achtet – am besten Ausdauertraining – sowie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (ohne Zucker und Alkohol), hat viel für seine Lebergesundheit getan.

Gesundheit 

Ein Ausweis, der Leben retten kann

Organspende: Die wichtigsten Fragen und Antworten

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Einen Organspendeausweis kann man online ausfüllen und herunterladen, man kann ihn sich aber auch als Plastikkarte per Post zuschicken lassen und dann zu Hause in Ruhe ausfüllen. Foto: djd/www.viactiv.de/Getty Images/Andresr

84 Prozent der Deutschen stehen Umfragen zufolge der Organspende positiv gegenüber – doch nur ein Bruchteil dokumentiert die Entscheidung in einem Organspendeausweis und kommt somit als Spender oder Spenderin infrage. Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gab es 2020 bundesweit nur 913 Organspender. Zum Vergleich: Etwa 9.100 Menschen stehen allein in Deutschland auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Die meisten von ihnen warten auf eine Spenderniere.

Welche Regelung gilt aktuell in Deutschland?

In Deutschland gilt die Entscheidungslösung: Organe und Gewebe dürfen nur dann entnommen werden, wenn der Verstorbene seine Zustimmung vor seinem Tod dokumentiert hat, etwa in einem Organspendeausweis. Wenn keine Entscheidung vorliegt, werden die Angehörigen zum vermeintlichen Willen des Verstorbenen befragt. In vielen anderen Ländern gelten dagegen häufig die sogenannte erweiterte Zustimmungslösung und die Widerspruchslösung. Wer sich zu Lebzeiten nicht aktiv gegen eine Organ- oder Gewebeentnahme nach dem Tod ausgesprochen hat, kommt automatisch als Spender infrage. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema:

Wie komme ich an einen Ausweis und wo erhalte ich Unterstützung bei der Entscheidungsfindung?

Einen Organspendeausweis kann man online ausfüllen und herunterladen, man kann ihn sich aber auch als Plastikkarte per Post zuschicken lassen und zu Hause in Ruhe ausfüllen. Krankenkassen wie die Viactiv wollen bei der persönlichen Entscheidungsfindung unterstützen. Infos dazu gibt es unter www.viactiv.de/services/organspendeausweis und unter der rund um die Uhr erreichbaren Service-Hotline 0800-22212.

Welche Organe werden gespendet?

Transplantiert werden können unter anderem das Herz, die Nieren, die Leber, die Lunge, die Bauchspeicheldrüse und der Dünndarm. Neben Organen kann auch Gewebe gespendet werden. Das am häufigsten transplantierte Organ ist die Niere.

Wer darf Spender sein?

Grundsätzlich jeder, das Alter ist irrelevant. Wichtig ist nur, dass die Organe gesund sind und fehlerfrei funktionieren. In seltenen Fällen darf man sie auch für eine Lebendspende zur Verfügung stellen, meist eine Niere oder einen Teil der Leber. Dies ist jedoch nur bei Verheirateten, Verwandten oder sehr engen Freunden erlaubt.

Wer koordiniert die Organvergabe?

Die gemeinnützige Stiftung Eurotransplant ist dafür zuständig, dass alle Spenderorgane, die in Deutschland, Belgien, Kroatien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Ungarn und Slowenien entnommen werden, an die passenden Patienten vermittelt werden. Über die Stiftung sind alle Patienten der Mitgliedsländer registriert, die auf ein oder mehrere Organe warten.

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Gesundheit 

Damit die Füße auch an kühlen Tagen gesund bleiben

Fünf Tipps für Menschen mit Diabetes

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An kühlen Tagen werden die Füße oft in dicke Schuhe eingezwängt - gerade dann gilt es, dafür zu sorgen, dass sie gesund bleiben. Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox/MOSTOVYE

