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Healthy & Fit

Bewegung ist die beste Medizin

Muskeln schützen Rücken und Gelenke vor Schmerzen und halten länger gesund

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Mit Kraftsport lassen sich Muskeln gezielt aufbauen. Auch für Senioren ist er gut geeignet. Foto: djd/Hermes Arzneimittel/Image Source

Fitte und kräftige Muskeln dienen auch im höheren Alter als beste Stütze. Sie tragen das Körpergewicht, halten den Körper gerade, stützen den gesamten Bewegungsapparat und schützen so die Gelenke vor Verschleiß und den Rücken vor Schmerzen. Wer für gut trainierte Muskeln sorgt, fühlt sich also nicht nur besser, sondern kann auch viel mehr erreichen. Es ist deshalb wichtig, im Alltag in Bewegung zu bleiben. So bringt es bereits viel, Einkäufe statt mit dem Auto lieber zu Fuß oder mit dem Rad zu erledigen, statt des Aufzugs die Treppe zu nehmen oder regelmäßig im Garten oder beim Heimwerken aktiv zu werden.

Kraftsport tut auch Senioren gut

Noch besser gelingt Muskelaufbau und -kräftigung mit Sport. Kraftsport im Fitnessstudio ist besonders effektiv und heute längst nicht mehr nur etwas für junge Leute. Immer mehr Ältere entdecken die Vorteile von wetterunabhängigem Training an modernen Geräten, bei dem Problemstellen gezielt angegangen werden können. Dabei vermeidet man unter fachkundiger Anleitung Fehlbelastungen, und es zeigen sich schnell Erfolge. Wer lieber joggt oder Tennis spielt, tut ebenfalls viel für seine Gesundheit. Denn wichtiger als die Art und Weise der Bewegung ist es, überhaupt in Schwung zu kommen. Damit die Muskeln genug Energie haben und nicht verkrampfen, ist außerdem eine gute Magnesiumversorgung wichtig. Reich an dem Muskelmineral sind etwa Brokkoli, Vollkornbrot, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Nüsse. Eine Extraportion kann Biolectra Magnesium aus der Apotheke liefern – mehr dazu auch unter www.biolectra-magnesium.de. Es ist in zahlreichen Dosierungen und Darreichungsformen erhältlich und unterstützt die normale Muskelfunktion.

Muskeln als körpereigene Apotheke

Aktive Muskeln werden aber nicht nur stärker und stützen besser: Die Muskulatur, die zusammengenommen zu einem der größten stoffwechselaktiven Organe des Körpers zählt, wirkt zusätzlich wie eine körpereigene Apotheke. Bei Bewegung schütten die Muskeln wichtige Botenstoffe aus, die sogenannten Myokine, die im ganzen Körper positive gesundheitliche Wirkungen entfalten. So können diese Entzündungsprozesse hemmen, den Abbau von ungesundem Bauchfett unterstützen und Diabetes Typ 2, Demenz, Herzinfarkt, Krebs und Osteoporose vorbeugen. Bewegung ist also tatsächlich in vieler Hinsicht die beste Medizin.

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Darmbewohner richtig füttern

Ballaststoff-Mix für mehr Bakterien-Diversität

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Viele Menschen ernähren sich einseitig und füttern so die falschen Darmbakterien. Foto: djd/Dr. Wolz/Boyarkina Marina - stock.adobe.com

Hierzulande haben wir rund um die Uhr Zugriff auf Nahrung, trotzdem herrscht im Darm vieler Menschen geradezu Hungersnot. Dort siedeln etwa 100 Billionen Mikroorganismen, darunter 400 bis 600 verschiedene für unser Wohlbefinden wichtige Bakterienarten. Die kleinen Helfer brauchen unterschiedliche Ballaststoffe, die ihnen als Nahrung dienen, um eine reibungslose Verdauung und ein gutes Immunsystem zu garantieren. Allerdings greifen vor allem berufstätige Personen vermehrt zu süßen Teilchen vom Bäcker oder zu Fast Food – weil es in der Pause einfach schnell gehen muss. Faserreiche, pflanzliche Kost landet nur in geringen Mengen auf dem Teller. So nehmen laut Nationaler Verzehrsstudie etwa 75 Prozent der Frauen und 68 Prozent der Männer in Deutschland zu wenig Ballaststoffe zu sich. Der Verzehr liegt deutlich unter der Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) von mindestens 30 Gramm am Tag.

