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Reisen & Urlaub

Wo gehts hin in diesem Sommer?

Der Klützer Winkel – ein Insidertipp an der Mecklenburgischen Ostseeküste

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Als Übernachtungstipp bietet sich Boltenhagen, das zweitälteste Seebad Deutschlands, an. Foto: djd/www.ostseeferien.de/TMV/Andreas Süß

Reisefrust? Im Gegenteil! Die innerdeutsche Reiselust wird auch 2021 überdurchschnittlich groß sein. Urlaub an der Mecklenburgischen Ostseeküste verspricht dabei Sicherheit, Ruhe, Abstand und Erholung. Mit ein paar Insidertipps wird er zudem unvergesslich.

Erholen in einer ganz besonderen Landschaft

Vielfalt und Ruhe abseits der mecklenburgischen Küste findet man etwa am Klützer Winkel. Hier heben sich alte Backsteinkirchen inmitten grüner Wiesen und Felder mit Blick zur Ostsee ab. Die Zeit jenseits des Trubels der Städte tickt an diesem Ort anders. Als Übernachtungstipp bietet sich Boltenhagen an, das zweitälteste Seebad Deutschlands. Es besticht mit seiner Bäderarchitektur sowie dem endlosen Strand mit malerischen Steiluferabschnitten. Neu ab 2021 ist die Möglichkeit, auf der neu gestalteten Dünenpromenade zu spazieren – mit weitem Blick über die Ostsee auf der einen Seite und den Villen in Bäderarchitektur auf der anderen. Mehr Infos bietet www.boltenhagen.de

Barocker Zauber und moderne Ausstellung

Graf von Bothmer war der erste Premierminister, der je in der 10 Downing Street lebte. Außerdem hinterließ er das liebevoll sanierte Schloss Bothmer in Klütz, ein barockes Zeugnis der Extraklasse und ein Pflichtbesuch hier im Norden. Hoch oben über dem Eingang erinnern heute, rund 300 Jahre später, sein Wappen, die Initialen sowie das goldene „Respice Finem“ (Bedenke das Ende) an den Grafen. Nach einem Besuch der ständigen Ausstellung inklusive einem Spaziergang durch den Schlosspark lohnt sich ein Besuch der Orangerie, die heute Restaurant und Cafe ist. Hier werden heimisches Wild sowie Obst aus dem Schlossgarten zu besonders leckeren Gerichten vereint. Mehr Infos bietet www.mv-schloesser.de.

Graf Bothmer hinterließ das liebevoll sanierte Schloss Bothmer, welches heute als barockes Zeugnis der Extraklasse seine Besucher einlädt.
Foto: djd/www.ostseeferien.de/Staatliche Schlösser und Gärten/Timm Alrich

Alles vereint im Galerie-Café La Cantinita

Gerade die Sehnsucht nach Kunst und Kultur wird 2021 besonders groß sein. Ana Sojor betreibt in Klütz eine kleine Galerie, die gleichzeitig Atelier und Bühne ist. Dort trifft man auf ihre drei großen Leidenschaften: Malerei, Flamenco und Cello-Musik. Arbeiten von über 20 weiteren Künstlern aus den Bereichen Holz, Schmuck, Textil, Papier und Ton werden hier vorgestellt, umrahmt von exzellenten Kaffeevariationen und kleinen Gartengemüsen.

Das perfekte Eis

Beim Eis sind sich alle einig: Wenn es schmeckt, gehört die Eisdiele fest zur Tagesplanung. Das Eiscafé „Island“ in Wohlenberg wird seit mehreren Jahren von Lesern der Ostsee-Zeitung zum Besten in MV gewählt. Hier werden frische saisonale Zutaten durch traditionelles Handwerk zu leckeren Eiskreationen verarbeitet. Und es liegt praktischerweise direkt am Radweg.

Beim Eis sind sich alle einig: Wenn es schmeckt, gehört es fest zur Tagesplanung.
Foto: djd/www.ostseeferien.de/VMO/Sabine Rasch

Städte & Kultur

Kurzurlaub in Karlstadt – Stadt, Land, Fluss

Was einen Kurzurlaub in Karlstadt am Main so reizvoll macht

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Blick von der Karlsburg auf der anderen Seite des Mains auf die idyllische Altstadt von Karlstadt. Foto: djd/Stadt Karlstadt

Das idyllische Karlstadt in aller Ruhe entdecken, von dort aus die abwechslungsreiche Umgebung erkunden und dabei immer wieder dem Main folgen: Der Dreiklang aus Stadt, Land und Fluss macht den besonderen Reiz des Fränkischen Weinlandes aus.

