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Fit durch die Erkältungszeit

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Kaum werden die Blätter goldener und die Temperaturen kühler, sucht uns die Erkältungszeit heim. Daher steht für Dich der Apotheker Sören Sickert aus der Wetterstein Apotheke in Brühl vor der Kamera. In dieser Rubrik wird er in den kommenden Folgen erklären, wie man einer Erkältung am besten entgegenwirkt oder was der Unterschied zur Grippe ist. In diesem Video hat REGIONAL.report sich für Dich erkundigt, was genau eine Erkältung ist und welche Symptome entscheidend sind. Die Erkältung ist laut Sören eine Infektion der oberen Atemwege und wird bei Betroffenen durch Symptome wie Halsschmerzen oder Schnupfen erkennbar. Im Regelfall verbessern sich die Symptome nach 2-7 Tagen, während sich die Erkältung nach zwei Wochen legen muss. Mit REGIONAL.report jeden Mittwoch und Sonntag gesund durch den Winter!

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Gesundheit 

Ein Ausweis, der Leben retten kann

Organspende: Die wichtigsten Fragen und Antworten

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Einen Organspendeausweis kann man online ausfüllen und herunterladen, man kann ihn sich aber auch als Plastikkarte per Post zuschicken lassen und dann zu Hause in Ruhe ausfüllen. Foto: djd/www.viactiv.de/Getty Images/Andresr

84 Prozent der Deutschen stehen Umfragen zufolge der Organspende positiv gegenüber – doch nur ein Bruchteil dokumentiert die Entscheidung in einem Organspendeausweis und kommt somit als Spender oder Spenderin infrage. Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gab es 2020 bundesweit nur 913 Organspender. Zum Vergleich: Etwa 9.100 Menschen stehen allein in Deutschland auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Die meisten von ihnen warten auf eine Spenderniere.

Welche Regelung gilt aktuell in Deutschland?

In Deutschland gilt die Entscheidungslösung: Organe und Gewebe dürfen nur dann entnommen werden, wenn der Verstorbene seine Zustimmung vor seinem Tod dokumentiert hat, etwa in einem Organspendeausweis. Wenn keine Entscheidung vorliegt, werden die Angehörigen zum vermeintlichen Willen des Verstorbenen befragt. In vielen anderen Ländern gelten dagegen häufig die sogenannte erweiterte Zustimmungslösung und die Widerspruchslösung. Wer sich zu Lebzeiten nicht aktiv gegen eine Organ- oder Gewebeentnahme nach dem Tod ausgesprochen hat, kommt automatisch als Spender infrage. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema:

Wie komme ich an einen Ausweis und wo erhalte ich Unterstützung bei der Entscheidungsfindung?

Einen Organspendeausweis kann man online ausfüllen und herunterladen, man kann ihn sich aber auch als Plastikkarte per Post zuschicken lassen und zu Hause in Ruhe ausfüllen. Krankenkassen wie die Viactiv wollen bei der persönlichen Entscheidungsfindung unterstützen. Infos dazu gibt es unter www.viactiv.de/services/organspendeausweis und unter der rund um die Uhr erreichbaren Service-Hotline 0800-22212.

Welche Organe werden gespendet?

Transplantiert werden können unter anderem das Herz, die Nieren, die Leber, die Lunge, die Bauchspeicheldrüse und der Dünndarm. Neben Organen kann auch Gewebe gespendet werden. Das am häufigsten transplantierte Organ ist die Niere.

Wer darf Spender sein?

Grundsätzlich jeder, das Alter ist irrelevant. Wichtig ist nur, dass die Organe gesund sind und fehlerfrei funktionieren. In seltenen Fällen darf man sie auch für eine Lebendspende zur Verfügung stellen, meist eine Niere oder einen Teil der Leber. Dies ist jedoch nur bei Verheirateten, Verwandten oder sehr engen Freunden erlaubt.

Wer koordiniert die Organvergabe?

Die gemeinnützige Stiftung Eurotransplant ist dafür zuständig, dass alle Spenderorgane, die in Deutschland, Belgien, Kroatien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Ungarn und Slowenien entnommen werden, an die passenden Patienten vermittelt werden. Über die Stiftung sind alle Patienten der Mitgliedsländer registriert, die auf ein oder mehrere Organe warten.

