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Gesundheit 

Virenschutz fängt in der Nase an

Ein Wirkstoff aus der Rotalge kann Erreger von Atemwegserkrankungen ausbremsen

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Für Viren, die Atemwegserkrankungen hervorrufen, ist die Nase die wichtigste Eintrittspforte. Foto: djd/Hermes Algovir/Getty Images/Halfpoint

Für Atemwegserkrankungen sind fast immer Viren die Ursache – vom grippalen Infekt über die echte Grippe bis hin zu Covid-19. Kommen wir mit ihnen in Kontakt, versuchen sie, in die Schleimhautzellen der oberen Atemwege einzudringen. „Die Nase ist die Eintrittspforte – hierüber verschafft sich auch das Virus Sars-CoV-2 den Zugang zum Körper“, erklärt dazu Priv. Doz. Dr. Claudia Lill. Von dort verbreitet es sich weiter. „Studien belegen, dass die Viruslast in der Nase höher ist als im Rachen. Werden die Viren am Eindringen in die Nasenschleimhaut gehindert, könnte Covid-19 theoretisch abgewendet werden.“

Neue Studie mit Krankenhauspersonal

Um die Viren von der Nase fernzuhalten, helfen im ersten Schritt die bekannten Hygienemaßnahmen wie Masken und Abstand halten. Sind bereits Viren in das Riechorgan gelangt, kann ein natürlicher Wirkstoff aus der Rotalge sie ausbremsen: die Carragelose. Sie dringt nicht in die Nasenschleimhaut ein, sondern bildet einen gelartigen Schutzfilm auf ihr. Die Viren verfangen sich darin und können nicht mehr in die Zellen eindringen, um sich dort zu vermehren. In Studien zu Schnupfen und Influenza konnte die Schutzwirkung der Carragelose bereits gezeigt werden. Eine neue Studie an Krankenhauspersonal in Argentinien hat jetzt starke Hinweise dafür geliefert, dass sie auch das Ansteckungsrisiko mit dem Covid-19-Erreger reduzieren kann. Dabei wurden fast 400 Probanden untersucht, die im täglichen direkten Kontakt mit Covid-19-Erkrankten standen. Alle Probanden setzten bei ihrer Arbeit die üblichen Schutzmaßnahmen um. Die Studienteilnehmer in der Verumgruppe verwendeten zusätzlich das Carragelose-Nasenspray Algovir, der Rest ein Placebo. „In der Verumgruppe ist es nur zu einer Ansteckung gekommen. In der Kontrollgruppe gab es fünf davon“, erläutert Dr. Lill.

Möglicher Schutz für ungeimpfte Kinder

Das Rotalgen-Nasenspray enthält keine abschwellenden Wirkstoffe und keine Konservierung, führt nicht zu einem Gewöhnungseffekt und ist auch für Schwangere, Stillende und Kinder ab einem Jahr geeignet. Gerade für Kita– und Schulkinder, die noch nicht geimpft werden können, bietet es deshalb eine interessante Schutzmöglichkeit. Da es die Viren physikalisch von den Schleimhautzellen fernhält, ist es zudem auch beim Schutz vor den mutierten Virus-Varianten eine Option für die „erste Abwehrreihe“. Dafür sollte es präventiv 2- bis 3-mal täglich angewendet werden. Aber auch bei schon bestehender Krankheit kann die Viruslast verringert werden. „Zudem kann die Krankheitsdauer reduziert werden“, ergänzt die Fachärztin.

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Auszeit für die Augen

Wenn Pollen, Computerarbeit und Co. zu Reizungen führen

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Sonne, Wind und Pollen können unsere Sehorgane in der warmen Jahreszeit strapazieren. Foto: djd/Weleda

Lesen, Fernsehen, die Blicke und Gesichtsausdrücke anderer Menschen aufnehmen, Kunstwerke und Landschaften genießen: Die Augen sind unser Fenster zur Welt – über sie nehmen wir 80 Prozent aller Informationen aus der Umwelt auf. Umso belastender ist es, wenn dann Beschwerden wie Brennen, Tränen, Juckreiz oder Trockenheitsgefühl auftreten. Gerade in der warmen Jahreszeit sind die Sehorgane vielfältigen äußeren Einflüssen ausgesetzt, die zu Reizungen führen können.