Die Stadt

Karlstadt selbst lernt man am besten bei einer Führung kennen. Zu den Highlights gehören die romanisch-gotische Stadtpfarrkirche, das historische Rathaus, die Tore und Türme der Stadtbefestigung sowie die Bürgerhäuser mit ihren Fachwerkfassaden. Alle Infos, auch zu Unterkunftsmöglichkeiten, gibt es unter www.karlstadt.de. Auszutesten gilt es die vielen Anlaufstellen für die fränkische Küche, die sowohl feine Speisen als auch deftige Gerichte zu bieten hat. Und dabei dürfen ein oder zwei Schoppen guten Frankenweins nicht fehlen. Beliebter Treffpunkt ist das hinter dem Maintor gelegene „Lügenmäuerle“, das direkt am Fluss viele Geschichten erzählen kann. Nachdem 2021 die meisten Weinfeste erneut ausfallen mussten, hoffen Einheimische und Gäste auf einen Neustart 2022. Im kommenden Jahr wird auch das Museum Karlstadt nach liebevoller Restaurierung neu eröffnet. In dem aus dem 14. Jahrhundert stammenden, geschichtsträchtigen Gebäude finden sich originale Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert, darunter Sinnsprüche und Wappen fränkischer Adelsfamilien.

Die Stele in der Mitte weist darauf hin, dass der Aussichtspunkt „terroir f“ in Stetten 2020 die Auszeichnung „Schönste Weinsicht Franken“ erhielt. Foto: djd/Stadt Karlstadt/Jürgen Müller

Das Land

Stetten ist zwar ein Ortsteil von Karlstadt, für einen Besuch muss man aus der Altstadt dennoch ein paar Kilometer südlich fahren. In der Weinlage Stettener Stein befindet sich 130 Meter über dem Main der Aussichtspunkt „terroir f“. Der Panoramablick reicht bis nach Würzburg und weit in den Spessart hinein. 2020 wurde der Aussichtspunkt als „Schönste Weinsicht Franken“ ausgezeichnet. Ansonsten ist die direkte Umgebung Karlstadts geprägt von vielen Naturschutzgebieten mit seltenen Pflanzen und den ersten Ausläufern des Spessarts. Für viele gehört zu einem Kurzurlaub auch der Abstecher in eine größere Stadt mit Kultur und Shopping – von Karlstadt aus kein Problem: Nur 25 Kilometer südlich liegt die Großstadt Würzburg mit dem Unesco-Welterbe Residenz und der Festung Marienberg. Im Westen ist man schnell in Aschaffenburg mit seinem Schloss Johannisburg, im Osten in Schweinfurt, geprägt von Industrie und Kunst.

Der Fluss

Karlstadt ist mit den drei Städten auch durch den Main verbunden. Der Fluss prägt das gesamte Fränkische Weinland. Etwa 3.500 Winzer bauen vorwiegend entlang des Mains auf rund 6.000 Hektar Fläche den berühmten Frankenwein an. Wer – egal in welche Richtung – von Karlstadt aus dem Fluss folgt, kann in vielen historischen Städten und romantischen Dörfern Station machen.

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Berge & Meer

Sanft-mobil durch Schnee und Eis

Alpine Pearls ermöglichen genussvollen Winterurlaub mit guter Klimabilanz

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In den Alpen lässt sich Winterurlaub auch umwelt- und klimafreundlich gestalten. Foto: djd/Alpine Pearls/Gober

Die Bergwelten der Alpen sind bei Wintersportlern so beliebt wie eh und je. Als sensible Naturräume benötigen sie jedoch besonderen Schutz. Die gute Nachricht: Jeder Urlauber kann mit seinem Verhalten Umwelt und Klima schonen – und das, ohne auf Erlebnis und Komfort verzichten zu müssen. Wer sich zum Beispiel entscheidet, mit Bus oder Bahn anzureisen und in öko-zertifizierten Betrieben zu logieren, hat bereits den größten Teil der beim Winterurlaub anfallenden CO2-Emissionen eingespart. Gleichzeitig setzen immer mehr Destinationen auf den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. So sind etwa die 19 Alpine Pearls Mitgliedsorte bequem ohne Auto erreichbar und sorgen etwa mit Shuttle, Rufbus, E-Mobilitätsangeboten und teils kostenlosem ÖPNV für eine entspannte und umweltfreundliche Fortbewegung vor Ort.

Forni di Sopra als Teil von Europas größtem „Langlauf-Karussell“ bietet umweltverträgliche Wintersporterlebnisse. Foto: djd/Alpine Pearls/scuolascifornidisopr

Mondscheinwandern im Schnee

Die beste Klimabilanz unter den Wintersportlern haben Schneeschuhwanderer, Tourenskigeher, Rodler und Langläufer – vor allem, wenn sie vor Ort Skibusse, Wandertaxis und Shuttleservices nutzen. Bewegungshungrige Naturfreunde finden etwa in den italienischen Alpen gleich mehrere auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene „alpine Perlen“ mit sanft-mobilen Angeboten. Forni di Sopra im Herzen des Naturparks Friulanische Dolomiten beispielsweise ist Teil von Europas größtem „Langlauf-Karussell“, den Dolomiti Nordicski. Die 13 Kilometer lange Loipe Tagliamento entlang des gleichnamigen Flusses ist ein sportliches Naturerlebnis vom Feinsten. Ein großes Angebot an naturnahen Aktivitäten bietet auch die Alpe Cimbra im Trentino. Auf einer geführten Schneeschuhwanderung bei Mondschein zeigt sich die ursprünglich erhaltene Almlandschaft von ihrer besonders stillen Seite. Bei der anschließenden Einkehr in eine der vielen Berghütten können sich Wintersportler auf Spezialitäten mit regionalen Produkten wie Polenta, Pilze, Speck, Strudel und dem Salzfleisch „Carne salada“ freuen. Unter www.alpine-pearls.com gibt es ausführliche Informationen zu den Mitgliedsorten in fünf Alpenländern, zu sanft-mobilen Angeboten und zertifizierten Unterkünften.