Darmbakterien haben Vorlieben

Die DGE weist ausdrücklich auf die wichtige Rolle einer gesunden, ausgewogenen Darmflora im Hinblick auf die Prävention zahlreicher chronischer Krankheiten hin. Bisher wurde angenommen, die Hauptnahrungsquelle der Darmbewohner seien vor allem wasserlösliche Ballaststoffe aus Obst und Gemüse. Doch neuere Studien weisen darauf hin, dass sich die unterschiedlichen Bakterien von verschiedenen Ballaststoffen ernähren. Wer möglichst vielen hilfreichen Untermietern ein passendes Nahrungsangebot machen will, kann dies etwa mit Curabiom flora von Dr. Wolz tun. Das eigens dafür entwickelte Multi-Ballaststoff-Präparat enthält als Bakterienfutter eine ausgewogene Mischung aus pflanzlichen Ballaststoffen wie Inulin und Akazienfaser sowie Ballaststoffe der neuen Generation, die erst seit Kurzem in größerem Umfang kommerziell verfügbar sind.

Warnsignal Verstopfung

Dazu gehören die hochwertigen, bifidogenen Xylo-Oligosaccharide (XOS) ebenso wie die Galacto-Oligosaccharide (GOS) und die humanen Milch-Oligosaccharide (HMO) wie 2′-O-Fucosyllactose, die besonders verträglich sind, weil sie der Muttermilch ähnlicher sind als die Fructo-Oligosaccharide (FOS). Für alle, die diesen Ballaststoff-Mix gleich um die passenden Milchsäurebakterien ergänzen wollen, empfiehlt sich die Curabiom flora duo Darmkur, Näheres unter www.wolz.de. Verstopfung gilt als erstes Anzeichen für einen Ballaststoffmangel. Häufig holen sich die Darmbakterien dann ihre Nahrung aus der Darmschleimhaut. Diese wird immer dünner und anfälliger für Krankheitserreger, was Entzündungen fördern kann. Ballaststoffarme Kost lässt zudem den Blutzucker in die Höhe schnellen – Heißhungerattacken treten auf, man isst mehr als man braucht, was wiederum Übergewicht fördert.

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Healthy & Fit

Gesundheitspflege mit der Kraft des Ozeans

Teneriffa: Mehr Ausgeglichenheit und Wohlbefinden dank Thalasso-Therapie

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Meerwasser, Schlick und frische Seeluft - im Nordosten Teneriffas können die Gäste mit Thalassotherapie neue Kraft schöpfen. Foto: djd/OCEANO Health Spa Hotel - Tenerife/Marion Lafogler

Für die eigene Gesundheit vorzusorgen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Doch im Alltag finden die meisten Menschen oft keine Zeit, sich auf ihre persönlichen Bedürfnisse zu konzentrieren. Für viele, die Abstand gewinnen und neue Energie tanken möchten, ist ein Ortswechsel unverzichtbar. Optimale Bedingungen für eine Auszeit, die alle Möglichkeiten zur Regeneration bietet, finden Erholungssuchende beispielsweise auf Teneriffa – in einem Hideaway im grünen Nordosten der Insel. Das Océano Health Spa Hotel zeichnet sich durch seine Lage zwischen Bergen und Meer aus. In nächster Umgebung erstrecken sich die Ausläufer des Anaga-Gebirges, zugleich liegt der Atlantik direkt vor der Haustür.

Prävention und Regeneration direkt am Atlantik

Von der unmittelbaren Nähe zum Ozean profitiert auch das medizinische Zentrum für Fasten- und Naturheilmedizin, das an das privat geführte Hotel angeschlossen ist. Das ganzjährig ausgewogene Klima der kanarischen Insel und die Elemente des Meeres sind feste Bestandteile des ausgefeilten medizinischen Gesundheitskonzeptes. Unter www.oceano.de sind Details zu angewendeten Therapieformen sowie den angebotenen Präventions- und Regenerationsprogrammen im Gesundheitszentrum am Meer zu finden. Sie reichen von Burn-out-Prävention über Ernährungsberatung und Gewichtskontrolle bis hin zu Stressbewältigung und Schmerzmedizin. Bei den Anwendungen werden Schwerpunkte auf die Optimierung des Stoffwechsels und des Immunsystems gelegt. Wann immer es sinnvoll ist, werden natürliche Elemente aus der unmittelbaren Umgebung miteinbezogen – also Meer, Sonne, Licht und Luft.