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Damit die Füße auch an kühlen Tagen gesund bleiben

Fünf Tipps für Menschen mit Diabetes

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An kühlen Tagen werden die Füße oft in dicke Schuhe eingezwängt - gerade dann gilt es, dafür zu sorgen, dass sie gesund bleiben. Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox/MOSTOVYE

Wenn es draußen kühl wird, werden die Füße meist mit dicken Socken in enge Winterschuhe gezwängt. Wer so ausgerüstet zu einem Spaziergang aufbricht, kehrt häufig mit Blasen oder Druckstellen zurück. Das ist vor allem für Menschen mit Diabetes ein Problem. Denn laut aktuellen Zahlen des Deutschen Gesundheitsberichtes Diabetes treten bei jedem dritten Zuckerkranken Nervenschäden in den Füßen auf – sogenannte Neuropathien. Dadurch werden die Füße besonders anfällig für Wunden, die wegen der Nervenstörung nicht wahrgenommen werden und sich unbemerkt zu Geschwüren ausweiten können. Kribbeln, Brennen oder Gefühllosigkeit in den Füßen können Anzeichen für eine Neuropathie sein. Mit diesen fünf Tipps können Betroffene ihre Füße dabei unterstützen, gesund zu bleiben:

  1. Passende Schuhe

Vor allem Menschen mit Diabetes sollten ihre Schuhe sorgfältig auswählen: Diese sollten gut vor Kälte schützen, aber auch mit dicken Socken nicht drücken. Schuhe probiert man am besten am frühen Nachmittag, dann sind die Füße dicker als am Morgen. Da bei einer Neuropathie häufig nicht wahrgenommen wird, ob der Schuh drückt, sollte man sich mal auf die herausgenommene Sohle stellen.

  1. Schützende Bäder und Cremes

Ein wohltuendes Fußbad wärmt in kühlen Zeiten – allerdings sollte man mit einem Thermometer überprüfen, dass die Wassertemperatur nicht über 37 Grad liegt. Denn das Temperaturempfinden ist bei einer Neuropathie häufig gestört. Für die passende Pflege sorgt anschließend eine harnstoffhaltige Creme.

  1. Auch von innen gepflegt

Nervenschäden lassen sich meist durch eine gute Blutzuckereinstellung ausbremsen. Allerdings können Neuropathien auch durch einen Mangel an Vitamin B1 verursacht werden, der bei Menschen mit Diabetes häufig auftritt. Dieser Mangel und die dadurch verursachten Missempfindungen in den Füßen, wie Kribbeln, Brennen und Taubheit, lassen sich durch Einnahme der Vitamin-B1-Vorstufe Benfotiamin behandeln, die etwa als milgamma protekt rezeptfrei in Apotheken erhältlich ist. Der Körper nimmt Benfotiamin besser auf als herkömmliches Vitamin B1. Zusätzlich trägt eine gesunde Lebensweise zum Schutz der Nerven vor Schäden bei.

  1. Bewegung und Gymnastik

Fußgymnastik verbessert Durchblutung, Beweglichkeit und Muskulatur. Ein Video mit einer Anleitung findet sich unter www.milgamma.de. Die gestärkte Muskulatur hilft auch, Fehlbelastungen der Füße zu vermeiden.

  1. Die Füße checken (lassen)

Wenn die Haut an den Füßen gerötet ist oder Risse bildet, können das Alarmzeichen sein. Deshalb sollte man selbst sowie der behandelnde Arzt die Füße regelmäßig untersuchen. Erfahrene Mediziner überprüfen die Nervenfunktion mit einfachen, schmerzlosen Testmethoden.