Wenn es draußen kühl wird, werden die Füße meist mit dicken Socken in enge Winterschuhe gezwängt. Wer so ausgerüstet zu einem Spaziergang aufbricht, kehrt häufig mit Blasen oder Druckstellen zurück. Das ist vor allem für Menschen mit Diabetes ein Problem. Denn laut aktuellen Zahlen des Deutschen Gesundheitsberichtes Diabetes treten bei jedem dritten Zuckerkranken Nervenschäden in den Füßen auf – sogenannte Neuropathien. Dadurch werden die Füße besonders anfällig für Wunden, die wegen der Nervenstörung nicht wahrgenommen werden und sich unbemerkt zu Geschwüren ausweiten können. Kribbeln, Brennen oder Gefühllosigkeit in den Füßen können Anzeichen für eine Neuropathie sein. Mit diesen fünf Tipps können Betroffene ihre Füße dabei unterstützen, gesund zu bleiben:

  1. Passende Schuhe

Vor allem Menschen mit Diabetes sollten ihre Schuhe sorgfältig auswählen: Diese sollten gut vor Kälte schützen, aber auch mit dicken Socken nicht drücken. Schuhe probiert man am besten am frühen Nachmittag, dann sind die Füße dicker als am Morgen. Da bei einer Neuropathie häufig nicht wahrgenommen wird, ob der Schuh drückt, sollte man sich mal auf die herausgenommene Sohle stellen.

  1. Schützende Bäder und Cremes

Ein wohltuendes Fußbad wärmt in kühlen Zeiten – allerdings sollte man mit einem Thermometer überprüfen, dass die Wassertemperatur nicht über 37 Grad liegt. Denn das Temperaturempfinden ist bei einer Neuropathie häufig gestört. Für die passende Pflege sorgt anschließend eine harnstoffhaltige Creme.

  1. Auch von innen gepflegt

Nervenschäden lassen sich meist durch eine gute Blutzuckereinstellung ausbremsen. Allerdings können Neuropathien auch durch einen Mangel an Vitamin B1 verursacht werden, der bei Menschen mit Diabetes häufig auftritt. Dieser Mangel und die dadurch verursachten Missempfindungen in den Füßen, wie Kribbeln, Brennen und Taubheit, lassen sich durch Einnahme der Vitamin-B1-Vorstufe Benfotiamin behandeln, die etwa als milgamma protekt rezeptfrei in Apotheken erhältlich ist. Der Körper nimmt Benfotiamin besser auf als herkömmliches Vitamin B1. Zusätzlich trägt eine gesunde Lebensweise zum Schutz der Nerven vor Schäden bei.

  1. Bewegung und Gymnastik

Fußgymnastik verbessert Durchblutung, Beweglichkeit und Muskulatur. Ein Video mit einer Anleitung findet sich unter www.milgamma.de. Die gestärkte Muskulatur hilft auch, Fehlbelastungen der Füße zu vermeiden.

  1. Die Füße checken (lassen)

Wenn die Haut an den Füßen gerötet ist oder Risse bildet, können das Alarmzeichen sein. Deshalb sollte man selbst sowie der behandelnde Arzt die Füße regelmäßig untersuchen. Erfahrene Mediziner überprüfen die Nervenfunktion mit einfachen, schmerzlosen Testmethoden.

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Gesundheit 

Naturpower für die Abwehrkraft

Mithilfe der Amla-Beere das Immunsystem unterstützen

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Volle Power für Immunsystem und Wohlbefinden: Eine gesunde Ernährung mit Beeren und Co. hilft dabei. Foto: djd/AmlavitForschung/kieferpix - stock.adobe.com

Selten stand das Thema Gesundheit so sehr im Fokus wie aktuell. Eine wichtige Rolle spielt hier das Immunsystem, das uns vor Krankheitserregern wie Viren, Bakterien oder anderen schädlichen Eindringlingen schützen kann. Georg Schmitz-Remy, Fachapotheker für Allgemeinpharmazie und Naturheilverfahren, erklärt: „Das hat sehr viel mit Eigenverantwortung zu tun: Wir Menschen können die körpereigenen Abwehrkräfte stärken und uns selbst von innen heraus helfen. Das nennt man Prävention und wird in der aktuellen Zeit in meinen Augen immer noch nicht hoch genug bewertet.“

