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Hochwasser

A61: Fahrtrichtung Venlo wieder frei

Alle Schäden des Hochwassers nach 2 Monaten beseitigt

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Nach zweimonatiger Sperrung ist die A61 Richtung Venlo wieder freigegeben / Foto: Wikipedia

Voraussichtlich ab Montag (13.9.) ist die A61 zwischen den Anschlussstellen Erftstadt-Gymnich und Kerpen-Türnich auch in Fahrtrichtung Venlo wieder befahrbar. Die Autobahn GmbH Rheinland gibt diesen Abschnitt im Laufe des Montags frei, nachdem hier in den vergangenen zwei Monaten alle Schäden in Folge der Unwetterkatastrophe beseitigt wurden.

Hochwasser

Autobahn AG Update zu A1 und A61

Unwetter verursachten 100 Millionen Euro Schäden

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A1/A61 im Dreieck Erfttal. (Foto: Autobahn AG)

Weggespülte Brücken, auf kompletter Breite durchgepflügte Autobahnen, über Kilometer abgerutschte Böschungen sowie eingestürzte Lärmschutzwände: Die verheerenden Unwetter im Juli verursachten an den Autobahnen in der Region rund 100 Millionen Euro Schaden. Willi Kolks, Außenstellenleiter der Autobahn AG: „Wir gehen davon aus, dass wir bis zum Jahreswechsel das Gros der Schadstellen beseitigt haben. Unser großes Ziel ist es, die A61 in beiden Fahrtrichtungen allen Verkehrsteilnehmern möglichst schnell wieder zur Verfügung zu stellen.“ Aufgrund nicht auszuschließender Spätfolgen wird es punktuell aber immer wieder zu Eingriffen in den Verkehr auf den Autobahnen im südlichen Rheinland kommen.

Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick

A1/A61: Erneuerung der Fahrbahn zwischen Kreuz Bliesheim und Dreieck Erfttal. Die Erneuerung der Fahrbahn in Richtung Norden soll Ende 2021 abgeschlossen sein. Im Zuge dieser Maßnahme wird eine provisorische Rampe im Dreieck Erfttal zur A61 nach Venlo geplant. Um die A61 in diese Richtung dann komplett öffnen zu können.

A1/A61/A553: Schäden im Kreuz Bliesheim. In zwölf Bereichen rutschten Böschungen ab. In den nächsten Wochen erfolgt die Erneuerung der Fahrbahn und der Kanäle. Anfang 2022 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.

A61: Zerschneidung bei Swistal. Die Fahrtrichtung Venlo kann voraussichtlich Anfang Oktober zwischen der Anschlussstelle Rheinbach und dem Kreuz Bliesheim wieder freigegeben werden, um den regionalen Verkehr zu entlasten. Eine Öffnung ab dem Autobahnkreuz Meckenheim erfolgt bis auf Weiteres nicht.

A553: Böschungsschäden zwischen Autobahnkreuz Bliesheim und Anschlussstelle Brühl. Aktuell laufen Sicherungsmaßnahmen und die Errichtung einer neuen Drainage entlang der A553. Alle Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Bereits im Oktober soll eine durchgängige Zweizügigkeit in Fahrtrichtung Köln eingerichtet werden.

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Hochwasser

Finanzielle Unterstützng nach Unwetter Bernd

Über 1100 Anträge auf Spendengelder beim Kreis eingegangen.

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Nach dem Unwetter im Juli 2021 ist die Nachfrage nach Hilfe groß / Foto: pixel2013 (pixabay)

Menschen, die nach der Unwetterkatastrophe am 14. und 15. Juli 2021 materiellen Schaden an ihrem Eigentum erlitten haben, konnten beim Rhein-Sieg-Kreis einen Antrag auf finanzielle Unterstützung stellen. Die Antragsfrist ist am Freitag, 10. September 2021, abgelaufen, weitere Anträge können nicht mehr angenommen werden.

Über 1.100 Anträge sind in der Bearbeitung, damit die Opfer des Unwetters schnell die Hilfe erhalten, die sie brauchen.