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Naturpower für die Abwehrkraft

Mithilfe der Amla-Beere das Immunsystem unterstützen

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Volle Power für Immunsystem und Wohlbefinden: Eine gesunde Ernährung mit Beeren und Co. hilft dabei. Foto: djd/AmlavitForschung/kieferpix - stock.adobe.com

Selten stand das Thema Gesundheit so sehr im Fokus wie aktuell. Eine wichtige Rolle spielt hier das Immunsystem, das uns vor Krankheitserregern wie Viren, Bakterien oder anderen schädlichen Eindringlingen schützen kann. Georg Schmitz-Remy, Fachapotheker für Allgemeinpharmazie und Naturheilverfahren, erklärt: „Das hat sehr viel mit Eigenverantwortung zu tun: Wir Menschen können die körpereigenen Abwehrkräfte stärken und uns selbst von innen heraus helfen. Das nennt man Prävention und wird in der aktuellen Zeit in meinen Augen immer noch nicht hoch genug bewertet.“

Gesunde Snacks und wertvolle Nährstoffe

Es liegt also an jedem selbst, seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun. „Die Immunabwehr wird durch ausgewogene Ernährung, genügend Schlaf und regelmäßige Bewegung – am besten an der frischen Luft – gestärkt. Zu einer kräftigenden, abwechslungsreichen Ernährung gehören viel Obst und Gemüse sowie viel Flüssigkeit“, weiß der Experte. Mahlzeiten sollten aus hochwertigen Zutaten zubereitet werden, zwischendurch bringen gesunde Snacks wie Nüsse, Trockenfrüchte, Smoothies, Naturjoghurt oder selbst gemachte Müsliriegel neue Energie. Allerdings verfügen nicht alle Menschen über die Zeit und Möglichkeiten, diese Maßnahmen im Alltag konsequent umzusetzen. Eine gezielte Ergänzung der Nahrung kann diesen Mangel dann ausgleichen – gerade in Zeiten, in denen die Abwehr besonders gefordert ist. „Bei der Wahl des Produktes sollte auf eine hohe Qualität und wertvolle Inhaltsstoffe geachtet werden. Ich empfehle das neue Amlavit immun. Es enthält hochwertige Pflanzenextrakte und immunaktive Mikronährstoffe und ist nur in der Apotheke erhältlich“, so Georg Schmitz-Remy. Die patentierte Dreifach-Kombi aus den natürlichen Zutaten Amla-Beere, Holunder und Hefe-Nukleotiden wurde nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammengestellt. Die Wirkung der einzelnen Inhaltsstoffe wurde in einer Vielzahl von Studien belegt.

Superfood indische Stachelbeere

So hat der altbewährte Holunder eine wissenschaftlich bestätigte Wirksamkeit gegen Erkältungen und grippale Infekte. Hefe-Nukleotide sind Nährstoffe für die Mitochondrien, die „Kraftwerke der Zellen“. Und die Amla, auch als indische Stachelbeere bezeichnet, enthält neben einzigartigen Pflanzenstoffen viel Vitamin C und gilt als neues Superfood. Weitere Infos, Ernährungstipps und regelmäßige News gibt es unter www.amlavit.de. Wer spürt, dass sein Immunsystem etwa aufgrund von Stress oder Anspannung schwächelt, sollte gerade jetzt zusätzlich die Gunst der warmen Jahreszeit nutzen und die Beeren-Power von frischen Erdbeeren, Himbeeren und Co. genießen.

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Gesundheit 

Endspurt für den Pflege-Wettbewerb

Mitmachen: Bei der Wahl zum beliebtesten Pflegeprofi geht es jetzt ums Ganze

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Blutdruck messen, Verbände wechseln, Medikamente verabreichen und mehr: Pflegekräfte bewältigen täglich viele Aufgaben. Foto: djd/www.pkv.de/Getty Images/Zoran Zeremski

Nie stand das Thema Pflege so sehr im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung wie in Pandemiezeiten. Doch die Pflegekräfte haben bereits vorher mit viel Engagement und Herzblut unter nicht immer einfachen, oft belastenden Bedingungen gearbeitet – und werden das weiterhin tun. Dieser Einsatz verdient Anerkennung. Aus diesem Grund wurde der Wettbewerb „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“ ins Leben gerufen und findet 2021 bereits zum dritten Mal statt. Er soll den Pflegekräften eine öffentliche Bühne geben, um zu zeigen, wie herausfordernd, aber auch, wie spannend und wie erfüllend sie ihren Beruf erleben.