Gesunde Snacks und wertvolle Nährstoffe

Es liegt also an jedem selbst, seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun. „Die Immunabwehr wird durch ausgewogene Ernährung, genügend Schlaf und regelmäßige Bewegung – am besten an der frischen Luft – gestärkt. Zu einer kräftigenden, abwechslungsreichen Ernährung gehören viel Obst und Gemüse sowie viel Flüssigkeit“, weiß der Experte. Mahlzeiten sollten aus hochwertigen Zutaten zubereitet werden, zwischendurch bringen gesunde Snacks wie Nüsse, Trockenfrüchte, Smoothies, Naturjoghurt oder selbst gemachte Müsliriegel neue Energie. Allerdings verfügen nicht alle Menschen über die Zeit und Möglichkeiten, diese Maßnahmen im Alltag konsequent umzusetzen. Eine gezielte Ergänzung der Nahrung kann diesen Mangel dann ausgleichen – gerade in Zeiten, in denen die Abwehr besonders gefordert ist. „Bei der Wahl des Produktes sollte auf eine hohe Qualität und wertvolle Inhaltsstoffe geachtet werden. Ich empfehle das neue Amlavit immun. Es enthält hochwertige Pflanzenextrakte und immunaktive Mikronährstoffe und ist nur in der Apotheke erhältlich“, so Georg Schmitz-Remy. Die patentierte Dreifach-Kombi aus den natürlichen Zutaten Amla-Beere, Holunder und Hefe-Nukleotiden wurde nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammengestellt. Die Wirkung der einzelnen Inhaltsstoffe wurde in einer Vielzahl von Studien belegt.

Superfood indische Stachelbeere

So hat der altbewährte Holunder eine wissenschaftlich bestätigte Wirksamkeit gegen Erkältungen und grippale Infekte. Hefe-Nukleotide sind Nährstoffe für die Mitochondrien, die „Kraftwerke der Zellen“. Und die Amla, auch als indische Stachelbeere bezeichnet, enthält neben einzigartigen Pflanzenstoffen viel Vitamin C und gilt als neues Superfood. Weitere Infos, Ernährungstipps und regelmäßige News gibt es unter www.amlavit.de. Wer spürt, dass sein Immunsystem etwa aufgrund von Stress oder Anspannung schwächelt, sollte gerade jetzt zusätzlich die Gunst der warmen Jahreszeit nutzen und die Beeren-Power von frischen Erdbeeren, Himbeeren und Co. genießen.

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Healthy & Fit

Bewegt durch die kalte Jahreszeit

Wie Arthrosepatienten Schmerzen lindern und aktiv bleiben können

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Fließende Bewegungsabläufe wie auf dem Rudergerät tun den Gelenken gut. Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/pressmaster - stock.adobe.com

„Die Kälte steckt mir in den Gelenken“: Warum viele Menschen mit Arthrose im Winterhalbjahr über schlimmere Beschwerden klagen, ist nicht vollkommen geklärt. Meist hängt es mit dem bei niedrigen Temperaturen verlangsamten Stoffwechsel und der schlechteren Durchblutung zusammen. Auch Verspannungen werden durch Frösteln gefördert und können Schmerzen begünstigen. Aber deshalb nur noch zu Hause im warmen Wohnzimmer auf dem Sofa zu sitzen, ist eine schlechte Idee. Denn regelmäßige Bewegung ist unerlässlich, damit Gelenke mobil bleiben und der Knorpel mit Nährstoffen versorgt wird.