Eisklettern im Gran Paradiso

Umweltverträgliche Aktivitäten und regionale Genüsse bieten auch die beiden Perlenorte im ältesten Nationalpark Italiens, dem Gran Paradiso. Während Cogne im Aostatal mit dem 80 Kilometer umfassenden Langlaufloipennetz ein beliebter Treffpunkt für Freunde der nordischen Wintersportarten ist, zieht das Bergdorf Ceresole Reale im Piemont die Kletterszene in seinen Bann. An den rund 150 gefrorenen Wasserfällen, davon 30 im „X Ice Park“, können sich Anfänger von fachkundigen Experten die wichtigsten Grundlagen und den Weg durchs Eis zeigen lassen.

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Berge & Meer

Herbstliches Wandern im Naturkino

Auf aussichtsreichen Wegen zur Entspannung im Chiemsee-Alpenland

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Vom Aussichtsturm auf der Ratzinger Höhe lassen sich weite Ausblicke auf das Chiemsee-Alpenland genießen. Foto: djd/Chiemsee-Alpenland Tourismus/Rainer Nitzsche

Den Stress hinter sich lassen und den Druck des Alltags rausnehmen: Das gelingt vielen Menschen am besten beim Wandern. Weitläufige Berg- und Seenlandschaften wie das Chiemsee-Alpenland stehen bei Erholungssuchenden hoch im Kurs, und gerade im Spätsommer und Herbst zeigt sich die bilderbuchreife Voralpenlandschaft im südöstlichen Bayern von ihrer besonders entspannten und farbenprächtigen Seite. Zwischen sanften Hügeln liegen schmucke Orte, rund 30 Seen und artenreiche Moorgebiete, aber auch wilde Flüsse und spektakuläre Schluchten. Die Region zwischen Mangfalltal, Wasserburg am Inn, Chiemsee und der im Süden liegenden Alpenkette, ihre vielseitige Natur und die typisch oberbayerische Lebensart lassen sich auf stillen und zugleich spannenden (Themen-) Wegen entdecken.

Naturdenkmäler und kulturelle Kleinode

So kommen Wanderer auf einer der zwei Etappen des Schiffleutwanderwegs rund um Neubeuern unter anderem durch den Felssturz in der Wolfsschlucht und vorbei an einem „weit gereisten“ Findling zu schroffen Felswänden, die von kreisförmigen Mustern überzogen sind. Der von Menschenhand geschaffene Mühlsteinbruch in Hinterhör gehört zu den schönsten Geotopen Bayerns. Wer sich nicht nur fürs große Naturkino, sondern auch für kulturelle Kleinode interessiert, kann sich „Auf Leibls Spuren“ begeben. Die rund sieben Kilometer lange Genusswanderung startet in Bad Aibling und führt nach Berbling, wo in der Pfarrkirche Heilig Kreuz eine Kopie des berühmten Gemäldes „Drei Frauen in der Kirche“ von Wilhelm Leibl zu sehen ist. Unter www.chiemsee-alpenland.de/wandern finden Interessierte einen Tourenplaner mit mehr als 400 Vorschlägen, eine kostenlose Touren-App sowie eine Wanderbroschüre mit 54 Touren und hilfreichen Informationen zu Bergbahnen und wanderfreundlichen Gastgebern zum Download.

Großes Naturkino: Berg- und Seenlandschaften, wie hier im Inntal, sind bei Aktivurlaubern und Erholungssuchenden gleichermaßen beliebt. Foto: djd/Chiemsee-Alpenland Tourismus/J. Hoffrichter

Zwei-Seen-Blick auf die sanfte Art

Gerade in der klaren Herbstluft sind im Chiemsee-Alpenland weite Ausblicke möglich – und das nicht nur bei Gipfeltouren im Mangfallgebirge oder in den Chiemgauer Alpen, sondern auch von den zahlreichen Aussichtspunkten der Region. Die Ratzinger Höhe zum Beispiel erreichen kleine und große Wanderer über einen informativ und abwechslungsreich gestalteten Erlebnisweg. Er beginnt an der Rimstinger Kirche und endet am 20 Meter hohen Aussichtsturm. Von dort oben lässt sich ein 360-Grad-Panorama vom Rosenheimer Land und dem Simssee über den Chiemsee mit seinen Inseln inklusive Königsschloss bis hin zur Alpenkette genießen. Rund um die Ratzinger Höhe führt auch die nördliche Schleife des Obst- und Kulturwegs, auf dem Kirchen, Kapellen und Feldkreuze von bäuerlicher Lebensart und traditionellem Brauchtum erzählen.