Jeder kann hier seine Anerkennung ausdrücken

Mehr als 750 Lieblingspflegekräfte (Einzelpersonen, Pflegeteams und Auszubildende) wurden von Patienten und deren Angehörigen oder von Freunden und Kollegen nominiert. Die 16 Landessieger mit den meisten Stimmen wurden im Sommer ausgezeichnet. Und jetzt geht es in den Endspurt: Vom 4. bis zum 31. Oktober werden in einer Finalrunde der Online-Abstimmung aus dem Kreis der 16 Landessieger die drei Bundessieger gewählt. Abstimmen kann man auf der Website „www.deutschlands-pflegeprofis.de“. Dabei sollten möglichst viele Menschen mitmachen, denn jeder einzelne Klick für die Abstimmung ist zugleich ein öffentliches Dankeschön an die Pflegeprofis. Wie wichtig dies für alle Pflegefachkräfte ist, erklärt Manuel Strohdeicher aus Niedersachen, der Bundessieger von 2019: „Mein Beruf wird durch diesen Wettbewerb richtig in den Vordergrund gestellt. Das tut gut! Diese Wertschätzung ist nicht nur an mich gerichtet, sondern an alle meine vielen Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen der Pflege.“ Es heißt also: reinklicken und abstimmen.

Siegerehrung und Preisgeld in Berlin

Alle Landessieger werden am 18. November nach Berlin zur Bundespreisverleihung eingeladen. Die Siegerehrung findet bei einer Galaveranstaltung statt, bei der die Pflegeprofis auch mit Vertretern aus Politik und gesundheits- und pflegepolitischen Organisationen ins Gespräch kommen können. Die Bundessieger erhalten zudem ein Preisgeld. Platz eins bekommt 2.000 Euro; der oder die Zweitplatzierte kann sich über 1.000 Euro freuen. Die Drittplatzierten werden mit 500 Euro bedacht.

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Sicher durchatmen

Hochwertige Luftreiniger filtern Viren, Pollen, Feinstaub und Co.

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Mit Luftreinigern bringt man frische und saubere Luft in die Räumlichkeiten. Foto: djd/Kärcher/Bernd Eidenmüller

Die Wirksamkeit von Luftreinigern gegen Viren und infektiöse Aerosolpartikel rückt in Zeiten der Corona-Pandemie verstärkt in den Vordergrund. Denn vor allem in geschlossenen Räumen besteht das Risiko, dass gesundheitsschädliche Stoffe Krankheiten oder Infektionen verursachen. Und auch für Allergiker können die Geräte besonders während der Pollensaison ein gutes Hilfsmittel sein, um das Atmen zu Hause zu erleichtern und weitere lästige Begleiterscheinungen der Allergie in Schach zu halten.

Gefährdende Substanzen in der Raumluft reduzieren

Einige Krankheitserreger wie das Coronavirus gelangen als Bestandteil größerer Aerosolpartikel in die Raumluft. In geschlossenen Räumen besteht deshalb die Gefahr, dass sich Menschen indirekt infizieren können, auch wenn sie Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Raumluftreiniger können mithilfe von sogenannten Hepa-Filtern, die einen besonders hohen Abscheidegrad haben, auch kleinste Partikel im Bereich weniger Mikrometer wirksam aus der Luft filtern und zurückhalten. Die Geräte müssen dafür allerdings mit hochwertigen Filtern aus H 13 oder H 14 Filtermaterial ausgestattet sein, wie der Kärcher AF 100, für den unter anderem ein nach EN 1822 klassifizierter HEPA 14 Filter verfügbar ist. Dank der hocheffizienten Filtertechnik werden gefährdende Substanzen in der Raumluft reduziert und die Aerosolkonzentration auf einem niedrigen Niveau gehalten. Das Gerät eignet sich für den Einsatz in Räumen bis zu 100 Quadratmeter im eigenen Zuhause, aber auch für Schulen und Kindergärten, Büros und Co. Da es mit Rollen ausgestattet ist, kann es mühelos in einen anderen Raum geschoben werden und dort für frische und saubere Luft sorgen.