Vom Rudergerät bis zur Asia-Power

Darum gilt es, den inneren Schweinehund zu überwinden und aktiv zu werden beziehungsweise zu bleiben. Tipps für geeignete Bewegung gibt es beispielsweise unter www.ch-alpha.de. Wer bei Kälte nicht lange an der frischen Luft sein mag, kann etwa im Fitnessstudio oder Sportverein regelmäßige Einheiten auf dem Rudergerät, dem Ergometer oder Crosstrainer absolvieren. „Auch Schwimmen bei warmen Wassertemperaturen ist ideal für arthrosekranke Gelenke“, weiß Dr. med. Werner Lehner, Facharzt für Orthopädie und Sportmediziner aus München. Als sehr wohltuend haben sich in Studien zudem sanfte asiatische Bewegungsformen wie Hatha-Yoga, Tai-Chi oder Qigong erwiesen. Sie lassen sich in Kursen oder nach Online-Anleitung zu Hause ausüben. Damit das Training möglichst beschwerdearm ablaufen kann, sollte man schon im Vorfeld und langfristig gut für die Gelenke sorgen. „Im Rahmen der Arthrosetherapie empfehle ich meinen Patienten die ergänzende Einnahme von in Studien erprobten Kollagen-Peptiden mit entzündungshemmendem Hagebuttenextrakt in Form von Trinkampullen wie das Präparat ‚CH-Alpha Plus‘ aus der Apotheke“, so Werner Lehner. Wissenschaftliche Studien konnten zeigen, dass die Knorpeldichte bei täglicher Einnahme des Trink-Kollagens zunimmt und sich der Gelenkknorpel stabilisiert.

Immer schön warmhalten

Arthrosepatienten, die unter frostigen Temperaturen leiden, sollten sich darüber hinaus möglichst warmhalten. So schützen Handschuhe, Pulswärmer, Schal, dicker Mantel und lange Unterhosen bei Spaziergängen im Freien vor Kälte. Auch warme Bäder und Saunagänge können Steifigkeit und Schmerzen oft effektiv lindern – allerdings nicht bei entzündeten Gelenken. Grundsätzlich gilt: Anhaltende Beschwerden, die sich nicht auf die bekannten Ursachen zurückführen lassen, sollten ärztlich abgeklärt werden.

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Gesundheit 

Endspurt für den Pflege-Wettbewerb

Mitmachen: Bei der Wahl zum beliebtesten Pflegeprofi geht es jetzt ums Ganze

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Blutdruck messen, Verbände wechseln, Medikamente verabreichen und mehr: Pflegekräfte bewältigen täglich viele Aufgaben. Foto: djd/www.pkv.de/Getty Images/Zoran Zeremski

Nie stand das Thema Pflege so sehr im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung wie in Pandemiezeiten. Doch die Pflegekräfte haben bereits vorher mit viel Engagement und Herzblut unter nicht immer einfachen, oft belastenden Bedingungen gearbeitet – und werden das weiterhin tun. Dieser Einsatz verdient Anerkennung. Aus diesem Grund wurde der Wettbewerb „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“ ins Leben gerufen und findet 2021 bereits zum dritten Mal statt. Er soll den Pflegekräften eine öffentliche Bühne geben, um zu zeigen, wie herausfordernd, aber auch, wie spannend und wie erfüllend sie ihren Beruf erleben.

Jeder kann hier seine Anerkennung ausdrücken

Mehr als 750 Lieblingspflegekräfte (Einzelpersonen, Pflegeteams und Auszubildende) wurden von Patienten und deren Angehörigen oder von Freunden und Kollegen nominiert. Die 16 Landessieger mit den meisten Stimmen wurden im Sommer ausgezeichnet. Und jetzt geht es in den Endspurt: Vom 4. bis zum 31. Oktober werden in einer Finalrunde der Online-Abstimmung aus dem Kreis der 16 Landessieger die drei Bundessieger gewählt. Abstimmen kann man auf der Website „www.deutschlands-pflegeprofis.de“. Dabei sollten möglichst viele Menschen mitmachen, denn jeder einzelne Klick für die Abstimmung ist zugleich ein öffentliches Dankeschön an die Pflegeprofis. Wie wichtig dies für alle Pflegefachkräfte ist, erklärt Manuel Strohdeicher aus Niedersachen, der Bundessieger von 2019: „Mein Beruf wird durch diesen Wettbewerb richtig in den Vordergrund gestellt. Das tut gut! Diese Wertschätzung ist nicht nur an mich gerichtet, sondern an alle meine vielen Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen der Pflege.“ Es heißt also: reinklicken und abstimmen.