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Berge & Meer

Herbstradeln mit Aussicht

In der Radregion an Kocher, Jagst und Neckar locken herrliche Touren

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Auch im Herbst treibt es uns noch mal raus in die Natur. Gerade Fahrradtouren bieten sich nun ohne Sommerhitze an. Foto: djd/HeilbronnerLand/Chris Frumolt

Im Herbst heißt es: Ab nach draußen, noch einmal Sonne tanken und die farbenfrohe Natur genießen. Zum Beispiel bei einem Urlaub in der Radregion an Kocher, Jagst und Neckar. Radler jeder Couleur finden dort die passenden Touren – entlang von Flüssen oder auf Hochebenen, durch Weinberge oder Wiesen. Die Radwege sind ebenso vielseitig wie die Landschaften – und die herrlichen Aussichtsplätze und gemütlichen Einkehrmöglichkeiten machen den Indian-Summer-Trip zur Genusstour.

Burgenland Baden-Württemberg

Lust auf eine Burgentour? Dann ist man in der Radregion richtig. Rund 2.000 geschichtsträchtige Gemäuer finden sich in Baden-Württemberg, viele von ihnen sind bewirtet. So lässt sich die Radtour mit Kultur und Genuss verbinden – schöne Aussichten sind dabei meist inklusive. An der Burgruine Löwenstein etwa können Radler sowohl über die herbstliche Weinlandschaft im Weinsberger Tal blicken als auch in die andere Richtung über die Löwensteiner Berge im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Wer auf dem Neckartal-Radweg unterwegs ist, kann beispielsweise einen Abstecher zur Burgfeste Dilsberg in Neckargemünd machen und den Blick ins Neckartal genießen. Entlang des idyllischen Kocher-Jagst-Radwegs wiederum lockt ein Besichtigungsstopp auf Schloss Langenburg. Vom Barockgarten und dem Schlosscafé aus beeindruckt der weite Blick über das Jagsttal.

Rund 2.000 geschichtsträchtige Gemäuer kann man in Baden-Württemberg entdecken, zum Beispiel die Burg Löwenstein.
Foto: djd/HeilbronnerLand/Chris Frumolt

Hinauf auf den Katzenbuckel

Tolle Aussichten in die bunte Mittelgebirgslandschaft hält ebenso der Katzenbuckelturm im Naturpark Neckartal-Odenwald bereit. Der 18 Meter hohe Buntsandsteinturm steht auf dem Gipfel der höchsten Erhebung des Odenwalds, dem Katzenbuckel, den Ausflügler über den Karl-Drais-Radweg oder die Alternativroute des Odenwald-Madonnen-Radwegs erreichen können. Ein schönes Ausflugsziel für Radler ist zudem die Heuchelberger Warte – mit frei begehbarem Aussichtsturm, Biergarten und Höhenrestaurant. Bei klarer Sicht blicken Gäste vom Biergarten aus bis zum Heidelberger Königsstuhl auf der einen oder dem Stuttgarter Fernsehturm auf der anderen Seite.

Maßgeschneiderte Tourenvorschläge

Weitere Inspirationen und Tipps für den Urlaub hält das Radfahrportal www.Radfahren-BW.de/GoldenerHerbst bereit. Dort finden Urlauber maßgeschneiderte Tourenvorschläge. Sie können direkt nach Flussradwegen, Weinradwegen sowie Naturparktouren suchen und haben verschiedene Filtermöglichkeiten. Zu allen Touren gibt es digitale Übersichtskarten mit Höhenprofil, Einkehrtipps und Sehenswürdigkeiten an der Strecke sowie Informationen zur Anreise, E-Bike-Ladestationen und „RadServiceStationen“. Alle Radtouren sind für die mobile Navigation mit Handy oder GPS aufbereitet.

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Reisen & Urlaub

Schöne Aussichten für Klein und Groß

Familienurlaub am Bodensee – actionreich oder gechillt

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Der Bodensee mit seinem fast mediterranen Klima ist ein ideales Ziel für den Familienurlaub. Foto: djd/Deutsche Bodensee Tourismus/Dietmar Denger

Wo Berge, Wasser und eine entspannte Lebensart aufeinandertreffen, lässt sich Familienurlaub abwechslungsreich gestalten. So ist auch der Bodensee mit seiner reizvollen Landschaft und seinem fast schon mediterranen Klima für Kinder ein großer Abenteuerspielplatz. Eltern wiederum stoßen hier auf einen idealen Ort zum Aktivsein und Erholen. Hautnahe Erfrischung finden kleine und große Wasserratten zum Beispiel in den zahlreichen familienfreundlichen Strandbädern. Mit Kanus, Tretbooten, Stand-Up-Paddling-Boards (SUP) oder Surfbrettern, die man vielerorts ausleihen kann, lässt sich der Erkundungsradius – actionreich oder ganz gechillt – erweitern.