Authentisches Thalasso für Wohlfühlgewicht und innere Balance

Bei der Thalasso-Therapie wird die unerschöpfliche Kraft des Meeres mit ganzheitlicher Naturheilmedizin verbunden. Das dazu benötigte Meerwasser gelangt durch eine eigene Wasserleitung direkt zum Hotel. Tiefenwirksame Anwendungen mit Meerwasser, Schlick und Algen können den Körper innerhalb von einer Woche regenerieren und ins Gleichgewicht bringen. Sie stimulieren Kreislauf und Stoffwechsel und aktivieren die Haut. In Kombination mit einer ausgewogenen basenreichen Ernährung sorgen sie im Rahmen eines „Weightcontrol“-Programms für neue Energie und unterstützen die Gäste auf dem Weg zum Wohlfühlgewicht. Urlaubern, die eine tiefe Form der Entspannung kennenlernen möchten, werden „Ocean-Balancing“ oder „Ocean-Healing-Sound“ empfohlen. Beim schwerelosen Schweben im salzhaltigen Atlantikwasser des Thalasso-Pools wird der Körper entweder mit sanften Impulsen einer Massage in Schwingung versetzt oder die Aufmerksamkeit bei entspannenden Unterwasserklängen tief ins Innere gelenkt.

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Healthy & Fit

Innovativ und wirksam

Biologika: Moderne Arzneimittel eröffnen neue Behandlungsmöglichkeiten

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Aufgrund der Größe der Moleküle müssen Biologika in der Regel gespritzt werden – meist mit einem speziell entwickelten Pen. Foto: djd/Sanofi/Getty Images/Moyo Studio

Die Arzneimittelforschung hat in den letzten Jahrzehnten rasante Fortschritte gemacht. Eine Medikamentengruppe, die immer mehr an Bedeutung gewinnt, sind die sogenannten Biologika. Das sind aus lebenden Zelllinien hergestellte Wirkstoffmoleküle wie Antikörper, Proteine oder Enzyme, die eine Behandlung von Erkrankungen ermöglichen, die bisher nur schwer oder gar nicht therapierbar waren. So werden Biologika beispielsweise in der Krebstherapie eingesetzt, wo sie als spezielle Antikörper gezielt Tumorzellen zerstören können. Auch Autoimmunerkrankungen wie Rheuma oder Neurodermitis sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes lassen sich mit Biologika – zu denen auch das Insulin gehört – behandeln.

Große Moleküle, komplexe Herstellung

Im Vergleich zu herkömmlichen Medikamenten haben Biologika einige Besonderheiten. Trotz ihrer steigenden Bedeutung ist über sie in der Allgemeinheit noch recht wenig bekannt. Das ergab der neue Sanofi Gesundheitstrend, für den deutschlandweit jedes Quartal etwa 1.000 Menschen befragt werden. So wusste rund die Hälfte der Befragten (51 Prozent) nicht, dass Biologika in der Regel gespritzt und nicht als Tablette oder Creme verabreicht werden. Das liegt daran, dass es sich um besonders große Moleküle handelt – oft 200- bis 1.000-mal so groß wie bisher üblich hergestellte Moleküle. Deshalb ist bereits frühzeitig in der Entwicklung eine Applikationshilfe wie eine Spritze oder ein Pen mit einzuplanen. Auch dies ist einem Drittel der Menschen nicht bewusst – ebenso wie die Tatsache, dass Entwicklung und Produktion der komplexen und empfindlichen Biologika deutlich anspruchsvoller als bei einer Tablette sind. Die Mehrheit (82 Prozent) ist sich aber sicher, dass es Experten, innovative Technik und die Digitalisierung braucht, um die modernen Medikamente zu erforschen und herzustellen.

Biologika dominieren bei Neuentwicklungen

Auf eine solche Vernetzung von Experten und Infrastrukturen setzt zum Beispiel der Sanofi BioCampus in Frankfurt. Er ist einer der größten integrierten Standorte des Gesundheitsunternehmens, in dem von der frühen Forschung bis zum fertigen Produkt für die Patienten alles zusammengeführt ist. Insgesamt sind derzeit 80 Arzneimittel- und Impfstoffkandidaten in der Entwicklungspipeline des Konzerns. Mehr als zwei Drittel davon sind Biologika – ein deutliches Zeichen für ihre Bedeutung.