Siegerehrung und Preisgeld in Berlin

Alle Landessieger werden am 18. November nach Berlin zur Bundespreisverleihung eingeladen. Die Siegerehrung findet bei einer Galaveranstaltung statt, bei der die Pflegeprofis auch mit Vertretern aus Politik und gesundheits- und pflegepolitischen Organisationen ins Gespräch kommen können. Die Bundessieger erhalten zudem ein Preisgeld. Platz eins bekommt 2.000 Euro; der oder die Zweitplatzierte kann sich über 1.000 Euro freuen. Die Drittplatzierten werden mit 500 Euro bedacht.

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Healthy & Fit

Frühe Erkennung ermöglicht gute Behandlung

51.000 Frauen pro Jahr entwickeln Schwangerschaftsdiabetes

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Moderne Messgeräte ermöglichen eine unkomplizierte und präzise Messung der Blutzuckerwerte. Für die Dokumentation der Werte bietet sich ein digitales Tagebuch in einer App an. Foto: djd/Accu-Chek/annette mueck fotografie

Fast sieben Prozent der schwangeren Frauen entwickeln einen sogenannten Schwangerschaftsdiabetes, auch Gestationsdiabetes genannt – das entspricht etwa 51.000 Frauen pro Jahr. Die Hauptursache für einen Gestationsdiabetes: Der Stoffwechsel ist während der Zeit der Schwangerschaft einer überdurchschnittlichen Belastung ausgesetzt, vor allem kann der plötzliche Anstieg an Schwangerschaftshormonen den Bedarf an zuckersenkendem Insulin erhöhen. Kann dieser vom Körper nicht ausgeglichen werden, steigt der Blutzuckerspiegel bei der Mutter und auch beim Kind und bleibt dauerhaft erhöht.

Risikofaktoren und Früherkennung

Ein Gestationsdiabetes kann bei jeder Schwangerschaft auftreten, wobei sich das Risiko durch Übergewicht der Mutter, zunehmendes Alter, einen ungesunden Lebensstil oder auch einen Gestationsdiabetes bei einer früheren Schwangerschaft deutlich erhöht. Dr. Thomas Segiet, Leiter einer diabetologischen Schwerpunktpraxis in Speyer, rät betroffenen Frauen zu Gelassenheit: „Wird ein Gestationsdiabetes frühzeitig erkannt und behandelt, können Schwangerschaft und Entbindung in der Regel normal verlaufen.“ Bleibe er allerdings unbehandelt, so der Experte, könne dies zu Bluthochdruck, Geburtskomplikationen sowie zur Entstehung eines Typ-2-Diabetes der Mutter nach der Geburt führen. Der entsprechende Test zur Diagnose eines Schwangerschaftsdiabetes gehört zu den gesetzlichen Krankenkassenleistungen und wird zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche durchgeführt, bei Risikopatientinnen in Absprache mit dem Praxisteam auch früher.

Unkomplizierte Kontrolle

Bei einem positiven Test können in etwa 80 Prozent der Fälle die Blutzuckerwerte über eine gesunde, ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung wieder normalisiert werden. Eine Insulintherapie wird nur bei etwa 20 Prozent der Betroffenen nötig. „Basis einer erfolgreichen Therapie ist die Selbstkontrolle der Schwangeren“, so Dr. Segiet: „Moderne Blutzuckermessgeräte wie Accu-Chek Guide ermöglichen eine unkomplizierte, präzise Messung. Für die Dokumentation bietet sich zudem ein digitales Tagebuch wie die mySugr App an. Die Messwerte wandern automatisch per Bluetooth in die App, wo Zusammenhänge zwischen Lebensstil und Blutzucker auf einen Blick erkennbar werden.“ Erfolgt während der Schwangerschaft eine rechtzeitige Behandlung, dann normalisieren sich die Blutzuckerwerte nach der Geburt meist von alleine wieder, so die positive Botschaft für die betroffenen Mütter.

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Wie bitte?