Schnelle Hilfe bei Bindehautreizungen

Neben Pollen bereiten auch Faktoren wie Staub und UV-Licht, Zugluft durch Klimaanlagen und Wind, Chlor- oder Salzwasser den Augen oft Stress. Vor allem langes Arbeiten am Computer kann strapaziös sein. Denn während des konzentrierten Blicks auf den Bildschirm blinzeln wir weniger, der Tränenfilm wird so nicht mehr gleichmäßig verteilt und die Augen trocknen aus – und das kann sie anfälliger für Viren oder Bakterien machen. Als Folge können sich schnell Rötungen, Schwellungen, Jucken, Brennen und Tränenfluss entwickeln. Hier ist schnelle Abhilfe erwünscht. Bewährt haben sich Augentropfen mit einem Pflanzenauszug wie Euphrasia D3 Augentropfen von Weleda. Die Wiesenblume Euphrasia officinalis – auch Augentrost genannt – enthält unter anderem Gerb- und Bitterstoffe, Flavonoide, ätherisches Öl und den entzündungshemmend wirkenden Inhaltsstoff Aucubin. Die Tropfen können die gereizte Bindehaut beruhigen, Schmerzen lindern und Entzündungen hemmen.

Tipps für entspanntere Augen

Die Augentropfen gibt es sowohl in einer 10-ml-Tropfflasche als auch in Einzeldosen. Diese sind praktisch für unterwegs, auf Reisen oder für die Hausapotheke. Auch unsere Augen brauchen mal Erholung, daher regelmäßig an Pausen während der Bildschirmarbeit denken und den Augen so Entspannung gönnen. Tipp 1: mit kaltem Schwarztee getränkte Wattepads für einige Minuten auf die geschlossenen Lider legen. Die Gerbstoffe des Schwarztees wirken entzündungshemmend. Tipp 2: den Blick bei der Arbeit im Homeoffice oder am Schreibtisch zwischendurch immer wieder in die Weite schweifen lassen und nach Feierabend raus in die Natur. Auch der Anblick von Bäumen, Wiesen und Feldern kann beruhigend auf die Augen wirken.

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Gesundheit 

Mehr Salz gegen den Schwindel

Beim Krankheitsbild POTS sind viel Salz und Wasser die wichtigste Therapie

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Starker Schwindel, Benommenheit und Herzrasen beim Aufstehen sind Symptome der Erkrankung POTS. Foto: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie/Getty Images/Hope Connolly

Eine salzreiche Ernährung wird üblicherweise als ungesund erachtet. Allerdings gibt es auch Erkrankungen, bei denen eine hohe Salzaufnahme gemeinsam mit ausreichendem Trinken eine wichtige Behandlungsmaßnahme darstellt. Zum Beispiel POTS, das posturale orthostatische Tachykardie-Syndrom.

Schwindel und Herzrasen beim Aufstehen

Starker Schwindel, Benommenheit und Herzrasen beim Aufstehen sind Symptome der Erkrankung, die sich oft schon im Jugendalter entwickelt. Charakteristisch ist ein starker Anstieg der Herzfrequenz beim Aufrichten aus der liegenden oder sitzenden Position zum Stehen. Bei Erkrankten kann der Puls um 30 Schläge pro Minute und mehr nach oben springen, wenn sie sich aus der horizontalen Lage aufrichten. Die Beschwerden können so stark sein, dass sich Betroffene wieder hinlegen oder hinsetzen müssen und sogar ihren Alltagsaktivitäten kaum mehr nachkommen können. Die konkreten Krankheitsursachen sind bislang noch unklar und auch hinsichtlich der Therapie gibt es viele offene Fragen. So wurden zwar verschiedenste Arzneimittel erprobt, doch bisher wurde kein einziges Medikament zur Behandlung von POTS zugelassen.

Geringerer Pulsanstieg bei hohem Salzkonsum

Den Betroffenen werden hingegen allgemeine Maßnahmen empfohlen: Sie sollen regelmäßig körperlich aktiv sein und sich keinesfalls schonen, um die weitere Erkrankung nicht noch durch einen Muskelabbau zu fördern. Auch eine Atemtherapie kann offenbar hilfreich sein. Wie eine aktuelle klinische Studie kanadischer Wissenschaftler belegt, die im „Journal of the American College of Cardiology“ veröffentlicht wurde, sind zudem eine hohe Salzzufuhr und ausreichende Flüssigkeitsaufnahme wichtig: Erkrankten wird geraten, rund zehn bis zwölf Gramm Salz pro Tag aufzunehmen und zwei bis drei Liter Wasser täglich zu trinken. Das kann helfen, den Kreislauf zu stabilisieren. Bei den Studienteilnehmerinnen fiel bei einem hohen Salzverzehr der Pulsanstieg während des Aufstehens deutlich geringer aus als in der Studienphase der salzarmen Ernährung. Im Durchschnitt lag der Frequenzanstieg in der Phase salzreicher Kost bei 43 Schlägen pro Minute gegenüber 60 Schlägen in der salzarmen Phase. Zwar war der Pulsanstieg damit immer noch höher als bei gesunden Personen, allerdings durch den Salzkonsum offensichtlich wesentlich abgemildert. „Eine Behandlung mittels einer hohen Salzzufuhr kann somit die POTS-Symptomatik bessern“, so das Fazit der Forscher.