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Wellness & Spa

Ausgeschwitzt

Schweißflecken ade: Cool bleiben auch in stressigen Situationen

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Souverän auftreten beim Vorstellungsgespräch: Nervositätsbedingte Schweißausbrüche sind da hinderlich. Foto: djd/Perspirex/Getty Images/Harbucks

Ein wichtiges Vorstellungsgespräch, eine schwierige Prüfung, das langersehnte Date oder einfach ein anstrengendes Training: Es gibt viele Momente im Leben, die Schweißausbrüche provozieren. Oft sind Angst, Stress und Nervosität im Spiel, manchmal auch besondere Umstände wie Hitzewallungen in den Wechseljahren. Scharfes Essen kann ebenso Ursache sein wie eine grundsätzliche Veranlagung zu starkem Schwitzen. Breiten sich dann vor allem unter den Achseln feuchte Flecken aus und die Hände werden nass, ist das den Betroffenen meist sehr unangenehm.

Hygiene und gezielte Behandlung

Zwar ist Schwitzen ganz normal und dient der Abkühlung des Körpers, aber es macht nun einmal keinen guten Eindruck. Damit muss sich jedoch niemand abfinden. Denn um auch in aufregenden und anstrengenden Situationen cool bleiben zu können, lässt sich einiges tun. Eine penible Hygiene ist Voraussetzung. Wichtig ist es, die entsprechenden Stellen des Körpers täglich mit warmem Wasser und Seife zu säubern, um Schweißrückstände zu entfernen und der Geruchsbildung entgegenzuwirken. Auch ein Deo ist hilfreich, kann allerdings das Schwitzen nicht verhindern – im Gegensatz zu einem effektiven Antitranspirant wie Perspirex aus der Apotheke. Die Inhaltsstoffe des Roll-ons können über drei bis fünf Tage die Schweißproduktion signifikant reduzieren. Sie bilden einen Pfropf in den Schweißdrüsen, der sich nach und nach mit der natürlichen Hautabschuppung wieder löst. Entscheidend ist die korrekte Anwendung etwa zwei- bis dreimal die Woche vor dem Schlafengehen. Unter www.perspirex.de gibt es eine detaillierte Anleitung. Hände und Füße können mit einer entsprechenden Lotion behandelt werden. Körpernahe Kleidung und Schuhe sollten täglich gewechselt werden.

Auf Herausforderungen vorbereiten

Wer hingegen unter angst- oder nervositätsbedingten Schwitzattacken leidet, kann außerdem durch gute Vorbereitung oft besser mit Herausforderungen umgehen. Geht es um einen Vortrag, eine Prüfung oder ein Vorstellungsgespräch, sollte man sich gründlich in die Materie einarbeiten. Vor einem Rendezvous ist es sinnvoll, sich ein paar Gesprächsthemen zurechtzulegen. Zu mehr Gelassenheit können auch beruhigende Atemtechniken oder gezielte Autosuggestion beitragen.

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Gesundheit 

Virenschutz fängt in der Nase an

Ein Wirkstoff aus der Rotalge kann Erreger von Atemwegserkrankungen ausbremsen

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Für Viren, die Atemwegserkrankungen hervorrufen, ist die Nase die wichtigste Eintrittspforte. Foto: djd/Hermes Algovir/Getty Images/Halfpoint

Für Atemwegserkrankungen sind fast immer Viren die Ursache – vom grippalen Infekt über die echte Grippe bis hin zu Covid-19. Kommen wir mit ihnen in Kontakt, versuchen sie, in die Schleimhautzellen der oberen Atemwege einzudringen. „Die Nase ist die Eintrittspforte – hierüber verschafft sich auch das Virus Sars-CoV-2 den Zugang zum Körper“, erklärt dazu Priv. Doz. Dr. Claudia Lill. Von dort verbreitet es sich weiter. „Studien belegen, dass die Viruslast in der Nase höher ist als im Rachen. Werden die Viren am Eindringen in die Nasenschleimhaut gehindert, könnte Covid-19 theoretisch abgewendet werden.“