Wenn Hören zur Anstrengung wird, leidet auch das Wohlbefinden

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Schon bei leichten Höreinschränkungen kann eine Unterhaltung in größerer Runde nur noch mit Mühe verfolgt werden. Foto: djd/Fördergemeinschaft Gutes Hören/Thomas Berg

Beim Familientreffen reden alle durcheinander, der Kollege nuschelt immer so undeutlich, und die Dialoge des Fernsehkrimis werden von lauter Hintergrundmusik übertönt. Jeder kennt Situationen, in denen das Hören anstrengend ist und man nur mit hoher Konzentration alles richtig mitbekommt. Bis zu einem gewissen Grad gehört dies zum täglichen Leben dazu. Doch schon minimale Einschränkungen der Hörleistung können die Belastung beim Zuhören und Verstehen stark erhöhen. Das Gehirn, das die verschiedenen Geräusche erkennt, sortiert und sinnvoll interpretiert, muss dann permanent Höchstleistungen bringen. Die Folgen der dauerhaften Anstrengung können beispielsweise Ermüdung, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen und Unzufriedenheit bis hin zur Depression sein.

Das Gehör verschlechtert sich meistens unbemerkt

Oft werden solche Probleme aber nicht mit dem verminderten Hörvermögen in Verbindung gebracht. Das liegt zum einen daran, dass Verständnisprobleme im Alltag eben jeder mal erlebt. Zum anderen verschlechtert sich das Gehör meist so langsam, dass man es zunächst kaum bemerkt – auch weil ein direkter Vergleich zur früheren Hörleistung nicht möglich ist. Situationen, in denen das Hören schwierig und anstrengend ist, werden dann bewusst oder unbewusst gemieden. Negative Einflüsse auf das Wohlbefinden werden hingenommen oder auf andere Ursachen zurückgeführt. Um das zu vermeiden und einen schleichenden Hörverlust rechtzeitig zu bemerken, sind deshalb regelmäßige vorsorgliche Hörtests ab einem Alter von 50 bis 60 Jahren in jedem Fall empfehlenswert. Eine erste Einschätzung liefert ein Online-Test auf www.hoertestmachen.de, der Website der Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH). Hier kann man checken, wie gut man Sprache vor dem Hintergrund von Störgeräuschen versteht.

Kostenloser Hörtest beim Profi

Für eine fundierte Überprüfung empfiehlt sich der Besuch bei einem Hörakustiker, Adressen von Experten in ganz Deutschland finden sich ebenfalls auf der Website der FGH: www.fgh-info.de. Ein vorsorglicher Hörtest ist bei einem Hörakustiker generell kostenfrei und in ein paar Minuten erledigt, die Ergebnisse liegen sofort vor. Mögliche Hörschwächen werden auf diese Weise frühzeitig erkannt und lassen sich meist effektiv ausgleichen. Moderne, fachkundig angepasste Hörsysteme können dann wieder unangestrengte Kommunikation ermöglichen und so die Lebensqualität erheblich verbessern.

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Healthy & Fit

Stressfrei runter mit den Kilos

Vorsätze fürs neue Jahr: Abnehmstrategien sollten vor allem unkompliziert sein

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Noch leichter fällt die Ernährungsumstellung, wenn man sie zusammen mit einer Freundin umsetzt. Foto: djd/www.inngreen.com/alexschmidt.at

Bei den guten Vorsätzen zu Jahresbeginn steht neben Dingen wie mehr Sport treiben oder mit dem Rauchen aufhören das Abnehmen oft ganz oben auf der Liste. Und so stürzen sich im neuen Jahr viele Menschen mit Feuereifer in ambitionierte Diäten. Doch häufig lässt der Elan schon nach kurzer Zeit stark nach. Sei es, weil das Hungergefühl quält, sei es, weil sich der Erfolg nicht so schnell einstellt wie erhofft, oder sei es, weil die Zubereitung der entsprechenden Gerichte zu aufwendig ist. Gerade Letzteres ist für Menschen, die voll berufstätig oder viel unterwegs sind, oft ein Grund, wieder in alte ungünstige Essgewohnheiten zurückzufallen.