Filter für alle Fälle

Der Luftreiniger wurde bislang mit fünf verschiedenen Filterversionen angeboten: mit einem Universalfilter, der standardmäßig beigelegt ist, einem Allergie-Filter gegen Milben, Allergene oder Tierhaare, einem Filter gegen Gas- und Geruchsstoffe, einem Smog-Filter gegen Feinstaub sowie einem sogenannten „Health“-Filter gegen Keime, Bakterien und Schimmel. Zwei neue Filter, der High Protect 13 Solution Filter und der Hepa 14 Solution Filter, ergänzen das Zubehör. Je nach Anforderung können Anwender so den passenden Filtereinsatz wählen – Informationen dazu gibt es unter www.kaercher.com. Ein weiterer Vorteil des Geräts ist seine geringe Betriebslautstärke von maximal 48 Dezibel auf der höchsten Leistungsstufe. Im Nachtmodus kann das Betriebsgeräusch weiter reduziert werden. So steht dem erholsamen Schlaf in sauberer Raumluft nichts im Weg.

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Virenschutz fängt in der Nase an

Ein Wirkstoff aus der Rotalge kann Erreger von Atemwegserkrankungen ausbremsen

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Für Viren, die Atemwegserkrankungen hervorrufen, ist die Nase die wichtigste Eintrittspforte. Foto: djd/Hermes Algovir/Getty Images/Halfpoint

Für Atemwegserkrankungen sind fast immer Viren die Ursache – vom grippalen Infekt über die echte Grippe bis hin zu Covid-19. Kommen wir mit ihnen in Kontakt, versuchen sie, in die Schleimhautzellen der oberen Atemwege einzudringen. „Die Nase ist die Eintrittspforte – hierüber verschafft sich auch das Virus Sars-CoV-2 den Zugang zum Körper“, erklärt dazu Priv. Doz. Dr. Claudia Lill. Von dort verbreitet es sich weiter. „Studien belegen, dass die Viruslast in der Nase höher ist als im Rachen. Werden die Viren am Eindringen in die Nasenschleimhaut gehindert, könnte Covid-19 theoretisch abgewendet werden.“

Neue Studie mit Krankenhauspersonal

Um die Viren von der Nase fernzuhalten, helfen im ersten Schritt die bekannten Hygienemaßnahmen wie Masken und Abstand halten. Sind bereits Viren in das Riechorgan gelangt, kann ein natürlicher Wirkstoff aus der Rotalge sie ausbremsen: die Carragelose. Sie dringt nicht in die Nasenschleimhaut ein, sondern bildet einen gelartigen Schutzfilm auf ihr. Die Viren verfangen sich darin und können nicht mehr in die Zellen eindringen, um sich dort zu vermehren. In Studien zu Schnupfen und Influenza konnte die Schutzwirkung der Carragelose bereits gezeigt werden. Eine neue Studie an Krankenhauspersonal in Argentinien hat jetzt starke Hinweise dafür geliefert, dass sie auch das Ansteckungsrisiko mit dem Covid-19-Erreger reduzieren kann. Dabei wurden fast 400 Probanden untersucht, die im täglichen direkten Kontakt mit Covid-19-Erkrankten standen. Alle Probanden setzten bei ihrer Arbeit die üblichen Schutzmaßnahmen um. Die Studienteilnehmer in der Verumgruppe verwendeten zusätzlich das Carragelose-Nasenspray Algovir, der Rest ein Placebo. „In der Verumgruppe ist es nur zu einer Ansteckung gekommen. In der Kontrollgruppe gab es fünf davon“, erläutert Dr. Lill.

Möglicher Schutz für ungeimpfte Kinder

Das Rotalgen-Nasenspray enthält keine abschwellenden Wirkstoffe und keine Konservierung, führt nicht zu einem Gewöhnungseffekt und ist auch für Schwangere, Stillende und Kinder ab einem Jahr geeignet. Gerade für Kita– und Schulkinder, die noch nicht geimpft werden können, bietet es deshalb eine interessante Schutzmöglichkeit. Da es die Viren physikalisch von den Schleimhautzellen fernhält, ist es zudem auch beim Schutz vor den mutierten Virus-Varianten eine Option für die „erste Abwehrreihe“. Dafür sollte es präventiv 2- bis 3-mal täglich angewendet werden. Aber auch bei schon bestehender Krankheit kann die Viruslast verringert werden. „Zudem kann die Krankheitsdauer reduziert werden“, ergänzt die Fachärztin.