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Bluthochdruck betrifft auch jüngere Menschen

Schon bei leicht erhöhten Werten sollte man frühzeitig gegensteuern

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Bluthochdruck in jungen Jahren sollte konsequent bekämpft werden, um Folgeschäden zu vermeiden. Foto: djd/Telcor Forschung/Kalim - stock.adobe.com

Bluthochdruck gilt oft als Alterskrankheit – und tatsächlich sind vor allem Senioren betroffen. Das heißt aber nicht, dass Jüngere automatisch dagegen gefeit sind. So werden laut der Gesundheitsberichterstattung des Bundes innerhalb eines Jahres bei rund 5 Prozent der Frauen und 10 Prozent der Männer zwischen 18 und 44 Jahren überhöhte Werte festgestellt. Das kann gefährlich sein, denn Bluthochdruck schädigt die Gefäße, fördert Arteriosklerose und kann langfristig zu Herzinfarkt, Schlaganfall, aber auch Augen- und Nierenschädigungen führen. Je früher er einsetzt, desto länger kann er seine schädlichen Wirkungen entfalten. Deshalb ist es sinnvoll, schon bei leicht erhöhten Werten den Ursachen der Erkrankung entgegenzusteuern. Neben der genetischen Veranlagung, die sich nicht ändern lässt, zählen dazu Risikofaktoren wie ein hoher BMI, körperliche Inaktivität, Stress, Alkohol und Rauchen.

Bereits kleine Änderungen können viel bewirken

Insbesondere eine Anpassung des Lebensstils kann hier viel bewirken: „Schon mit wenigen Verhaltensänderungen lassen sich im Gefäßschutz große Erfolge erzielen. Allein die Bekämpfung von Übergewicht, Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung sowie des Nikotinkonsums hält ein ungeahntes Mehr an Lebenszeit und -qualität für uns bereit. Fast zwei Drittel aller Herzinfarkte ließen sich so vermeiden“, sagt der Bochumer Kardiologe Dr. med. Hans-Joachim Christofor. Außerdem böten moderne wissenschaftliche Erkenntnisse weitere Möglichkeiten: „So zeigen beispielsweise Studien mit dem Prüfpräparat Telcor Arginin plus, dass die regelmäßige Einnahme der Nahrungsaminosäure Arginin die Gefäßfunktionen und somit die Durchblutung verbessern kann“, ergänzt der Arzt. Das Argininpräparat gibt es in der Apotheke, mehr Informationen unter www.telcor.de. Trotz der möglichen Eigeninitiative sollte bei Bluthochdruck aber immer ein Arzt konsultiert werden.

Deutliche Geschlechtsunterschiede

Nicht nur Risikofaktoren und das Alter spielen eine Rolle bei der Entstehung von Bluthochdruck, auch zwischen den Geschlechtern zeigen sich deutliche Unterschiede. So haben junge Frauen im Schnitt einen niedrigeren Blutdruck als gleichalte Männer. Dieser steigt während des Lebens – besonders nach der Menopause – aber stärker an, sodass die Frauen im siebten Lebensjahrzehnt die Männer überholen. Männer sind deshalb schon in jüngerem Alter stärker durch Herz-Kreislauf-Krankheiten gefährdet, doch gerade nach den Wechseljahren sollten auch Frauen gut auf sich aufpassen.

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Knochenjob mit Nebenwirkungen

Fitte und gesunde Gelenke im Berufsalltag

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Stundenlanges Arbeiten am Computer kann die Hand- und Fingergelenke überlasten. Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/fizkes - stock.adobe.com

Stundenlang am Schreibtisch sitzen und am Computer tippen, beim Fliesenlegen auf den Knien kauern oder im Krankenhaus Patienten umbetten: Manche Jobs gehen buchstäblich auf die Knochen. Gerade Handwerker, Pflegekräfte und Profisportler sind oft mit vollem Körpereinsatz bei der Sache. Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) arbeitet jeder zweite Beschäftigte häufig im Stehen, vier von zehn erledigen viel mit den Händen, fast jeder vierte Beschäftigte muss schwer heben und tragen und 17 Prozent schuften wiederholt in Zwangshaltungen.