Schaukelweg oder Geocaching

Die Landschaft rund um den Bodensee mit ihren Obstgärten und Weinbergen ist wie geschaffen für genussvolles Aktivsein. Themenwege wie der Schaukelweg im Deggenhausertal, die zahlreichen kostenlosen Abenteuerspielplätze rund um den See und spannende Geocaching-Touren bringen auch Bewegungsmuffel in Schwung. Ausleihbare Fahrräder mit „eingebautem Rückenwind“ sowie E-Lastenbikes garantieren ebenfalls beschwingte Outdoor-Erlebnisse. Tipp: In Überlingen bekommen kleine und große Genusswanderer neuerdings auf Vorbestellung einen prall gefüllten Picknickrucksack und Tourentipps zu den schönsten Aussichtsplätzen. Unter www.echt-bodensee.de gibt es weitere inspirierende Ideen für aktive, spannende und entspannende Erlebnisse sowie ausführliche Informationen zu den vom Land Baden-Württemberg geprüften und ausgezeichneten familienfreundlichen Orten.

Zeitreisen von Pfahlbau bis Zeppelin

An den Ufern des Bodensees und in den geschichtsträchtigen Städtchen lassen sich aber auch spannende Zeitreisen von der Steinzeit übers Mittelalter bis in die Moderne unternehmen. Ein Muss für alle wissbegierigen Entdecker ist zum Beispiel ein Besuch im archäologischen Freilichtmuseum bei den Pfahlbauten Unteruhldingen, ein Rundgang auf Burg Meersburg und über die Mittelalterbaustelle „Campus Galli“ sowie eine Erkundungstour durchs Zeppelin Museum in Friedrichshafen. Zu den Klassikern unter den Ausflugszielen gehören auch das Ravensburger Spieleland, das zum vierten Mal in Folge als familienfreundlichster Themenpark Deutschlands gekürt wurde, und der Affenberg Salem mit seinen 200 frei lebenden tierischen Bewohnern. Gut zu wissen: Mit der „Echt Bodensee Card“ profitieren kleine und große Besucher von verschiedenen Vorteilen bei diesen und vielen anderen Einrichtungen rund um den See. Ergänzend zu den mehr als 195 enthaltenen Vorteilsleistungen wird den EBC-Besitzern mit ihrer Gästekarte freie Fahrt in Bus und Bahn im gesamten Verkehrsbund Bodensee-Oberschwaben (bodo) gewährt.

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Reisen & Urlaub

Mit dem Postschiff von Bergen nach Kirkenes

Zwei Anbieter für die faszinierende Reise entlang der norwegischen Westküste

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Der Geirangerfjord ist das Juwel der norwegischen Fjorde: eine üppig grüne Landschaft mit majestätischen Bergen. Erleben kann man sie an Bord eines Postschiffes. Foto: djd/Havila-Voyages

Die Fahrt mit einem Postschiff entlang der norwegischen Westküste mit ihren unzähligen Buchten und Fjorden dürfte zu den schönsten Seereisen der Welt gehören. Auf der offiziell „Kystruten“ genannten Strecke erlebt man atemberaubende Landschaften, spannende Orte, Städte und Sehenswürdigkeiten sowie eine faszinierende Natur und Vogelwelt. Hoch im Norden ist im Sommer vom Schiff aus die Mitternachtssonne zu sehen, im Herbst und Winter sind nicht selten die berühmten Nord- beziehungsweise Polarlichter zu bestaunen.

Ab August Postschiffe von zwei Reedereien im Einsatz

Seit 1893 befahren Küstenschiffe die Postschifflinie und befördern Post, Fracht und Passagiere zwischen 34 Städten und Küstensiedlungen. Täglich legt ein Schiff in Bergen ab und folgt der gesamten Küste bis zum Hafen Kirkenes im äußersten Norden des Landes. Die Hin- und Rückfahrt dauert insgesamt zwölf Tage, elf Nächte verbringen die Passagiere an Bord. Es werden immer dieselben Häfen angelaufen, zu den stets identischen Tageszeiten. Dadurch gibt es an jedem Tag in jedem Hafen ein Postschiff – einmal Richtung Norden und einmal Richtung Süden. Kommt es zur Begegnung, wird traditionell mit dem Schiffshorn gegrüßt. Ab August 2021 sind Postschiffe von zwei Reedereien unterwegs: Hurtigruten und Havila. Die beiden Anbieter wechseln sich im Fahrplan ab. Infos und Buchungsmöglichkeiten für beide Reedereien gibt es unter www.kystruten-reisen.de und unter Telefon 09163–996776.

Bis heute stellen die täglichen Linienschiffe mit offizieller Postflagge am Heck eine wichtige Verkehrsverbindung für die oft entlegenen norwegischen Küstenregionen dar.
Foto: djd/Top-Nord GmbH

Landausflüge variieren mit den Jahreszeiten

Liegt das Postschiff etwas länger in einem Hafen, kann man an Land gehen und den Ort individuell erkunden. Man sollte allerdings immer die Abfahrtszeit des Postschiffes im Blick haben – es wartet nicht. Die Reedereien bieten auch organisierte Landausflüge an, sie variieren mit den Jahreszeiten. Angeboten werden etwa ein Besuch auf dem Nordkap, Stadtrundgänge in Ålesund, Tromsø und Trondheim, eine Busfahrt vom Geirangerfjord zum Trollstigen-Pass beziehungsweise über die Inselgruppe der Lofoten oder eine Seeadlersafari. Im Winter kann man ein Eishotel und ein samisches Rentiercamp besuchen oder eine Husky-Schlittentour und eine Fahrt mit Motorschlitten unternehmen.