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Auszeit für die Augen

Wenn Pollen, Computerarbeit und Co. zu Reizungen führen

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Sonne, Wind und Pollen können unsere Sehorgane in der warmen Jahreszeit strapazieren. Foto: djd/Weleda

Lesen, Fernsehen, die Blicke und Gesichtsausdrücke anderer Menschen aufnehmen, Kunstwerke und Landschaften genießen: Die Augen sind unser Fenster zur Welt – über sie nehmen wir 80 Prozent aller Informationen aus der Umwelt auf. Umso belastender ist es, wenn dann Beschwerden wie Brennen, Tränen, Juckreiz oder Trockenheitsgefühl auftreten. Gerade in der warmen Jahreszeit sind die Sehorgane vielfältigen äußeren Einflüssen ausgesetzt, die zu Reizungen führen können.

Schnelle Hilfe bei Bindehautreizungen

Neben Pollen bereiten auch Faktoren wie Staub und UV-Licht, Zugluft durch Klimaanlagen und Wind, Chlor- oder Salzwasser den Augen oft Stress. Vor allem langes Arbeiten am Computer kann strapaziös sein. Denn während des konzentrierten Blicks auf den Bildschirm blinzeln wir weniger, der Tränenfilm wird so nicht mehr gleichmäßig verteilt und die Augen trocknen aus – und das kann sie anfälliger für Viren oder Bakterien machen. Als Folge können sich schnell Rötungen, Schwellungen, Jucken, Brennen und Tränenfluss entwickeln. Hier ist schnelle Abhilfe erwünscht. Bewährt haben sich Augentropfen mit einem Pflanzenauszug wie Euphrasia D3 Augentropfen von Weleda. Die Wiesenblume Euphrasia officinalis – auch Augentrost genannt – enthält unter anderem Gerb- und Bitterstoffe, Flavonoide, ätherisches Öl und den entzündungshemmend wirkenden Inhaltsstoff Aucubin. Die Tropfen können die gereizte Bindehaut beruhigen, Schmerzen lindern und Entzündungen hemmen.

Tipps für entspanntere Augen

Die Augentropfen gibt es sowohl in einer 10-ml-Tropfflasche als auch in Einzeldosen. Diese sind praktisch für unterwegs, auf Reisen oder für die Hausapotheke. Auch unsere Augen brauchen mal Erholung, daher regelmäßig an Pausen während der Bildschirmarbeit denken und den Augen so Entspannung gönnen. Tipp 1: mit kaltem Schwarztee getränkte Wattepads für einige Minuten auf die geschlossenen Lider legen. Die Gerbstoffe des Schwarztees wirken entzündungshemmend. Tipp 2: den Blick bei der Arbeit im Homeoffice oder am Schreibtisch zwischendurch immer wieder in die Weite schweifen lassen und nach Feierabend raus in die Natur. Auch der Anblick von Bäumen, Wiesen und Feldern kann beruhigend auf die Augen wirken.

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Mehr Salz gegen den Schwindel

Beim Krankheitsbild POTS sind viel Salz und Wasser die wichtigste Therapie

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Starker Schwindel, Benommenheit und Herzrasen beim Aufstehen sind Symptome der Erkrankung POTS. Foto: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie/Getty Images/Hope Connolly

Eine salzreiche Ernährung wird üblicherweise als ungesund erachtet. Allerdings gibt es auch Erkrankungen, bei denen eine hohe Salzaufnahme gemeinsam mit ausreichendem Trinken eine wichtige Behandlungsmaßnahme darstellt. Zum Beispiel POTS, das posturale orthostatische Tachykardie-Syndrom.

Schwindel und Herzrasen beim Aufstehen

Starker Schwindel, Benommenheit und Herzrasen beim Aufstehen sind Symptome der Erkrankung, die sich oft schon im Jugendalter entwickelt. Charakteristisch ist ein starker Anstieg der Herzfrequenz beim Aufrichten aus der liegenden oder sitzenden Position zum Stehen. Bei Erkrankten kann der Puls um 30 Schläge pro Minute und mehr nach oben springen, wenn sie sich aus der horizontalen Lage aufrichten. Die Beschwerden können so stark sein, dass sich Betroffene wieder hinlegen oder hinsetzen müssen und sogar ihren Alltagsaktivitäten kaum mehr nachkommen können. Die konkreten Krankheitsursachen sind bislang noch unklar und auch hinsichtlich der Therapie gibt es viele offene Fragen. So wurden zwar verschiedenste Arzneimittel erprobt, doch bisher wurde kein einziges Medikament zur Behandlung von POTS zugelassen.