Kollagen und gelenkschonende Arbeitsabläufe

Derart einseitige und massive Belastungen begünstigen auf Dauer die Entstehung von Arthrose. Aber auch Bewegungsmangel, etwa im Büro oder Homeoffice, ist Gift für die Gelenke. Umso mehr Grund, die Gesundheit der Knorpel gezielt zu stärken und diese mit den richtigen Nährstoffen zu versorgen. Neben einer fleischarmen Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Fisch und Pflanzenölen spielt die Aufnahme von Kollagen eine wichtige Rolle. Dazu erklärt Dr. Gunter Lemmnitz, Naturwissenschaftler und Autor aus Bielefeld: „Studien zeigen, dass die Einnahme von bioaktiven Kollagen-Peptiden mit Hagebuttenextrakt in Trinkampullen zur Gelenkgesundheit beiträgt.“ Hier habe sich das Trink-Kollagen CH-Alpha Plus aus der Apotheke bewährt. „Die rund 550 Teilnehmer einer aktuellen Praxisstudie bestätigen die positiven Effekte in puncto Beweglichkeit und Schmerzreduktion“, führt Lemmnitz fort. Darüber hinaus sollte jeder darauf achten, seinen Joballtag so gelenkschonend wie möglich zu gestalten. Bei Aufgaben in ungünstiger Haltung sind regelmäßige Pausen und Unterbrechungen durch andere Tätigkeiten wichtig. Ergonomische Werkzeuge sowie Hebe- und Tragehilfen erleichtern belastende Arbeitsabläufe.

Vielsitzer sollten öfter aufstehen

Wer oft und lange in die Knie gehen muss, sollte dazu einen entsprechenden Knieschutz nutzen. Vielsitzer wiederum stehen am besten regelmäßig jede halbe Stunde auf, laufen ein paar Minuten umher und machen einige Lockerungsübungen. In der Freizeit ist bei allen Betroffenen dann entsprechender Ausgleich angeraten. Tipps hierzu gibt es auch unter www.ch-alpha.de. Regelmäßige Bewegung „schmiert“ die Gelenke und stärkt die haltende Muskulatur. Geeignet sind beispielsweise Schwimmen, Nordic-Walking, Radfahren, Gymnastik, Tai-Chi, Aqua-Fitness und moderates Krafttraining.

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Kranke Herzen brauchen Kontrolle

Experten warnen vor tödlichen Risiken, sollten Arzttermine verfallen

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Ein hoher Blutdruck gehört zu den Risiken für eine Herzerkrankung und sollte regelmäßig kontrolliert werden. Im Bild: Blutdruckmessung in der Arztpraxis Foto: djd/www.dgk.de/Picture-Factory J. RofeldEin hoher Blutdruck gehört zu den Risiken für eine Herzerkrankung und sollte regelmäßig kontrolliert werden. Im Bild: Blutdruckmessung in der Arztpraxis Foto: djd/www.dgk.de/Picture-Factory J. Rofeld

Heike M. aus Köln gehört zu den herzkranken Menschen, die während der Corona-Zeit Probleme bekamen: Sie erlitt im April 2021 einen Herzinfarkt. Allerdings rief sie erst zwölf Stunden, nachdem sie die ersten Symptome verspürte, den Rettungsdienst. Mit diesem Verhalten steht sie nicht allein da: Expertinnen und Experten der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) beobachten, dass immer noch notwendige Vorsorge- und Kontrolltermine verfallen und in Notfällen nicht rechtzeitig das Krankenhaus aufgesucht wird. Eine der Folgen beschreibt Prof. Dr. Stephan Baldus, Präsident der DGK: „An Herzinsuffizienz (Herzschwäche) erkrankte Patientinnen und Patienten waren im letzten Jahr von einer deutlichen Übersterblichkeit betroffen, auch wenn sie nicht an Covid erkrankten.“

Betroffene schildern Erfahrungen

Foto: djd/www.dgk.de/MedizinFotoKöln/Michael Wodak

Auf ihrer Internetseite www.herzfitmacher.de klärt die DGK über die Gefahren von Herzerkrankungen auf und gibt Auskunft darüber, warum rechtzeitige und regelmäßige Arztbesuche gerade für Herzerkrankte so wichtig sind. Patientinnen und Patienten schildern ihre Erfahrungen in der Pandemie. Wer mag, kann seine eigene Geschichte per Mail an die Adresse herzkrank@dgk.org senden. Ein krankes Herz belastet Patientinnen und Patienten meist ihr Leben lang. Als Folge der Corona-Pandemie kamen jedoch neue Sorgen hinzu – und Gedanken wie: Drohen mir mehr Gefahren als anderen Menschen? Werde ich im Krankenhaus so gut versorgt wie sonst auch? Wie sicher kann ich mich beim Besuch einer kardiologischen Praxis fühlen? So kam es, dass 2020 Krankenhauseinweisungen wegen Herzinsuffizienz in Deutschland deutlich abnahmen – ähnlich wie in Amerika, wo eine Studie einen Rückgang um 35 Prozent verzeichnete.