„Seit Eröffnung des Spendenkontos sind etwa 2,1 Millionen Euro zusammengekommen. Gespendet haben Privatleute, Unternehmen, Institutionen, Vereine oder Interessengruppen“, freut sich Landrat Sebastian Schuster. „Dafür bin ich allen Spenderinnen und Spendern unendlich dankbar. Sie helfen damit vielen Menschen, die immer noch in Not sind!“

Über die Verteilung und die Höhe der Hilfe entscheidet nach Abschluss der Prüfungen eine Spendenkommission, deren Vorsitz die Leiterin der Stabstelle Wiederaufbau innehat und in der neben der Verwaltung des Rhein-Sieg-Kreises Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen Lohmar, Meckenheim, Swisttal und Rheinbach teilnehmen.

Einzahlungen auf das Spendenkonto sind noch bis Donnerstag, 30. September 2021 möglich, danach wird es geschlossen. Ab diesem Zeitpunkt können keine weiteren Spenden auf das Konto eingezahlt werden. Anschließend entscheidet die Kommission über die Verteilung der eingegangenen Spendengelder.

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Brühl | Aktuelles

Brühl: Teilsperrung A553

Instandsetzung einer abgesackten Böschung sorgt für Beeinträchtigung

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Ein Fahrstreifen der A553 ab Anschlusstelle Brühl muss teilweise gesperrt werden / Foto: pixabay

Aufgrund einer Böschung die durch den Starkregen im Juli abgesackt ist, wird die A553 in Fahrtrichtung Köln voraussichtlich bis Mitte nächsten Monats einspurig sein. Die Autobahn GmbH Rheinland stellt die Böschung wieder her.

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Hochwasser

Umleitung zur A61 ab 27.08.

Weiträumige Umleitung zur Entlastung von Swisttal-Heimerzheim und Weilerswist-Metternich.

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Ab dem 27.08. sollen unzählige Umleitungen für eine Verkehrsentlastung sorgen / Foto: Reginal-pixabay

Ab dem 27.08.2021 sorgt ein Umleitungskonzept über die A61 für Entlastung in Swisttal-Heimerzheim und Weilerswist-Metternich. Infolge der Vollsperrung der Landesstraße L182 zwängt sich derzeit der Durchgangs- und Schwerlastverkehr durch die engen Ortsdurchfahrten.

So kommt man ans Ziel

Die weiteräumige Umleitung führt Verkehrsteilnehmende ab Bornheim über die L183 in Richtung Brühl zur Autobahn A553 (Anschlussstelle Brühl) und von dort weiter über das Autobahnkreuz Bliesheim zur A1-AS Weilerswist-West. Anschließend wird der Verkehr über die L33 und die A61 zur AS Swisttal geleitet. Der Verkehr in Gegenrichtung wird ab der A61-AS Swisttal direkt über das AK Bliesheim und die A553 nach Brühl und von dort aus über die Landesstraße L183 in Richtung Bornheim gelenkt.

Vollsperrung der L182 bis mindestens Ende 2021

Im Zuge der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021, die besonders in der Region Ville-Eifel schwere Schäden an der Verkehrsinfrastruktur verursacht hat, wurde zunächst die Fahrbahn der L182 auf Höhe der Ortslage Swisttal-Heimerzheim unterspült und brach daraufhin auf voller Straßenbreite und 6 Metern Länge ein. Wenige Tage später gab eines der Widerlager des Brückenbauwerks über den Swistbach nach, was den Einsturz der Swistbach-Brücke zur Folge hatte. Der Neubau, der vorerst mit Kosten in Höhe von 2 Mio. Euro kalkuliert ist, wird voraussichtlich bis Ende 2021 dauern, je nach Witterungsbedingungen ist auch eine Verlängerung der Bauzeit möglich.

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Hochwasser

Spenden für die Kleinsten

300 Babyschalen, Kindersitze und Kinderwagen werden an Flutopfer verteilt

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Die Organisatoren von Helfen helfen e.V. empfangen eine ganze LKW Ladung voll Spenden für die Kleinsten / Foto: REGIONAL.report

Die Flutkatastrophe Mitte Juli hat unsere Region und die Menschen hart getroffen. Die Betroffenen sind sehr dankbar für die Hilfe, die sie in den ersten Stunden und Tagen erfahren durften. Heute, einige Wochen nach der Flut, ist die Lage in den einzelnen Gebieten sehr unterschiedlich. Bei vielen im Rhein-Erft-Kreis und im Kreis Euskirchen kehrt eine Art Normalität in den Alltag ein. Nach der Sicherung der Existenz und dem noch übergeblieben ‚Hab und Gut‘ wird jetzt bewusst, welche Alltagsgegenstände fehlen und wie schwierig es ist, seinen Hausstand wieder aufzubauen und zu finanzieren. In der Region des Ahrtals ist man noch nicht soweit. Hier ist das Bangen um die Heimat und der Wiederaufbau noch in einem anderen Stadium.