Geringerer Pulsanstieg bei hohem Salzkonsum

Den Betroffenen werden hingegen allgemeine Maßnahmen empfohlen: Sie sollen regelmäßig körperlich aktiv sein und sich keinesfalls schonen, um die weitere Erkrankung nicht noch durch einen Muskelabbau zu fördern. Auch eine Atemtherapie kann offenbar hilfreich sein. Wie eine aktuelle klinische Studie kanadischer Wissenschaftler belegt, die im „Journal of the American College of Cardiology“ veröffentlicht wurde, sind zudem eine hohe Salzzufuhr und ausreichende Flüssigkeitsaufnahme wichtig: Erkrankten wird geraten, rund zehn bis zwölf Gramm Salz pro Tag aufzunehmen und zwei bis drei Liter Wasser täglich zu trinken. Das kann helfen, den Kreislauf zu stabilisieren. Bei den Studienteilnehmerinnen fiel bei einem hohen Salzverzehr der Pulsanstieg während des Aufstehens deutlich geringer aus als in der Studienphase der salzarmen Ernährung. Im Durchschnitt lag der Frequenzanstieg in der Phase salzreicher Kost bei 43 Schlägen pro Minute gegenüber 60 Schlägen in der salzarmen Phase. Zwar war der Pulsanstieg damit immer noch höher als bei gesunden Personen, allerdings durch den Salzkonsum offensichtlich wesentlich abgemildert. „Eine Behandlung mittels einer hohen Salzzufuhr kann somit die POTS-Symptomatik bessern“, so das Fazit der Forscher.

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Bluthochdruck betrifft auch jüngere Menschen

Schon bei leicht erhöhten Werten sollte man frühzeitig gegensteuern

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Bluthochdruck in jungen Jahren sollte konsequent bekämpft werden, um Folgeschäden zu vermeiden. Foto: djd/Telcor Forschung/Kalim - stock.adobe.com

Bluthochdruck gilt oft als Alterskrankheit – und tatsächlich sind vor allem Senioren betroffen. Das heißt aber nicht, dass Jüngere automatisch dagegen gefeit sind. So werden laut der Gesundheitsberichterstattung des Bundes innerhalb eines Jahres bei rund 5 Prozent der Frauen und 10 Prozent der Männer zwischen 18 und 44 Jahren überhöhte Werte festgestellt. Das kann gefährlich sein, denn Bluthochdruck schädigt die Gefäße, fördert Arteriosklerose und kann langfristig zu Herzinfarkt, Schlaganfall, aber auch Augen- und Nierenschädigungen führen. Je früher er einsetzt, desto länger kann er seine schädlichen Wirkungen entfalten. Deshalb ist es sinnvoll, schon bei leicht erhöhten Werten den Ursachen der Erkrankung entgegenzusteuern. Neben der genetischen Veranlagung, die sich nicht ändern lässt, zählen dazu Risikofaktoren wie ein hoher BMI, körperliche Inaktivität, Stress, Alkohol und Rauchen.

Bereits kleine Änderungen können viel bewirken

Insbesondere eine Anpassung des Lebensstils kann hier viel bewirken: „Schon mit wenigen Verhaltensänderungen lassen sich im Gefäßschutz große Erfolge erzielen. Allein die Bekämpfung von Übergewicht, Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung sowie des Nikotinkonsums hält ein ungeahntes Mehr an Lebenszeit und -qualität für uns bereit. Fast zwei Drittel aller Herzinfarkte ließen sich so vermeiden“, sagt der Bochumer Kardiologe Dr. med. Hans-Joachim Christofor. Außerdem böten moderne wissenschaftliche Erkenntnisse weitere Möglichkeiten: „So zeigen beispielsweise Studien mit dem Prüfpräparat Telcor Arginin plus, dass die regelmäßige Einnahme der Nahrungsaminosäure Arginin die Gefäßfunktionen und somit die Durchblutung verbessern kann“, ergänzt der Arzt. Das Argininpräparat gibt es in der Apotheke, mehr Informationen unter www.telcor.de. Trotz der möglichen Eigeninitiative sollte bei Bluthochdruck aber immer ein Arzt konsultiert werden.