Unbemerkt werden Erkrankungen schlimmer

Das Problem der kranken Herzen wird wie unter einem Brennglas deutlich, wenn man die Situation in Hessen betrachtet: Dort wurden laut DGK während des ersten Lockdowns 35 Prozent weniger Katheter eingesetzt – und im gleichen Zeitraum starben zwölf Prozent mehr Personen als sonst an Herzproblemen. „Herzerkrankungen verschlimmern sich häufig unbemerkt, bis es möglicherweise zu einem folgenschweren Notfall kommt. Die Erkrankungen auf die leichte Schulter zu nehmen, ist lebensgefährlich“, erklärt Prof. Baldus.

Symptome richtig einschätzen

Heike M. ist sich heute sicher: Sie würde Symptome wie starke Rückenschmerzen, die ihren Herzinfarkt anzeigten, nicht mehr unterschätzen. Weil sie die Situation nicht ernst nahm, wird ihr eine leichte Herzschwäche bleiben. Der Herzmuskel wurde zu lange nicht richtig durchblutet und dadurch geschädigt.

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Die Kleinsten sind besonders gefährdet

Impfungen gegen Blutvergiftungen können Leben retten

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Eltern sollten ihre Kinderärztin beziehungsweise ihren Kinderarzt frühzeitig auf die unterschiedlichen Meningokokken-Impfungen ansprechen. Foto: djd/GSK/Andrej Freidich

Eine bakterielle Blutvergiftung durch Meningokokken ist zum Glück selten, sie kann allerdings innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich verlaufen. Die Bakterien werden meist als Tröpfcheninfektion übertragen und sie können neben einer Blutvergiftung (Sepsis) auch eine Hirnhautentzündung (Meningitis) auslösen. Babys und Kleinkinder sind besonders gefährdet, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist.

Unspezifische und grippeähnliche Symptome erschweren die Diagnose

Eine Meningokokken-Erkrankung beginnt häufig mit unspezifischen, leicht mit einer Grippe zu verwechselnden Symptomen. Das erschwert die Diagnose in einem frühen Stadium. Es können Fieber, Erbrechen, Schläfrigkeit, Krämpfe sowie bei Babys eine vorgewölbte oder harte Fontanelle – das ist die Spalte zwischen den Schädelplatten – auftreten. Bei septischen Verläufen kommt es zu Hauteinblutungen, Blutdruckabfall und zum Organversagen. Bei einem Verdacht sollten Eltern schnellstmöglich mit ihrem Kind die Kinderärztin beziehungsweise den Kinderarzt oder das nächstgelegene Krankenhaus aufsuchen. Es zählt jede Minute, denn je eher die Antibiotikum-Therapie begonnen werden kann, desto wahrscheinlicher können schwere Folgeschäden vermieden werden. Bei einer Blutvergiftung kann es zu Vernarbungen, Haut- und Gewebezerstörung kommen, in Extremfällen sogar zu Amputationen. Circa zehn Prozent der Betroffenen sterben trotz intensivmedizinischer Versorgung.

Impfungen können Babys und Kleinkinder bestmöglich vor Meningokokken schützen. Foto: djd/GSK/Andrej Freidich

Gegen Meningokokken stehen verschiedene Impfungen zur Verfügung

„Solange es Infektionskrankheiten gibt, können wir uns durch Impfungen bestmöglich davor schützen“, betont der Kinder- und Jugendarzt Dr. Michael Horn. Er berät in seiner Praxis viele Eltern über den Schutz vor Meningokokken. Dafür stehen in Deutschland verschiedene Impfungen zur Verfügung. Die Impfung gegen die Meningokokken der Gruppe C ist von der Ständigen Impfkommission (STIKO) standardmäßig für alle Kinder im Alter von zwölf Monaten empfohlen. Sie schützt jedoch nicht vor den anderen Meningokokken-Gruppen. Dr. Horn klärt die Eltern daher auch immer über die weiteren Möglichkeiten auf: „Der Impfstoff gegen Meningokokken C wurde als erster Meningokokken-Impfstoff zugelassen; die Forschung der anderen beiden Impfstoffe dauerte länger. Mittlerweile gibt es jedoch auch eine Einzelimpfung gegen Gruppe B sowie eine Kombi-Impfung gegen die Gruppen ACWY. Das ist wichtig, denn Meningokokken B sind aktuell für die meisten Erkrankungen in Deutschland verantwortlich, gefolgt von Y und C.“ Viele Krankenkassen erstatten die zusätzlich möglichen Impfungen auf Anfrage komplett oder teilweise – nachfragen lohnt sich. Mehr Informationen auch unter www.meningitis-bewegt.de.