Kombination aus Land- und Seereise

Eine attraktive Alternative zur reinen Postschiffreise ist eine Kombination aus Landurlaub und Seefahrt. Zunächst folgt man von Bergen aus dem Postschiff mehrere Tage mit dem Auto an Land bis nach Trondheim. Für den Rückweg wird das Schiff genommen – mit dem Fahrzeug an Bord. Während der Autofahrt kann man die Küste Norwegens erkunden, etwa das Westkap, die Vogelklippen von Runde und die Atlantikstraße.

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Reisen & Urlaub

Naturschätze vor der Haustür entdecken

Naturschutzorganisation lädt zu Erlebnistouren in ganz Deutschland ein

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Im bayerischen Spitzinggebiet lockt eine dreitägige Hüttenwanderung an der Seite geschulter Guides. Foto: djd/www.wwf.de/Bernd Ritschel/DAV Summit Club

Klettersteiggehen im Kaisergebirge, die Natur fotografieren im Nationalpark Sächsische Schweiz oder Wandern in der wilden Uckermark: Auch in diesem Jahr lädt der WWF Deutschland dazu ein, die Natur vor der eigenen Haustür zu erkunden. Die Naturschutzorganisation bietet bundesweit 16 Erlebnistouren an.

Unterwegs mit geschulten Guides

„Jede Erlebnistour ist einzigartig, eines haben sie aber alle gemein: Auf ihrer Expedition entdecken die Teilnehmenden die großen und kleinen Schätze unserer Natur und erfahren am eigenen Leib, warum sie so schützenswert sind”, sagt Julia Baer, Programmleiterin beim WWF Deutschland. Die Touren richten sich an Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren, an Wanderexpert:innen wie auch Einsteiger:innen. „Für jeden ist etwas dabei“, verspricht Baer. Unter www.wwf.de/erlebnis können sich Interessierte für die geführten Touren anmelden. Die Expeditionen finden zwischen Juni und November statt und dauern zwischen zwei Stunden und vier Tagen.

In die Natur eintauchen

Bei einer Wanderung durch die artenreiche Landschaft des Thüringer Ibergs etwa erkunden Teilnehmende sich wandelnde Wälder, während man sich am Güterfelder Haussee bei Berlin auf die Spurensuche von Fuchs, Wildschwein und anderen Wildtieren begibt. Im Schwarzwald können Naturbegeisterte beobachten, wie Wildnis entsteht. Sie tauchen bei St. Peter tief in den Wald ein, lernen die Zweribachwasserfälle kennen und üben sich in der Zubereitung von Wildnis-Kräuter-Tee. Für Wanderfans gibt es auch mehrtägige Angebote. So können geübte Bergsteiger:innen im Kaisergebirge vier Tage lang steile Bergspitzen erklimmen oder an der Oberen Isar am Karwendelgebirge bei einer dreitägigen Wanderung den letzten Wildfluss Deutschlands entdecken. Auch Wattwanderungen und Kanufahrten werden angeboten. Müssen einzelne Touren wegen der Corona-Lage abgesagt werden, werden die bereits entrichteten Teilnahmegebühren vollständig erstattet.

Durch die Linse der Kamera lernen die Teilnehmenden die Natur auf einer halbtägigen Wanderung durch den Nationalpark Sächsische Schweiz aus einer neuen Perspektive kennen.
Foto: djd/www.wwf.de/Gauthier Saillard

Auswahl von Erlebnistouren mit Terminen

  • Artenvielfalt Berlin – Fuchs, Wildschwein & Co. auf der Spur: halbtägige Spurenwanderung: 19.6. | 07.8. | 18.9. | 23.10.2021
  • Wälder im Wandel – Wildnis von morgen: halbtägige Wanderung, Thüringer Wald:
    31.7. | 23.10.2021
  • Naturfotografie in der Sächsischen Schweiz: halbtägige Foto-Wanderung: 27.6. | 12.9. | 26.9.2021
  • Wilde Uckermark: halbtägige Wanderung: 18.7. | 26.9.2021
  • Alpine Wildflüsse – 3-tägige Wanderung, Obere Isar/Karwendelgebirge: 13.–15.8. | 27.–29.8. | 10.-12.9. | 24.–26.9.2021
  • Urwälder der Zukunft: halbtägige Wanderung, St. Peter/Schwarzwald: 10.9. | 22.10.2021

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Reisen & Urlaub

Gleich drei prämierte Weinorte

In der Ferienregion Marbach-Bottwartal fühlen sich Weinliebhaber wohl.