Neue Studie mit Krankenhauspersonal

Um die Viren von der Nase fernzuhalten, helfen im ersten Schritt die bekannten Hygienemaßnahmen wie Masken und Abstand halten. Sind bereits Viren in das Riechorgan gelangt, kann ein natürlicher Wirkstoff aus der Rotalge sie ausbremsen: die Carragelose. Sie dringt nicht in die Nasenschleimhaut ein, sondern bildet einen gelartigen Schutzfilm auf ihr. Die Viren verfangen sich darin und können nicht mehr in die Zellen eindringen, um sich dort zu vermehren. In Studien zu Schnupfen und Influenza konnte die Schutzwirkung der Carragelose bereits gezeigt werden. Eine neue Studie an Krankenhauspersonal in Argentinien hat jetzt starke Hinweise dafür geliefert, dass sie auch das Ansteckungsrisiko mit dem Covid-19-Erreger reduzieren kann. Dabei wurden fast 400 Probanden untersucht, die im täglichen direkten Kontakt mit Covid-19-Erkrankten standen. Alle Probanden setzten bei ihrer Arbeit die üblichen Schutzmaßnahmen um. Die Studienteilnehmer in der Verumgruppe verwendeten zusätzlich das Carragelose-Nasenspray Algovir, der Rest ein Placebo. „In der Verumgruppe ist es nur zu einer Ansteckung gekommen. In der Kontrollgruppe gab es fünf davon“, erläutert Dr. Lill.

Möglicher Schutz für ungeimpfte Kinder

Das Rotalgen-Nasenspray enthält keine abschwellenden Wirkstoffe und keine Konservierung, führt nicht zu einem Gewöhnungseffekt und ist auch für Schwangere, Stillende und Kinder ab einem Jahr geeignet. Gerade für Kita– und Schulkinder, die noch nicht geimpft werden können, bietet es deshalb eine interessante Schutzmöglichkeit. Da es die Viren physikalisch von den Schleimhautzellen fernhält, ist es zudem auch beim Schutz vor den mutierten Virus-Varianten eine Option für die „erste Abwehrreihe“. Dafür sollte es präventiv 2- bis 3-mal täglich angewendet werden. Aber auch bei schon bestehender Krankheit kann die Viruslast verringert werden. „Zudem kann die Krankheitsdauer reduziert werden“, ergänzt die Fachärztin.

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Gesundheit 

Auszeit für die Augen

Wenn Pollen, Computerarbeit und Co. zu Reizungen führen

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Sonne, Wind und Pollen können unsere Sehorgane in der warmen Jahreszeit strapazieren. Foto: djd/Weleda

Lesen, Fernsehen, die Blicke und Gesichtsausdrücke anderer Menschen aufnehmen, Kunstwerke und Landschaften genießen: Die Augen sind unser Fenster zur Welt – über sie nehmen wir 80 Prozent aller Informationen aus der Umwelt auf. Umso belastender ist es, wenn dann Beschwerden wie Brennen, Tränen, Juckreiz oder Trockenheitsgefühl auftreten. Gerade in der warmen Jahreszeit sind die Sehorgane vielfältigen äußeren Einflüssen ausgesetzt, die zu Reizungen führen können.

Schnelle Hilfe bei Bindehautreizungen

Neben Pollen bereiten auch Faktoren wie Staub und UV-Licht, Zugluft durch Klimaanlagen und Wind, Chlor- oder Salzwasser den Augen oft Stress. Vor allem langes Arbeiten am Computer kann strapaziös sein. Denn während des konzentrierten Blicks auf den Bildschirm blinzeln wir weniger, der Tränenfilm wird so nicht mehr gleichmäßig verteilt und die Augen trocknen aus – und das kann sie anfälliger für Viren oder Bakterien machen. Als Folge können sich schnell Rötungen, Schwellungen, Jucken, Brennen und Tränenfluss entwickeln. Hier ist schnelle Abhilfe erwünscht. Bewährt haben sich Augentropfen mit einem Pflanzenauszug wie Euphrasia D3 Augentropfen von Weleda. Die Wiesenblume Euphrasia officinalis – auch Augentrost genannt – enthält unter anderem Gerb- und Bitterstoffe, Flavonoide, ätherisches Öl und den entzündungshemmend wirkenden Inhaltsstoff Aucubin. Die Tropfen können die gereizte Bindehaut beruhigen, Schmerzen lindern und Entzündungen hemmen.

Tipps für entspanntere Augen

Die Augentropfen gibt es sowohl in einer 10-ml-Tropfflasche als auch in Einzeldosen. Diese sind praktisch für unterwegs, auf Reisen oder für die Hausapotheke. Auch unsere Augen brauchen mal Erholung, daher regelmäßig an Pausen während der Bildschirmarbeit denken und den Augen so Entspannung gönnen. Tipp 1: mit kaltem Schwarztee getränkte Wattepads für einige Minuten auf die geschlossenen Lider legen. Die Gerbstoffe des Schwarztees wirken entzündungshemmend. Tipp 2: den Blick bei der Arbeit im Homeoffice oder am Schreibtisch zwischendurch immer wieder in die Weite schweifen lassen und nach Feierabend raus in die Natur. Auch der Anblick von Bäumen, Wiesen und Feldern kann beruhigend auf die Augen wirken.