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Neue Energie für schwere Beine

Basische Mineralstoffe können eine belastungsbedingte Übersäuerung vermeiden

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Wenn beim Sport die Leistung der Muskeln abnimmt, kann das von einer belastungsbedingten Laktatazidose kommen. Foto: djd/Basica/Frank Boxler

Brennende Oberschenkel, bleischwere Beine: Es kann jedem passieren, sowohl dem Profi als auch dem Sporteinsteiger. Wenn sich die Sportbegeisterten ihre Kräfte nicht einteilen oder die Anstrengung im anaeroben Bereich extrem hoch ist, versagen die Muskeln sukzessive ihren Dienst. Das kann bei jeder Trainingsart passieren – beim Mountainbiken wie beim Joggen. Die überbelastungsbedingten Muskelprobleme sind nicht nur schmerzhaft, sie gehen auch mit einem steigenden Verletzungsrisiko einher.

Die Münchner Ernährungswissenschaftlerin Dr. Tanja Werner weiß, dass basische Mineralstoffe vor dem Sport die Leistungsfähigkeit der Muskulatur länger erhalten bzw. verbessern können. Foto: djd/Basica/Dr. Tanja Werner

Mit einer Ernährungsumstellung den Energiestoffwechsel unterstützen

Hinter der spürbaren Beeinträchtigung der Muskelleistung stecken meist größere Mengen Laktat. Dies ist das Salz der Milchsäure, das der Körper bei der anaeroben Energiegewinnung bildet und in die Blutbahn abgibt. Normalerweise baut der Organismus Laktat schon während der Belastungsphase wieder ab. Wenn sich jedoch nach einer gewissen Trainingszeit zu viel davon angehäuft hat, ist das Abbausystem überfordert. Es kommt zu einer Übersäuerung der Muskulatur – und die Leistung in den Muskeln sinkt. Gegen diese sportbedingte Laktatazidose lässt sich allerdings etwas tun. Die Münchner Ernährungswissenschaftlerin Dr. Tanja Werner empfiehlt eine basische Ernährung, die zu einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt beiträgt und den Energiestoffwechsel unterstützt. Unter www.basica.de sind zahlreiche Tipps für die Ernährungsumstellung zu finden. Als grobe Richtlinie für eine vornehmlich basische Ernährungsweise gilt: Die Hälfte der Lebensmittel auf dem Teller sollte aus Salat, Gemüse und Obst bestehen.

Basisches kann Leistung der Muskulatur steigern

Säurebildende Lebensmittel, zu denen vor allem eiweißreiche Produkte wie Fleisch, Fisch, Käse, Brot und Getreideprodukte zählen, sollten hingegen reduziert werden. Um den Körper zu unterstützen und einer Übersäuerung in den Muskeln vorzubeugen, kann die Zufuhr von basischen Mineralstoffen und Spurenelementen, wie sie in Basica enthalten sind, sinnvoll sein. Den Produkten aus der Apotheke wurde kürzlich ein deutsches Patent zur Vorbeugung und Behandlung einer Laktatazidose erteilt. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass sich eine zusätzliche Einnahme vor dem Sport positiv auf die Belastbarkeit der Muskulatur auswirken kann. Denn die basischen Mineralstoffe können für einen ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt, eine normale Muskelfunktion und einen funktionierenden Energiestoffwechsel sorgen. Wie Dr. Werner bestätigt, könnten die Präparate dazu beitragen, die Übersäuerung der Muskeln durch die Laktatbildung abzufangen und so die Leistungsfähigkeit der Muskulatur länger zu erhalten.

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Im Alter zwischen 18 und 35 Jahren sind besonders Frauen gefährdet

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Wie aus heiterem Himmel: Immer mehr junge Frauen erleiden einen Schlaganfall. Foto: djd/CBC Health/Getty Images/Ben Schonewille

in Schlaganfall trifft nicht nur alte Menschen: Studien aus den USA und Europa weisen darauf hin, dass bei konstanter Gesamtzahl der Fälle die Zahl der jungen Schlaganfallpatienten steigt. Bei Menschen unter 35 Jahren sind oft angeborene Gesundheitsprobleme wie ein Herzfehler oder Gerinnungsstörungen die Ursache. Betrachtet man die Geschlechter einzeln, sind zwischen 18 und 35 Jahren Frauen besonders stark betroffen. Der Grund sind hier oft Einwirkungen von außen, wie das Rauchen in Zusammenhang mit der Einnahme der Pille. Auch eine Migräne mit begleitenden Wahrnehmungsstörungen steigert das Risiko für Frauen. Nicht zuletzt haben Schwangere, vor allem während der Entbindung, ein höheres Schlaganfallrisiko als nicht-schwangere Frauen im gleichen Alter.