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Weingenuss wird in der Wein-Lese-Landschaft Marbach-Bottwartal großgeschrieben. Foto: djd/Tourismusgemeinschaft Marbach-Bottwartal/Corinna Jacobs

Die Schillerstadt Marbach am Neckar ist ein Mekka für Literaturfans, in Steinheim an der Murr locken beeindruckende Funde aus der Vorzeit – und in Großbottwar der bekannte Wunnensteinturm mit herrlicher Fernsicht. Vor allem aber sind die drei Orte schöne Destinationen für Weinliebhaber. Als ausgezeichnete „Weinsüden Weinorte“ in der Wein-Lese-Landschaft Marbach-Bottwartal bieten sie Gästen die Möglichkeit, den Rebensaft auf ganz unterschiedliche Weise zu erleben.

Weinanbau hat lange Tradition

Das neue Tourismussiegel „Weinsüden Weinorte“ prämiert Städte und Gemeinden, die auf eine lange Geschichte des Weinbaus zurückblicken und über die Jahre ein breites weintouristisches Angebot entwickelt haben. Im reizvollen Landstrich zwischen Neckar, Bottwar und Murr gedeihen bereits seit über 1.000 Jahren Rot- und Weißweine wie Trollinger, Lemberger und Riesling. Vinophile und genussvolle Erlebnisse sind damit vorprogrammiert: zum Beispiel beim Radeln entlang des Württemberger Weinradwegs oder einem Ausflug entlang des Wein-Lese-Wegs. Letzterer verläuft zwischen Benningen und Beilstein auf dem Württemberger Weinwanderweg und verbindet 35 Kilometer Wandervergnügen mit literarischen Ergüssen.

Rundtouren führen dabei zu Highlights wie Schillers Geburtshaus im malerischen Marbach, dem Urmenschmuseum in Steinheim oder Fachwerkjuwelen in Großbottwar. Wie Wein angebaut und bis zum köstlichen Genuss veredelt wird, erfahren Urlauber hingegen bei einem gemütlichen Spaziergang auf dem WeinErlebnisPfad am Wunnenstein. Beliebt für eine genussvolle Wanderpause inmitten der Natur sind die Weinprobierstände der Weingärtner Marbach am Galgen, der Bottwartaler Jungwinzer am Wunnenstein oder der Kleinbottwarer Weingärtner im Weinberghaus Graf Adelmann.

Spannende Weinerlebnistouren

Zur lebendigen Weinkultur der drei ausgezeichneten Orte tragen zudem die vielen Besenwirtschaften und Weinfeste wie das Holdergassenfest in Marbach bei. Wer möchte, kann auch eine Weinprobe in einem Weingut buchen oder eine spannende Weinerlebnistour mit zertifizierten Weinerlebnisführern unternehmen – zu Fuß, mit dem Mountainbike oder Oldtimerbus, gemeinsam mit Alpakas oder Eseln. Unter www.marbach-bottwartal.de gibt es Details zu den Veranstaltungen. Dort kann auch ein Gastgeberverzeichnis als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden. Zum Übernachten und Einkehren in der Wein-Lese-Landschaft bieten sich zum Beispiel das Hotel Forsthof in Steinheim, die Weinstube „Zum Kellersrain“ in Großbottwar oder das als „Wein Süden Hotel“ zertifizierte Hotel Höpfigheimer Hof an.

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Reisen & Urlaub

Fantasievolle Naturbahnen

Der Adventure-Golfpark Ottobeuren liegt in einer beliebten Rad- und Wanderregion

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Die 3.000 Quadratmeter große Freizeitanlage ist ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie. Foto: djd/Touristikamt Ottobeuren/Luftprojekt Manuel Hofbauer

Den Körper anspannen, den Blick aufs Ziel richten – und einputten: Wer beim Minigolf als Sieger vom Platz geht, darf schon ein bisschen stolz sein. Die fantasievoll angelegten Bahnen mit verschiedensten Hindernissen sind ein beliebter Freizeitspaß für Familien oder im Freundeskreis. Wer wiederum den Spaß beim Minigolf mit dem sportlichen Anreiz des klassischen Golfspielens kombinieren will, findet beim Adventure-Golf spannende Herausforderungen. Die Trendsportart lockt Fans aller Altersklassen auf das Grün. Die natürlich anmutenden Bahnen aus Steinen, Holz und Kunstrasen erfordern Kreativität und visuelles Denken von den Spielern.

Putten auf fantasievollen Naturbahnen

Erst im letzten Jahr eröffnet, zieht beispielsweise der Adventure-Golfpark in Ottobeuren Fans aus nah und fern an. In Sichtweite der berühmten Barock-Basilika wurde hier eine abwechslungsreiche Anlage mit Bächen, Brücken, Tunneln und fantasievollen Hindernissen entwickelt, die den Spieler vor immer neue Aufgaben und Herausforderungen stellt. Jede 14 bis 21 Meter lange Bahn nimmt Bezug auf Ottobeuren und die Allgäuer Heimat. So thematisiert beispielsweise eine Bahn die regionale Land- und Milchwirtschaft, eine weitere ist dem hiesigen Trachtenverein und der Blasmusik gewidmet. Natürlich darf auch der berühmte Sohn von Ottobeuren, Sebastian Kneipp, nicht fehlen. Zu Ehren des Wasserdoktors beschäftigt sich eine Bahn mit den 5 Säulen der Kneippschen Gesundheitslehre. Für eine komplette Runde sollte man etwa zwei Stunden einplanen. In der aktuellen Situation muss man sich allerdings eine Abschlagszeit reservieren. Möglich ist das online unter www.adventuregolf-ottobeuren.de oder per Telefon unter 08332-2989976.