Deutliche Geschlechtsunterschiede

Nicht nur Risikofaktoren und das Alter spielen eine Rolle bei der Entstehung von Bluthochdruck, auch zwischen den Geschlechtern zeigen sich deutliche Unterschiede. So haben junge Frauen im Schnitt einen niedrigeren Blutdruck als gleichalte Männer. Dieser steigt während des Lebens – besonders nach der Menopause – aber stärker an, sodass die Frauen im siebten Lebensjahrzehnt die Männer überholen. Männer sind deshalb schon in jüngerem Alter stärker durch Herz-Kreislauf-Krankheiten gefährdet, doch gerade nach den Wechseljahren sollten auch Frauen gut auf sich aufpassen.

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Knochenjob mit Nebenwirkungen

Fitte und gesunde Gelenke im Berufsalltag

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Stundenlanges Arbeiten am Computer kann die Hand- und Fingergelenke überlasten. Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/fizkes - stock.adobe.com

Stundenlang am Schreibtisch sitzen und am Computer tippen, beim Fliesenlegen auf den Knien kauern oder im Krankenhaus Patienten umbetten: Manche Jobs gehen buchstäblich auf die Knochen. Gerade Handwerker, Pflegekräfte und Profisportler sind oft mit vollem Körpereinsatz bei der Sache. Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) arbeitet jeder zweite Beschäftigte häufig im Stehen, vier von zehn erledigen viel mit den Händen, fast jeder vierte Beschäftigte muss schwer heben und tragen und 17 Prozent schuften wiederholt in Zwangshaltungen.

Kollagen und gelenkschonende Arbeitsabläufe

Derart einseitige und massive Belastungen begünstigen auf Dauer die Entstehung von Arthrose. Aber auch Bewegungsmangel, etwa im Büro oder Homeoffice, ist Gift für die Gelenke. Umso mehr Grund, die Gesundheit der Knorpel gezielt zu stärken und diese mit den richtigen Nährstoffen zu versorgen. Neben einer fleischarmen Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Fisch und Pflanzenölen spielt die Aufnahme von Kollagen eine wichtige Rolle. Dazu erklärt Dr. Gunter Lemmnitz, Naturwissenschaftler und Autor aus Bielefeld: „Studien zeigen, dass die Einnahme von bioaktiven Kollagen-Peptiden mit Hagebuttenextrakt in Trinkampullen zur Gelenkgesundheit beiträgt.“ Hier habe sich das Trink-Kollagen CH-Alpha Plus aus der Apotheke bewährt. „Die rund 550 Teilnehmer einer aktuellen Praxisstudie bestätigen die positiven Effekte in puncto Beweglichkeit und Schmerzreduktion“, führt Lemmnitz fort. Darüber hinaus sollte jeder darauf achten, seinen Joballtag so gelenkschonend wie möglich zu gestalten. Bei Aufgaben in ungünstiger Haltung sind regelmäßige Pausen und Unterbrechungen durch andere Tätigkeiten wichtig. Ergonomische Werkzeuge sowie Hebe- und Tragehilfen erleichtern belastende Arbeitsabläufe.

Vielsitzer sollten öfter aufstehen

Wer oft und lange in die Knie gehen muss, sollte dazu einen entsprechenden Knieschutz nutzen. Vielsitzer wiederum stehen am besten regelmäßig jede halbe Stunde auf, laufen ein paar Minuten umher und machen einige Lockerungsübungen. In der Freizeit ist bei allen Betroffenen dann entsprechender Ausgleich angeraten. Tipps hierzu gibt es auch unter www.ch-alpha.de. Regelmäßige Bewegung „schmiert“ die Gelenke und stärkt die haltende Muskulatur. Geeignet sind beispielsweise Schwimmen, Nordic-Walking, Radfahren, Gymnastik, Tai-Chi, Aqua-Fitness und moderates Krafttraining.

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