Sofort mit der Therapie beginnen

Altersunabhängig zählt bei einem Schlaganfall jede Minute. Je schneller die betroffenen Patienten ins Krankenhaus in eine Stroke-Unit kommen, desto größer ist die Chance auf Überleben und spätere Genesung. Jüngere Patienten überwinden zudem eher Lähmungen und Sprechstörungen, sodass wieder ein weitgehend normales Leben möglich ist. Voraussetzung dafür ist eine intensive Therapie mit Krankengymnastik, Bewegung und Sprachtherapie. Der Faktor Psyche spielt nach dem Schlaganfall ebenfalls eine wichtige Rolle. Den Lebens- und Kampfeswillen des Patienten wieder zu wecken, dazu können Kinder, Familienangehörige und Freunde viel beitragen. Wer nach Therapien sucht, die auf die direkte Regeneration von geschädigten Gehirnarealen zielen, wurde bislang nicht fündig. Jetzt wird allerdings unter der medizinischen Leitung von Priv.-Doz. Dr. Nils H. Thoennissen in München eine neue, regenerative Therapie angeboten: die intravenöse Infusion von Nabelschnurblutzellen. Die Methode basiert auf der Forschungsarbeit von Prof. Joanne Kurtzberg an der Duke University in North Carolina. Sie entdeckte, dass damit eine Verbesserung der Schlaganfallfolgen erreicht werden kann.

Hohes Potenzial von Nabelschnurblut

Nabelschnurblut enthält neben vielseitig wirkenden Stammzellen auch zahlreiche Immunzellen, die stark anti-entzündlich wirken. Weitere wichtige Bestandteile sind hoch regenerative Proteine und Botenstoffe. Die neue Therapie wird in Kooperation mit der CBC Health Klinik angeboten – mehr Informationen dazu gibt es unter www.cbchealth.de. Zurzeit wird sie leider noch nicht von den Krankenkassen übernommen. Ziel der Studien von Kurtzberg ist, dass diese Therapie zu einer von Kassen akzeptierten Behandlung in der rehabilitativen Medizin wird.

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Warum Supervision in herausfordernden Zeiten besonders wichtig ist

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Eine Supervision in Anspruch zu nehmen, sollte bei helfenden Berufen ganz normal sein und zur Alltagsbegleitung dazugehören. Foto: djd/DGSv/Christian Rolfes

So manche Überstunde leisten, psychisch anspruchsvolle Situationen meistern und kaum noch Abstand vom Alltag finden: Arbeitnehmer in helfenden Berufen stehen gerade in der aktuellen Zeit vor großen Herausforderungen. Das gilt für Medizin und Altenpflege ebenso wie für Psychotherapie, Sozialarbeit oder bei der Polizei. Der Arbeitsalltag ist nicht nur körperlich anstrengend. Viele kleine Anforderungen können zu einer Dauerbelastung werden und krank machen, inklusive Erschöpfungszuständen und psychosomatischen Folgen. Umso wichtiger ist es, regelmäßig mit Abstand über die Aufgaben und das eigene Verhalten zu reflektieren. Diesem Zweck dient die Supervision, sie bietet den Helfenden bei ihren herausfordernden Tätigkeiten selbst Hilfestellung an.

Raum für Reflexion schaffen

Für jeden Handwerker ist es zum Feierabend selbstverständlich, sein Werkzeug zu säubern und für den nächsten Arbeitstag zu sortieren. „Damit lässt sich bildhaft die Funktion der Supervision vergleichen: Sie schafft Raum für Reflexion“, erläutert Paul Fortmeier, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching (DGSv). Mit verschiedenen Methoden erhalten Teilnehmer die Gelegenheit, sich wieder auf ihre Kräfte zu konzentrieren und über Verbesserungen für ihren Arbeitsalltag nachzudenken. In vielen helfenden Berufen, zum Beispiel im Gesundheitsbereich, in der Sozialarbeit oder der Bildung, ist Supervision schon längst etabliert und als Alltagsunterstützung anerkannt. „Bei anderen helfenden Berufen wie bei der Feuerwehr ist auf Länderebene dringender Handlungsbedarf gegeben“, unterstreicht Fortmeier.