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Fitness & Workout

Abnehmen: So kann es klappen

Mit Konzept gegen die Lockdown-Pfunde

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Ein paar Pfunde weniger? Für viele Menschen ein Traum. Vor allem nach dem Lockdown, in dem laut einer Studie der Technischen Universität München (TUM) knapp die Hälfte der Bevölkerung zugenommen hat. Aber so schnell unerwünschte Kilos kommen, so schwierig ist es, sie wieder loszuwerden. Hilfreich kann dabei eine motivierende Begleitung sein, mit der sich das Bewegungs- und Ernährungsverhalten Schritt für Schritt langfristig und ohne Jo-Jo-Effekt verändern lässt.

Langfristige Umstellung

Vor allem einfach und alltagstauglich sollte dabei das Konzept sein. Schließlich möchten auch Abnehmwillige nicht wochenlang hungern und auf Essen mit der Familie oder im Restaurant verzichten. Das Optifast Casual Konzept beispielsweise setzt auf einen Mix aus Ernährungswissen, Bewegungsplänen und Verhaltensstrategien. Ziel des Konzepts, das man zu Hause in Eigenregie durchführen kann, ist eine langfristige Gewichtsabnahme durch die Umstellung auf einen ausgewogenen Lebensstil.

Das Herzstück des Ganzen ist ein Handbuch. Es liefert einen klaren und alltagstauglichen Fahrplan, der Schritt für Schritt durch die sechs Wochen führt. In jeder Woche erhalten die Teilnehmer ausführliche Anregungen zu ihrem Verhalten, ihrer Ernährung und ihrer Bewegung. Motivation kommt auf Wunsch zusätzlich von einem digitalen Coach per WhatsApp. Mit all dieser Unterstützung kann es gelingen, ungünstige Essgewohnheiten und verankerte Verhaltensmuster dauerhaft zu durchbrechen und eine gesündere Lebensweise zur Gewohnheit zu machen.

Fünf Wochen lang werden täglich zwei Mahlzeiten durch spezielle Diätprodukte aus der Apotheke wie Cremes und Shakes, Riegel und Suppen ersetzt, in der sechsten Woche nur noch eine. Die Produkte stellen eine hohe Nährstoffdichte sicher, sodass man sich einerseits satt und gut versorgt fühlt und der Körper andererseits von Anfang an auf Fettreserven zurückgreift.

Die übrigen Mahlzeiten bereiten sich die Abnehmenden nach Rezeptvorschlägen frisch zu, sie sind ausgewogen und kalorienarm. Entwickelt wurde das Konzept für Menschen mit leichtem Übergewicht und ohne Vorerkrankungen, die eine ärztliche Betreuung erfordern würden. Alle Informationen und Rezeptvorschläge für die selbst zubereiteten Speisen findet man unter www.optifast.de. Die Alternative zum „Casual Konzept“ ist das etwas striktere „Classic Konzept“. Dabei werden in den ersten drei Wochen alle Mahlzeiten durch Diätprodukte ersetzt. Erst ab der vierten Woche erfolgt die sukzessive Umstellung auf selbst zubereitete Speisen.

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Gesundheit 

Mehr Salz gegen den Schwindel

Beim Krankheitsbild POTS sind viel Salz und Wasser die wichtigste Therapie

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Starker Schwindel, Benommenheit und Herzrasen beim Aufstehen sind Symptome der Erkrankung POTS. Foto: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie/Getty Images/Hope Connolly

Eine salzreiche Ernährung wird üblicherweise als ungesund erachtet. Allerdings gibt es auch Erkrankungen, bei denen eine hohe Salzaufnahme gemeinsam mit ausreichendem Trinken eine wichtige Behandlungsmaßnahme darstellt. Zum Beispiel POTS, das posturale orthostatische Tachykardie-Syndrom.