Adventuregolf kombiniert den Spaß beim Minigolf mit dem sportlichen Anreiz des klassischen Golfspielens.
Foto: djd/Touristikamt Ottobeuren/Luftprojekt Manuel Hofbauer

Radeln, golfen und wandern

Ein Besuch des Adventure-Golfparks eignet sich auch gut als Zwischenstopp bei einer Radtour durch das Allgäu. Die 4-Sterne „Radrunde Allgäu“ führt auf ihrer Etappe von Bad Wörishofen nach Bad Grönenbach unweit der Freizeitanlage. Ruhige Radwege durch Wiesen und Felder, Ausblicke auf das Alpenpanorama und malerische Orte machen den Reiz dieser idyllischen Tour aus. Wanderfreunde können direkt vom Golfplatz aus die Stiefel schnüren und in die Etappe 6 der „Wandertrilogie Allgäu“ von Ottobeuren nach Bad Grönenbach starten. Auf der etwa 17 Kilometer langen Wald- und Wiesentour kommt man unter anderem an beeindruckenden Nagelfluhfelsen vorbei, die durch Sickergewässer über Jahrtausende hinweg ausgehöhlt wurden. Das Naturdenkmal ist als „Geologische Orgeln“ weithin bekannt.

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Reisen & Urlaub

Erfrischende Radtouren zum Biergenuss

Im Chiemgau lohnt es sich, hin und wieder vom Sattel zu steigen

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Aktiv sein, Kultur und Erfrischung liegen im Chiemgau nahe beieinander. Foto: djd/Chiemgau Tourismus e.V.

Berge und Seen, Geschichte und Traditionen prägen das Gesicht einer Landschaft und ihren kulinarischen Charakter. Die oberbayerische Region zwischen Chiemsee und Königssee, die mit alledem reich gesegnet ist, lädt zum aktiven Entdecken und Erschmecken ein. Die heimische Küche der als einer vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) ausgezeichneten Radreiseregion ist geprägt von Produkten aus der kleinteiligen Land- und Almwirtschaft sowie der Fischerei an Chiemsee und Waginger See. Zum kulinarischen Kulturgut der Gegend gehört aber auch das traditionelle Brauereihandwerk, das von den zwölf Privatbrauereien im Chiemgau und dem Berchtesgadener Land gepflegt und zeitgemäß weiterentwickelt wird.

Per Rad auf Brauerei-Tour

Die landschaftlichen und kulturellen Highlights der Region sowie die Vielfalt der Biere, die von den „Privaten Heimatbrauern“ teilweise mit Bio-Braugerste aus regionalem Anbau hergestellt werden, können Radfahrer auf fünf „Brauerei-Touren“ entdecken. Als Einstiegsrunde eignet sich die rund zweistündige Fahrt durch den Rupertiwinkel. Dabei lohnt es sich, auch öfter mal vom Sattel zu steigen – und das nicht nur, weil am Wegesrand Gaststätten und Biergärten von gleich drei Privatbrauereien zur genussvollen Stärkung einladen. Zum Füßevertreten bestens geeignet ist auch die skandinavisch anmutende Hochmoorlandschaft Schönramer Filz, die sich auf einem Moorerlebnispfad erkunden lässt. Unter www.chiemsee-chiemgau.info finden Interessierte alles Wissenswerte zur Region und zur Biertradition, den schönsten Biergärten und dem Probierpass der „Privaten Heimatbrauer“ sowie eine „Brauerei-Karte“ zum Download.

Im Chiemgau und dem Berchtesgadener Land reihen sich schattige Biergärten, erfrischende Badeseen und sehenswerte Orte aneinander.
Foto: djd/Chiemgau Tourismus e.V.

Seen und Sehenswertes

Gerade Radler und E-Biker erfahren schnell, wie nah Kultur und Erfrischung im Chiemgau beieinanderliegen. Wie an einer Perlenkette reihen sich Biergärten, Badeseen und sehenswerte Orte aneinander. Zu den Etappenzielen der „Brauerei-Touren“ zählen unter anderem Kloster Seeon und die umliegende kleine Seenplatte oder der Höglwörther See, an dessen Ufer eine imposante Klosteranlage mit Rokokokirche zum Besuch einlädt. Als Tourenstart- und Endpunkt bietet sich auch die historische Altstadt von Traunstein mit ihren drei Brauereien an. Von dort ist es nicht weit zum Mühlberg bei Waging am See, wo sich von der sehenswerten Wallfahrtskirche ein Panoramablick bis zu den Berggipfeln der Chiemgauer Alpen eröffnet. Erfrischende Aussichten warten auch auf der Strecke entlang der Flüsse Traun und Alz sowie am östlichen Chiemseeufer. Ihr Glück finden die einen bei einer Besichtigung der kunsthistorisch bedeutenden Klosterkirche Baumburg, die anderen bei einer Einkehr im Biergarten der Klosterbrauerei.

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