Qualifizierte Berater finden

Nur, wie lässt sich die Qualität der Supervision sicherstellen? Eine entsprechende berufliche Qualifikation ist dabei wichtig, ebenso ein intaktes Vertrauensverhältnis zwischen Supervisor und der zu beratenden Person. Generell sind seriöse Berater daran zu erkennen, dass sie keine Patentrezepte ausstellen, wie der Klient sich zu verhalten hat. Sie helfen vielmehr bei der Suche nach Lösungen. Angesichts von rund 14.000 Supervisoren und Coaches in Deutschland kann die Entscheidung schwerfallen, zudem ist die Berufsbezeichnung rechtlich nicht geschützt. Hilfestellung bietet etwa die DGSv. Die Mitglieder des 1989 gegründeten Fach- und Berufsverbandes verpflichten sich zu einheitlich hohen Qualifizierungsstandards und Ethikrichtlinien. Über 4.000 qualifizierte Ansprechpartner aus dem gesamten Bundesgebiet sind etwa im Berater-Scout unter www.dgsv.de aufgelistet. Die hier genannten Supervisoren weisen eine umfangreiche Expertise auf, verfügen über eine fundierte Ausbildung und qualifizieren sich laufend weiter.

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Der Bauernhof-Effekt bei Allergien

Für Heuschnupfengeplagte gibt es Landluft jetzt als Lutschtablette

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Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, haben deutlich seltener Allergien oder Asthma als Stadtkinder. Man spricht vom Bauernhof-Effekt. Foto: djd/Bencard Allergie/Nathan Zentveld

Von ständigem Niesen, laufender Nase und juckenden Augen bei Pollenflug sind besonders Stadtbewohner betroffen. Wer hingegen in der Nähe eines Bauernhofes mit traditioneller Viehhaltung lebt oder aufgewachsen ist, hat ein geringeres Risiko, an Heuschnupfen oder anderen Allergien zu erkranken. Dahinter steckt der schon lange bekannte Bauernhof-Effekt. Doch warum ist das so? Damit hat sich eine Forschungsgruppe um Professorin Erika Jensen-Jarolim intensiv beschäftigt und dabei eine spannende Entdeckung gemacht.

Wissenschaftler haben in Kuhställen und deren Umgebung ein Protein gefunden, das Symptome von Heuschnupfengeplagten lindern kann. Foto: djd/Bencard Allergie/Tom Schlegel

Kuhstallprotein kann das Immunsystem positiv beeinflussen

Der Bauernhof-Effekt sei auf zwei Faktoren zurückzuführen, so die Wissenschaftlerin: „Neben einem regelmäßigen Aufenthalt in der Nähe von Ställen mit traditioneller Rinderhaltung bereits in den ersten Lebensjahren spielt auch das Trinken von Rohmilch, also naturbelassener Milch, eine wichtige Rolle.“ Das Forscherteam fand heraus, dass das Protein Beta-Lactoglobulin im Stallstaub, in der Umgebungsluft von Kuhställen in einem Umkreis von bis zu 300 Metern und in Rohmilch vorkommt. Beta-Lactoglobulin ist wie eine Tasche aufgebaut und kann wertvolle Mikronährstoffe wie Zink, Eisen und Vitamin A zu den Immunzellen transportieren. So können diese gut versorgt und gestärkt werden, was allergischen Entzündungsreaktionen entgegenwirken kann. Prof. Jensen-Jarolim spricht von einer „Immunresilienz“. Basierend auf diesen Erkenntnissen wurde jetzt die Lutschtablette Immunobon, auch gerne „Kuhstallpille“ genannt, von Bencard Allergie mitentwickelt. Sie kann die natürliche Immunabwehr stärken und sie dadurch widerstandsfähiger machen.

Wer in der Nähe eines Bauernhofs mit Kühen lebt, kann vom Bauernhof-Effekt profitieren.
Foto: djd/Bencard Allergie/Nathan Zentveld

Bauernhof-Effekt auch in der Stadt

Die „Kuhstallpille“ enthält Beta-Lactoglobulin aus der Molke von Bio-Kuhmilch kombiniert mit Eisen, Zink und Vitamin A – mehr Informationen dazu gibt es unter www.immunobon.com. Der immunmodulierende Effekt wurde in wissenschaftlichen Studien bestätigt. Studien mit Birkenpollenallergikern an der Medizinischen Universität Wien in 2019 und 2020 zeigten eine deutliche Beruhigung der allergischen Symptome. Eine aktuelle Studie an der Charité in Berlin mit Hausstaubmilbenallergikern erzielte vergleichbare Ergebnisse und eine deutliche Verbesserung der allergischen Symptome. Als Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke ist die Lutschtablette in Apotheken frei verkäuflich erhältlich und macht den Bauernhof-Effekt auch fern vom Lande in der Stadt verfügbar. Empfohlen wird, mit der Einnahme einen Monat vor dem Beginn der Pollenflugzeit anzufangen und sie mindestens drei Monate fortzusetzen.

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