Nachhaltige Organisation

Der Verein Helfen helfen e.V. sowie viele namhafte Unternehmen und Sponsoren haben sich bereits ab der ersten Stunde bereit erklärt, anzupacken und zu helfen. Nach der ersten Welle der Hilfsbereitschaft und des Wegräumens gilt es jetzt, die Hilfe neu auszurichten. „Wir von Helfen helfen e.V. richten unseren Fokus auf die nachhaltige Organisation“ sagt Daniel Lublinsky. Zusammen mit Logistikpartnern hat man ein System aufgebaut, um in allen betroffenen Regionen schnell und unkomplizierte zu unterstützen sowie Sachspenden zu organisieren.

Maxi-Cosi & Co für Betroffene

Besonders groß ist die Freude über eine Spende der Firma Dorel Juvenile, das weltweit führende Unternehmen für Baby- und Kleinkinderprodukte mit bekannten Marken wie Maxi-Cosi, Bébé Confort, Safety 1st, Tiny Love und Baby Art.

300 Maxi-Cosi Babyschalen, Kindersitze und Kinderwagen konnte der Verein im ADLOQ-Logistikzentrum in Erftstadt entgegennehmen. Bernhard Bergemann, Mass Market Sales Director bei Dorel Juvenile kam mit einem vollgeladenen LKW mit Neuware der beliebten Baby- und Kinderartikel. „Es war erschütternd zu hören, welche dramatischen Auswirkungen die Überschwemmungen auf so viele Familien in den verschiedenen betroffenen Gebieten hatten.“ untermauert Bergemann das Engagement, der direkt in den ersten Tagen seine Unterstützung anbot.

Die eingetroffenen Baby-Spenden werden abgeladen und für den Weitertransport fertig gemacht / Foto: REGIONAL.report

Babyschalen, Kindersitze und Kinderwagen

Zu den gespendeten Baby- und Kinderartikeln zählen u.a. die meistverkaufte Maxi-Cosi Babyschale CabrioFix, die für Neugeborene bis 12 Monate geeignet ist, Maxi-Cosi Kindersitze sowie zwei verschiedene Kinderwagen der Traditionsmarken Maxi-Cosi und Safety 1st, von denen einer für Zwillinge geeignet ist. Betroffene Familien können sich über www.helfen-helfen.de melden. Der Verein organisiert die Verteilung.

Dauerhafte Einrichtung

„Wenn die Kameras weg sind und das Interesse nachlässt, muss weiter geholfen werden“ sagt Klaus Voussem, Verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion NRW. „Wir brauchen jetzt nachhaltige Konzepte“ betont Heinz-Peter Recht, Geschäftsführer der ADLOQ Logistik GmbH, der die Lagerkapazitäten zur Verfügung stellt. Zusammen mit den vor Ort agierenden Unternehmen und Helfen helfen e.V. wird eine Organisation aufgebaut, die das in Zukunft sicherstellen soll.

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Hochwasser

Bund und Länder greifen den vom Hochwasser betroffenen Regionen unter die Arme

Bundesregierung bringt neue Hilfspakete für den Wiederaufbau auf den Weg

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Neues Geld für die betroffenen Flutopfer / Foto:Pixabay

Bundesfinanzminister Olaf Scholz: „Mit dem Aufbauhilfefonds stehen Bund und Länder zu ihrem Wort und greifen den betroffenen Regionen finanziell kräftig unter die Arme. Die schnelle Beseitigung der Schäden und der Wiederaufbau der Infrastruktur haben jetzt oberste Priorität! Das ist ein immenser Kraftakt angesichts der Zerstörungen in den von Starkregen und Hochwasser betroffenen Regionen. Bund und Länder nehmen 30 Milliarden Euro in die Hand, um den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern vor Ort, den geschädigten Unternehmen und anderen Einrichtungen beim Wiederaufbau zu helfen. Das ist gelebte Solidarität. Mit vereinten Kräften stemmen wir das!“

Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat Horst Seehofer: „Mit dem heute von uns auf den Weg gebrachten Aufbauhilfegesetz löst der Bund seine Versprechen ein – schnelle und massive finanzielle Hilfe, bauplanungsrechtliche Erleichterungen und die rechtlichen Grundlagen für die notwendige Einführung des Cell Broadcasting. Gemeinsam mit den Ländern packen wir den Aufbau an – entschlossen zu helfen, wo immer unsere Hilfe gebraucht wird.“

Bund setzt entschlossene Hilfe fort

Die Bundesregierung hat schnell auf die Starkregen- und Hochwasserkatastrophe reagiert. Bereits am 21. Juli 2021 wurde durch die Bundesregierung beschlossen, sich hälftig an den Soforthilfen der betroffenen Länder zu beteiligen. Die Soforthilfen dienen der Überbrückung von Notlagen bei Bürgerinnen und Bürgern sowie in Wirtschaft und Kommunen. Konkret wird sich der Bund an den bewilligten Soforthilfen der Länder zunächst in Höhe von 400 Mio. Euro beteiligen. Eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung wurde vom Bund und den betroffenen Ländern am 30. Juli 2021 gezeichnet.

Nationaler Solidaritätsfonds „Aufbauhilfe 2021“

In den kommenden Jahren sind erhebliche finanzielle Anstrengungen erforderlich, um die Schäden bei betroffenen Privathaushalten, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen (Vereine, Stiftungen etc.) sowie der Infrastruktur von Bund, Ländern und Gemeinden zu beseitigen bzw. die zerstörte Infrastruktur wiederaufzubauen.
Dazu haben sich die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder auf die Errichtung eines nationalen Fonds „Aufbauhilfe 2021“ als Sondervermögen des Bundes verständigt. Die heute vom Bundeskabinett beschlossenen Formulierungshilfe setzt dies um.
Das Sondervermögen wird mit Mitteln des Bundes in Höhe von bis zu 30 Mrd. Euro ausgestattet. Darin enthalten sind Ausgaben für den Wiederaufbau der Infrastruktur des Bundes in Höhe von 2 Mrd. Euro. Diese werden vom Bund alleine getragen. Die Wiederaufbaumaßnahmen der Länder in Höhe von 28 Mrd. Euro werden solidarisch jeweils zur Hälfte von Bund und Ländern finanziert.
Der Bund wird in einer ersten Tranche aus dem Bundeshaushalt 2021 Mittel in Höhe von 16 Mrd. Euro dem Sondervermögen zuführen. Ab dem Jahr 2022 erfolgen die Zuweisungen des Bundes dann bedarfsgerecht nach Maßgabe des Haushaltsgesetzes. Damit sichert der Bund die Liquidität des Sondervermögens und sorgt dafür, dass ausreichend Mittel zur Verfügung stehen. Die Finanzierungsbeteiligung der Länder erfolgt über eine Anpassung der vertikalen Verteilung des Umsatzsteueraufkommens über 30 Jahre.
Zudem soll durch eine Änderung des Baugesetzbuchs die befristete Errichtung mobiler baulicher Anlagen zur Wohnnutzung für Betroffene von Hochwasserkatastrophen sowie mobiler Infrastruktureinrichtungen (z.B. Rathaus, Schule, Kindertagesstätte) in von Hochwasserkatastrophen betroffenen Gemeinden bauplanungsrechtlich erleichtert werden.

Schnelle Hilfen zur Beseitigung der durch das Hochwasser entstandenen Schäden

Für die Errichtung des Fonds besteht dringender Handlungsbedarf. Das Gesetzgebungsverfahren soll sehr kurzfristig abgeschlossen werden. Mit dem Gesetz wird die Bundesregierung zudem ermächtigt, im Einvernehmen mit den Ländern eine Verordnung zu erlassen, in der die Aufteilung der Mittel für den Wiederaufbau auf die betroffenen Länder und die Ermittlung einheitlicher Förderungsgrundsätze festzulegen sind.
Bei der Verteilung der Mittel auf Bund, Länder und Gemeinden sowie bei der Gewährung der Hilfen werden die unterschiedlichen Schadensbelastungen der Betroffenen berücksichtigt.

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Hochwasser

Flutschäden an Fahrzeugen

Straßenverkehrsamt kommt in die Kommunen und leistet pragmatischen Service zur Unterstützung.