Schwindel und Herzrasen beim Aufstehen

Starker Schwindel, Benommenheit und Herzrasen beim Aufstehen sind Symptome der Erkrankung, die sich oft schon im Jugendalter entwickelt. Charakteristisch ist ein starker Anstieg der Herzfrequenz beim Aufrichten aus der liegenden oder sitzenden Position zum Stehen. Bei Erkrankten kann der Puls um 30 Schläge pro Minute und mehr nach oben springen, wenn sie sich aus der horizontalen Lage aufrichten. Die Beschwerden können so stark sein, dass sich Betroffene wieder hinlegen oder hinsetzen müssen und sogar ihren Alltagsaktivitäten kaum mehr nachkommen können. Die konkreten Krankheitsursachen sind bislang noch unklar und auch hinsichtlich der Therapie gibt es viele offene Fragen. So wurden zwar verschiedenste Arzneimittel erprobt, doch bisher wurde kein einziges Medikament zur Behandlung von POTS zugelassen.

Geringerer Pulsanstieg bei hohem Salzkonsum

Den Betroffenen werden hingegen allgemeine Maßnahmen empfohlen: Sie sollen regelmäßig körperlich aktiv sein und sich keinesfalls schonen, um die weitere Erkrankung nicht noch durch einen Muskelabbau zu fördern. Auch eine Atemtherapie kann offenbar hilfreich sein. Wie eine aktuelle klinische Studie kanadischer Wissenschaftler belegt, die im „Journal of the American College of Cardiology“ veröffentlicht wurde, sind zudem eine hohe Salzzufuhr und ausreichende Flüssigkeitsaufnahme wichtig: Erkrankten wird geraten, rund zehn bis zwölf Gramm Salz pro Tag aufzunehmen und zwei bis drei Liter Wasser täglich zu trinken. Das kann helfen, den Kreislauf zu stabilisieren. Bei den Studienteilnehmerinnen fiel bei einem hohen Salzverzehr der Pulsanstieg während des Aufstehens deutlich geringer aus als in der Studienphase der salzarmen Ernährung. Im Durchschnitt lag der Frequenzanstieg in der Phase salzreicher Kost bei 43 Schlägen pro Minute gegenüber 60 Schlägen in der salzarmen Phase. Zwar war der Pulsanstieg damit immer noch höher als bei gesunden Personen, allerdings durch den Salzkonsum offensichtlich wesentlich abgemildert. „Eine Behandlung mittels einer hohen Salzzufuhr kann somit die POTS-Symptomatik bessern“, so das Fazit der Forscher.

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Gesundheit 

Bluthochdruck betrifft auch jüngere Menschen

Schon bei leicht erhöhten Werten sollte man frühzeitig gegensteuern

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Bluthochdruck in jungen Jahren sollte konsequent bekämpft werden, um Folgeschäden zu vermeiden. Foto: djd/Telcor Forschung/Kalim - stock.adobe.com

Bluthochdruck gilt oft als Alterskrankheit – und tatsächlich sind vor allem Senioren betroffen. Das heißt aber nicht, dass Jüngere automatisch dagegen gefeit sind. So werden laut der Gesundheitsberichterstattung des Bundes innerhalb eines Jahres bei rund 5 Prozent der Frauen und 10 Prozent der Männer zwischen 18 und 44 Jahren überhöhte Werte festgestellt. Das kann gefährlich sein, denn Bluthochdruck schädigt die Gefäße, fördert Arteriosklerose und kann langfristig zu Herzinfarkt, Schlaganfall, aber auch Augen- und Nierenschädigungen führen. Je früher er einsetzt, desto länger kann er seine schädlichen Wirkungen entfalten. Deshalb ist es sinnvoll, schon bei leicht erhöhten Werten den Ursachen der Erkrankung entgegenzusteuern. Neben der genetischen Veranlagung, die sich nicht ändern lässt, zählen dazu Risikofaktoren wie ein hoher BMI, körperliche Inaktivität, Stress, Alkohol und Rauchen.

Bereits kleine Änderungen können viel bewirken

Insbesondere eine Anpassung des Lebensstils kann hier viel bewirken: „Schon mit wenigen Verhaltensänderungen lassen sich im Gefäßschutz große Erfolge erzielen. Allein die Bekämpfung von Übergewicht, Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung sowie des Nikotinkonsums hält ein ungeahntes Mehr an Lebenszeit und -qualität für uns bereit. Fast zwei Drittel aller Herzinfarkte ließen sich so vermeiden“, sagt der Bochumer Kardiologe Dr. med. Hans-Joachim Christofor. Außerdem böten moderne wissenschaftliche Erkenntnisse weitere Möglichkeiten: „So zeigen beispielsweise Studien mit dem Prüfpräparat Telcor Arginin plus, dass die regelmäßige Einnahme der Nahrungsaminosäure Arginin die Gefäßfunktionen und somit die Durchblutung verbessern kann“, ergänzt der Arzt. Das Argininpräparat gibt es in der Apotheke, mehr Informationen unter www.telcor.de. Trotz der möglichen Eigeninitiative sollte bei Bluthochdruck aber immer ein Arzt konsultiert werden.