Alltagstaugliche Diätstrategie

Wer langfristig abnehmen und sein Gewicht halten will, sollte deshalb eine möglichst unkomplizierte Strategie für den Weg zur Traumfigur wählen. Besonders alltagstauglich ist etwa die sogenannte Riegeldiät von Inngreen. Das Konzept ist denkbar einfach. In Phase eins isst man fünf Tage lang jeden Tag fünf Riegel – und sonst nichts. Damit stellt sich der Körper auf eine neue Ernährung ein. In Phase zwei gibt es dann immer abwechselnd einen Tag nur die Riegel und am nächsten Tag normale Kost. Diese Phase führt man so lange fort, bis das Wunschgewicht erreicht ist. In Phase drei geht es schließlich darum, die Figur zu halten. Dafür kann zwischendurch je nach Bedarf immer mal wieder ein Riegeltag eingeschoben werden. Die wohlschmeckenden Snacks bestehen hauptsächlich aus Körnern, Saaten, Gemüse oder Obst. Fünf Stück decken den gesamten Tagesbedarf an Nährstoffen ab. Es gibt sie in vier Geschmacksrichtungen, zwei herzhaft, zwei fruchtig. Unter www.ingreen.com gibt es alle Details sowie ein Erklärvideo. Eine fünfte Riegelsorte steht bereits in den Startlöchern.

Figurbewusster Lebensstil

Die Riegel machen vor allem satt. Denn durch das gründliche Kauen wird der entsprechende Reflex im Gehirn ausgelöst. Heißhungerattacken bleiben danach aus. Während der Abnehmphase stehen die Ernährungsexperten des Anbieters allen Teilnehmern mit gezielter Beratung etwa per E-Mail zur Seite. Man erhält praktische Tipps und Infos dazu, was im Körper gerade passiert. Und zu guter Letzt unterstützt reichliches Trinken – beispielsweise von Wasser oder ungesüßten Kräuter- und Früchtetees – den Gewichtsabbau.

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Gesundheit 

Sicher durchatmen

Hochwertige Luftreiniger filtern Viren, Pollen, Feinstaub und Co.

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Mit Luftreinigern bringt man frische und saubere Luft in die Räumlichkeiten. Foto: djd/Kärcher/Bernd Eidenmüller

Die Wirksamkeit von Luftreinigern gegen Viren und infektiöse Aerosolpartikel rückt in Zeiten der Corona-Pandemie verstärkt in den Vordergrund. Denn vor allem in geschlossenen Räumen besteht das Risiko, dass gesundheitsschädliche Stoffe Krankheiten oder Infektionen verursachen. Und auch für Allergiker können die Geräte besonders während der Pollensaison ein gutes Hilfsmittel sein, um das Atmen zu Hause zu erleichtern und weitere lästige Begleiterscheinungen der Allergie in Schach zu halten.

Gefährdende Substanzen in der Raumluft reduzieren

Einige Krankheitserreger wie das Coronavirus gelangen als Bestandteil größerer Aerosolpartikel in die Raumluft. In geschlossenen Räumen besteht deshalb die Gefahr, dass sich Menschen indirekt infizieren können, auch wenn sie Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Raumluftreiniger können mithilfe von sogenannten Hepa-Filtern, die einen besonders hohen Abscheidegrad haben, auch kleinste Partikel im Bereich weniger Mikrometer wirksam aus der Luft filtern und zurückhalten. Die Geräte müssen dafür allerdings mit hochwertigen Filtern aus H 13 oder H 14 Filtermaterial ausgestattet sein, wie der Kärcher AF 100, für den unter anderem ein nach EN 1822 klassifizierter HEPA 14 Filter verfügbar ist. Dank der hocheffizienten Filtertechnik werden gefährdende Substanzen in der Raumluft reduziert und die Aerosolkonzentration auf einem niedrigen Niveau gehalten. Das Gerät eignet sich für den Einsatz in Räumen bis zu 100 Quadratmeter im eigenen Zuhause, aber auch für Schulen und Kindergärten, Büros und Co. Da es mit Rollen ausgestattet ist, kann es mühelos in einen anderen Raum geschoben werden und dort für frische und saubere Luft sorgen.