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Das Straßenverkehrsamt kommt in die Flutregion / Foto: REGIONAL.report

Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises möchte Menschen, deren Fahrzeuge bei der Hochwasserkatastrophe beschädigt oder zerstört wurden, vor Ort helfen. Deshalb bietet es Betroffenen vor Ort die Möglichkeit, Fahrzeuge abzumelden.

„Um den Halterinnen und Haltern in ihrer derzeitigen Situation nicht auch den Weg zu ihren Rathäusern beziehungsweise zu unserer Außenstelle in Meckenheim zuzumuten, sind wir zu verschiedenen Terminen mit einem mobilen Arbeitsplatz in Swisttal, Rheinbach und Meckenheim“, sagt der Leiter des Straßenverkehrsamtes, Harald Pütz.

Bekannte Termine

  • Freitag, 13.08.2021, 15:00 – 16:00 Uhr in Swisttal-Heimerzheim, Gottfried-VeltenPlatz
  • Samstag, 14.08.2021, 11:30 – 13:00 Uhr in Swisttal-Odendorf, Am Zehnthof 
  • Dienstag, 17.08.2021, 16:00 – 17:00 Uhr in Rheinbach, Himmeroder Wall Parkplatz
  • Mittwoch, 18.08.2021, 16:00 – 17:00 Uhr in Swisttal-Buschhoven, Toniusplatz
  • Donnerstag, 19.08.2021, 16:00 – 17:00 Uhr in Swistal-Ollheim, Kanalstraße Dorfsaal
  • Freitag, 20.08.2021, 15:00 – 16:00 Uhr in Meckenheim-Altendorf, Ahrstraße – Burgstraße, Parkplatz

Pragmatischer Service

Für die Abmeldung sollten Fahrzeughalterinnen und –halter persönlich erscheinen beziehungsweise jemanden schriftlich bevollmächtigen. Zudem werden die Zulassungsbescheinigung Teil I und die Kennzeichenschilder benötigt. Da einige Betroffene diese Nachweise nicht mehr vollständig haben, genügt beispielsweise auch die Zulassungsbescheinigung Teil I. Über den Verlust muss dann eine Erklärung abgegeben werden. Wer weder Papiere noch Kennzeichenschilder hat, muss beispielsweise über Fotos nachweisen können, dass er oder sie tatsächlich Halterin oder Halter des Fahrzeuges ist.

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Hochwasser

Finanzielle Hilfe auch für Freiwillige

Landrat bittet Ministerpräsidenten um Unterstützung

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Ohne den selbstlosen Einsatz der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer – unter ihnen auch kleine Unternehmen sowie die Landwirtschaft – wären die Aufräumarbeiten nicht so weit fortgeschritten wie sie es jetzt in den besonders betroffenen Kommunen bereits sind.

Landrat Sebastian Schuster hat deshalb den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, angeschrieben und ihn gebeten, auch diesen Menschen unbürokratisch eine finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen und hierfür Landesmittel bereit zu stellen.

„Ohne zu zögern haben hier Menschen aus nah und fern ihre ganze Kraft, Zeit und auch ihre Maschinen und Fahrzeuge eingesetzt, um in den ersten Tagen und Wochen dieser unfassbaren Katastrophe zu helfen“, so Landrat Schuster. „Dafür kann man gar nicht dankbar genug sein. Wichtig ist es nun aber auch, dass den vielen Helferinnen und Helfern nun seitens des Landes der entstandene Aufwand als Zeichen der Anerkennung ersetzt wird.“

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Hochwasser

Finanzielle Hilfe für Flutopfer

Betroffene können Gelder von „caritas international“ und „NRW hilft“ direkt beim Caritasverband sowie den Fachverbänden SKM und SkF beantragen

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Soforthilfen durch Fachverbände /Foto: Pixabay