Deutliche Geschlechtsunterschiede

Nicht nur Risikofaktoren und das Alter spielen eine Rolle bei der Entstehung von Bluthochdruck, auch zwischen den Geschlechtern zeigen sich deutliche Unterschiede. So haben junge Frauen im Schnitt einen niedrigeren Blutdruck als gleichalte Männer. Dieser steigt während des Lebens – besonders nach der Menopause – aber stärker an, sodass die Frauen im siebten Lebensjahrzehnt die Männer überholen. Männer sind deshalb schon in jüngerem Alter stärker durch Herz-Kreislauf-Krankheiten gefährdet, doch gerade nach den Wechseljahren sollten auch Frauen gut auf sich aufpassen.

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Gesundheit 

Knochenjob mit Nebenwirkungen

Fitte und gesunde Gelenke im Berufsalltag

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Stundenlanges Arbeiten am Computer kann die Hand- und Fingergelenke überlasten. Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/fizkes - stock.adobe.com

Stundenlang am Schreibtisch sitzen und am Computer tippen, beim Fliesenlegen auf den Knien kauern oder im Krankenhaus Patienten umbetten: Manche Jobs gehen buchstäblich auf die Knochen. Gerade Handwerker, Pflegekräfte und Profisportler sind oft mit vollem Körpereinsatz bei der Sache. Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) arbeitet jeder zweite Beschäftigte häufig im Stehen, vier von zehn erledigen viel mit den Händen, fast jeder vierte Beschäftigte muss schwer heben und tragen und 17 Prozent schuften wiederholt in Zwangshaltungen.

Kollagen und gelenkschonende Arbeitsabläufe

Derart einseitige und massive Belastungen begünstigen auf Dauer die Entstehung von Arthrose. Aber auch Bewegungsmangel, etwa im Büro oder Homeoffice, ist Gift für die Gelenke. Umso mehr Grund, die Gesundheit der Knorpel gezielt zu stärken und diese mit den richtigen Nährstoffen zu versorgen. Neben einer fleischarmen Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Fisch und Pflanzenölen spielt die Aufnahme von Kollagen eine wichtige Rolle. Dazu erklärt Dr. Gunter Lemmnitz, Naturwissenschaftler und Autor aus Bielefeld: „Studien zeigen, dass die Einnahme von bioaktiven Kollagen-Peptiden mit Hagebuttenextrakt in Trinkampullen zur Gelenkgesundheit beiträgt.“ Hier habe sich das Trink-Kollagen CH-Alpha Plus aus der Apotheke bewährt. „Die rund 550 Teilnehmer einer aktuellen Praxisstudie bestätigen die positiven Effekte in puncto Beweglichkeit und Schmerzreduktion“, führt Lemmnitz fort. Darüber hinaus sollte jeder darauf achten, seinen Joballtag so gelenkschonend wie möglich zu gestalten. Bei Aufgaben in ungünstiger Haltung sind regelmäßige Pausen und Unterbrechungen durch andere Tätigkeiten wichtig. Ergonomische Werkzeuge sowie Hebe- und Tragehilfen erleichtern belastende Arbeitsabläufe.

Vielsitzer sollten öfter aufstehen

Wer oft und lange in die Knie gehen muss, sollte dazu einen entsprechenden Knieschutz nutzen. Vielsitzer wiederum stehen am besten regelmäßig jede halbe Stunde auf, laufen ein paar Minuten umher und machen einige Lockerungsübungen. In der Freizeit ist bei allen Betroffenen dann entsprechender Ausgleich angeraten. Tipps hierzu gibt es auch unter www.ch-alpha.de. Regelmäßige Bewegung „schmiert“ die Gelenke und stärkt die haltende Muskulatur. Geeignet sind beispielsweise Schwimmen, Nordic-Walking, Radfahren, Gymnastik, Tai-Chi, Aqua-Fitness und moderates Krafttraining.

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