Filter für alle Fälle

Der Luftreiniger wurde bislang mit fünf verschiedenen Filterversionen angeboten: mit einem Universalfilter, der standardmäßig beigelegt ist, einem Allergie-Filter gegen Milben, Allergene oder Tierhaare, einem Filter gegen Gas- und Geruchsstoffe, einem Smog-Filter gegen Feinstaub sowie einem sogenannten „Health“-Filter gegen Keime, Bakterien und Schimmel. Zwei neue Filter, der High Protect 13 Solution Filter und der Hepa 14 Solution Filter, ergänzen das Zubehör. Je nach Anforderung können Anwender so den passenden Filtereinsatz wählen – Informationen dazu gibt es unter www.kaercher.com. Ein weiterer Vorteil des Geräts ist seine geringe Betriebslautstärke von maximal 48 Dezibel auf der höchsten Leistungsstufe. Im Nachtmodus kann das Betriebsgeräusch weiter reduziert werden. So steht dem erholsamen Schlaf in sauberer Raumluft nichts im Weg.

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Healthy & Fit

Krise im Kopf

Wie man Schädelbrummen und Nackenschmerzen in den Griff bekommt

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Die veränderte Lebenswelt der letzten Monate hat die Häufigkeit von Kopfschmerzen noch einmal erhöht. Foto: djd/Thomapyrin/istockphoto.com/avemario

Es ist elf Uhr morgens. Die zweite Videokonferenz des Tages läuft, als sich langsam Kopfschmerzen bemerkbar machen. Eine Stunde später brummt der gesamte Schädel und dazu gesellen sich noch quälende Nacken- und Schulterschmerzen. Ein Szenario, das viele kennen. „KoNaSchu“ ist weit verbreitet. Sechs von zehn Betroffenen mit Kopfweh leiden auch unter Nacken- und Schulterbeschwerden. Weil die Nervenbahnen zwischen Hirnhäuten und Nacken in beide Richtungen Impulse weiterleiten, ziehen Schmerzen in einem Bereich so oft Beschwerden im anderen nach sich. Dabei wird gerade diese Kombination als stärker belastend empfunden.

Häufigkeit von Kopfschmerzen gestiegen

Was die Probleme zusätzlich befeuert, ist die radikal veränderte Arbeits- und Lebenswelt im vergangenen Jahr: mehr Online-Meetings, weniger reale Gespräche, mehr Küchentisch, weniger Schreibtisch. Dazu Kinder, die Aufmerksamkeit fordern, statt Arbeitsatmosphäre. Und wer am normalen Arbeitsplatz erscheint, muss ausgeklügelte Hygiene-Konzepte beachten. Dadurch hat sich die Häufigkeit von Kopfweh und „KoNaSchu“ erhöht. In einer aktuellen Umfrage unter 3.134 Frauen und Männern gaben 25 Prozent der Befragten an, in der Pandemie-Zeit „eher häufiger“ darunter gelitten zu haben als vorher, acht Prozent sagten „deutlich häufiger“. Wer die Beschwerden schnell wieder loswerden will, zieht die Notbremse – meist in Form einer Schmerztablette. Das meistverkaufte rezeptfreie Schmerzmittel in Deutschland ist seit Jahren Ibuprofen, das in der Regel zuverlässig wirkt und dabei gut verträglich ist. In Verbindung mit Koffein wie in Thomapyrin Tension Duo kann es sogar noch schneller und stärker wirken: „Für die Kombination von Ibuprofen mit Koffein konnte gezeigt werden, dass der Koffeinzusatz die schmerzlindernden Effekte noch verstärkt“, erklärt Dr. Stefanie Förderreuther, Neurologin am Universitätsklinikum München. Das Ibuprofen kann seine Wirkung früher und damit effektiver entfalten. Dabei bleibt es gut verträglich.

Langfristig gegensteuern

Um Kopf-Nacken-Schulterschmerzen langfristig in den Griff zu bekommen, sind weitere Maßnahmen sinnvoll. Tipps gibt es etwa unter www.kopfschmerzen.de. So sollten Betroffene beim Arbeiten vor dem Computer auf ergonomische Maßnahmen achten, wie einen angemessenen Bürostuhl oder die richtige Ausrichtung des Bildschirms. Weiterhin ist Stress- und Bewegungsausgleich wichtig. Das kann Joggen sein, Meditation, Spazierengehen in der Natur oder Autogenes Training.

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