Unbürokratisch und professionell sollen die Spendenmittel von „caritas international“ sowie „NRW hilft“ unmittelbarer Not abhelfen und zugleich Perspektiven schaffen.
Von der Flut betroffene Menschen können aus diesen Mitteln noch bis zum 15. August eine Soforthilfe über 200 Euro pro Person erhalten. Über diese Zeit hinaus können sie Hilfen zur Beschaffung von Bekleidung oder Hausrat in einer Höhe von bis zu 1000 Euro erhalten. Zusatz- und Sonderunterstützungen in größeren Beträgen sind in Härtefällen möglich.
Der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln verwaltet diese Gelder gemeinsam mit den Caritas- und Fachverbänden der betroffenen Gebiete. Betroffene können ihre Anträge auf Unterstützung von „caritas international“ und „NRW hilft“ direkt beim Caritasverband Rhein-Sieg, dem SKM – Katholischen Verein für soziale Dienste oder beim Sozialdienst katholischer Frauen beantragen.
Kontakt gibt es beim

  • Caritasverband Rhein-Sieg Katrin Hagen – unter 0152 21551811 (sozialberatung@caritas-rheinsieg.de)
  • SKM unter 02241 17780 (fluthilfe@skm-rhein-sieg.de)
  • SkF Ines Mildner-Rest und Jennifer Kordes unter 02241 958046 (info@skf-rhein-sieg-bonn.de)

„NRW hilft“ ist eine Aktion bestehend aus regional und bundesweit tätigen Wohlfahrtsverbänden und Hilfsorganisationen. Gemeinsam mit der Landesregierung sollen mit der Aktion Geldspenden für betroffene Regionen und Opfer der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen gesammelt und zielgerichtet bereitgestellt werden. Mit dabei sind Hilfsorganisationen wie das DRK, die DLRG oder die Johanniter-Unfall-Hilfe sowie Wohlfahrtsverbände (Diözesan-Caritasverbände für die (Erz-) Bistümer Aachen, Essen, Köln, Münster, Paderborn, Diakonie Rheinland Westfalen Lippe, AWO NRW, der Partitätische NRW, Landesverbände der Jüdischen Gemeinde).
Caritas international ist das weltweit aktive Not- und Katastrophenhilfswerk des Deutschen Caritasverbandes.

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Hochwasser

Soforthilfen Hochwasser

Bund und Länder sorgen für schnelle, finanzielle Unterstützung der Betroffenen

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Bund und Länder haben ein großes Rettungspaket für die Hochwasserbetroffenen beschlossen./Foto:Pixabay

Heute wurden mit den vom Hochwasser betroffenen Ländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen eine Verwaltungsvereinbarung abgeschlossen: Der Bund beteiligt sich an der zügigen Umsetzung der Soforthilfemaßnahmen der Länder.
An den bewilligten Soforthilfen der Länder beteiligt sich der Bund in Höhe von zunächst bis zu 400 Millionen Euro. Ein Euro Landesmittel wird durch einen Euro Bundesmittel ergänzt. Eine Deckelung der Gesamtsumme ist nicht vorgesehen. Die notwendigen haushaltsrechtlichen Schritte werden unverzüglich eingeleitet.
Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 hat in einigen Regionen unseres Landes Schäden ungeahnten Ausmaßes und eine außergewöhnliche Notsituation verursacht. Viele Bürgerinnen und Bürger sowie Betriebe sind in ihrer Existenz bedroht. Ihnen gilt die Solidarität und Unterstützung von Bund und Ländern bei den weiteren Anstrengungen zur Bewältigung der Flutkatastrophe.
Am 21. Juli 2021 hat die Bundesregierung beschlossen, sich hälftig an den Soforthilfen der betroffenen Länder zu beteiligen. Sie hat den Ländern zudem zugesichert, sich nach Abschätzung des Gesamtschadens auch am erforderlichen Wiederaufbau finanziell zu beteiligen und bundeseigene Infrastruktur zügig wiederherzustellen.
Die Fluthilfemaßnahmen werden im BMI und im BMF jeweils durch einen neu eingerichteten Stab Hochwasserhilfe Bund koordiniert.
Der unter gemeinsamer Federführung des BMI und BMF zur Koordinierung der Wiederaufbauhilfe des Bundes für die Hochwasserschäden 2021 eingerichtete Staatssekretärsausschuss kam am 27. Juli 2021 zu seiner ersten Sitzung zusammen.
Die Soforthilfen dienen der zügigen Beseitigung unmittelbarer Schäden an Gebäuden, land- und forstwirtschaftlichen Produktionsmitteln, einschließlich der gewerblichen Wirtschaft, und der kommunalen und der wirtschaftsnahen Infrastruktur vor Ort sowie der Überbrückung von Notlagen.

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