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Schnell und sparsam zu angenehmer Wärme

Elektrische Boden- und Wandheizung sorgt kostengünstig für Wohlfühlatmosphäre

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Moderne Heizsysteme können auch per Smartphone gesteuert werden. Dazu ist lediglich eine App erforderlich. Foto: djd/Schlüter-Systems

Elektrische Flächenheizungen an der Wand oder auf dem Fußboden werden immer beliebter – ob im Neubau oder bei der Modernisierung. Mit solchen Heizungen wird die Wärme genau dorthin gebracht, wo sie benötigt wird. Man kann ganz gezielt Bereiche wie den Fußboden im Bad oder die Wand in der Dusche beheizen. Während konventionelle Heizkörper vor allem die Luft im Raum erwärmen, geben Boden- und Wandheizungen eine milde, wohltuende Strahlungswärme ab. Moderne Heizsysteme werden entweder manuell am Temperaturregler oder aus der Ferne gesteuert. Für letztere Option ist lediglich eine App auf dem Smartphone oder Tablet erforderlich. Kombiniert mit der langen Nutzungsdauer und Wartungsfreiheit sowie mit den vergleichsweise günstigen Anschaffungskosten kann eine innovative Boden- und Wandheizung für Bauherren und Modernisierer eine lohnenswerte Investition sein.

Punktgenaue Steuerung

Die elektrische Boden- und Wandheizung „Ditra-Heat-E“ von Schlüter Systems kombiniert die Wärmeleit- und Speicherfähigkeit eines Fliesen- oder Natursteinbelags mit einem niedrigen Systemaufbau von lediglich 5,5 Millimetern. Dadurch arbeitet die Heizung effizient und günstig. Die Heizkabel liegen in einer sogenannten Entkopplungsmatte, die sich unmittelbar unterhalb des Bodenbelags befindet. Die milde Strahlungswärme kommt daher schnell und gleichmäßig an der Oberfläche an, innerhalb von 15 Minuten steigert sich dort die Temperatur um bis zu vier Grad Celsius. Die punktgenaue Steuerung sorgt für einen energie- und damit auch kostensparenden Betrieb. Mehr Informationen gibt es unter www.bekotec-therm.de. Zwei Stunden Heizzeit am Tag auf einer rund vier Quadratmeter großen Fläche kosten nicht mehr als ein Espresso pro Woche im Lieblingscafé.

Heizung kann gezielt in Feuchträumen eingesetzt werden

Wird zudem eine spezielle Entkopplungsmatte als Basis für die Heizkabel verwendet, profitieren Bauherren zusätzlich noch von einer Minderung der Trittschallübertragung: Die Matte reduziert diese um bis zu 13 Dezibel. Das System dient darüber hinaus als sichere Abdichtung im Verbund mit dem Fliesen- oder Natursteinbelag. Die Heizung kann also gut in Feuchträumen wie Badezimmern genutzt werden, auch gezielt im Duschbereich. Die Trägermatte verhindert außerdem dank ihrer Entkopplungstechnologie Schäden an den Keramik- oder Natursteinplatten. Der Aufbau kann daher auch auf kritischen Untergründen wie Holzböden oder frischen Estrichen ohne Probleme installiert werden. Die minimale Aufbauhöhe macht das System für Modernisierungen und Renovierungen, bei denen nur eine geringe Raumhöhe zur Verfügung steht, ebenfalls zu einer interessanten Alternative.

Mit elektrischen Wand- und Bodenheizungen kann man ganz gezielt Bereiche erwärmen.
Foto: djd/Schlüter-Systems

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Hausangebote richtig lesen

Wichtig ist auch, was nicht in der Leistungsbeschreibung und im Vertrag steht

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Hausangebote müssen detaillierte Bau- und Leistungsbeschreibungen enthalten, damit der Bauherr am Ende auch das bekommt, was er für sein Geld erwartet. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Wer den Bau eines eigenen Hauses ins Auge fasst, hat zu Beginn oft keine klare Vorstellung davon, wie das künftige Domizil im Detail aussehen soll. Informationen aus Prospekten, Zeitschriften und dem Internet geben Orientierung, ebenso wie Tipps von Freunden und Bekannten oder der Besuch von Musterhaussiedlungen. Irgendwann sind Bauherren in spe dann so weit, dass sie Angebote von Hausbauunternehmen einholen. „Es lohnt sich auf jeden Fall, bei verschiedenen Anbietern nachzufragen“, empfiehlt Erik Stange, Pressesprecher beim Verbraucherschutzverein Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB). Denn die Werbeversprechen auf Prospekten und Websites der Firmen sind nicht verbindlich und können die konkreten Angebote keinesfalls ersetzen.

Komplette Unterlagen als Entscheidungsgrundlage einfordern

Ein Hausangebot muss laut BSB die Ergebnisse aus den Verhandlungen zwischen Bauherr und Bauunternehmen, die angebotenen Leistungen und die Extrawünsche des Auftraggebers dokumentieren. Die Preise müssen detailliert benannt sein, ebenfalls Mehrkosten für Sonderwünsche oder Gutschriften für Eigenleistungen. Auch Material- und Lohnkosten sollten getrennt aufgeführt sein. Weitere wichtige Bestandteile sind Grundrissvorschläge mit Bemaßung und Angaben zur Wohnfläche, die komplette Bau- und Leistungsbeschreibung sowie ein Mustervertrag mit Zahlungsplan. Unter www.bsb-ev.de gibt es dazu mehr Infos und einen „Ratgeber Hausbau“, der kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden kann. Die kompletten Unterlagen bilden eine gute Grundlage für die eigene Entscheidung, zudem sind sie auch erforderlich für die Finanzierungsverhandlungen mit der Bank.

Sachverständiger Rat schützt vor Unklarheiten und ungünstigen Vertragsklauseln

Bei der Bau- und Leistungsbeschreibung sowie dem Mustervertrag lohnt es sich, genauer hinzusehen und sachverständigen Rat einzuholen, zum Beispiel von einem unabhängigen Bauherrenberater oder einem Vertrauensanwalt. Vage Angaben wie „hochwertige Fliesen“, „moderne, effiziente Heizung“ oder „Isolierglasfenster“ lassen viel Interpretationsspielraum zu. Im Zweifelsfall können Komponenten in schlechterer Qualität eingebaut werden, als vom Bauherrn erwartet. Hier sollte man auf verbindliche Angaben am besten mit genauer Benennung von Produkten und Herstellern bestehen. Auch beim Vertrag gibt der anwaltliche Rat mehr Sicherheit. Er kann verbraucherunfreundliche Vertragsklauseln oder ungünstig ausgelegte Zahlungspläne feststellen. So haben Verbraucher eine gute Grundlage, vor Vertragsschluss nachzuverhandeln.

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Rutschgefahren beseitigen

Ausgetretene Treppenstufen im Außenbereich schnell und sicher sanieren

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Eine neu gestaltete Außentreppe wertet den Hauseingang optisch auf und sorgt gleichzeitig für mehr Trittsicherheit. Foto: djd/Renofloor

Einige Regentropfen und etwas Schmutz – schon können sich Treppen im Außenbereich in gefährliche Rutschbahnen verwandeln. Das Risiko für einen schmerzhaften Ausrutscher steigt nochmals, wenn der Belag bereits ausgetreten und sichtbar in die Jahre gekommen ist. Ältere Fliesen etwa werden buchstäblich spiegelglatt, wenn sie feucht werden und leicht verschmutzt sind. Hauseigentümer können auf schnelle Weise für Abhilfe sorgen, bevor es überhaupt zu einem Unfall kommt.

Schnelle Sanierung

Viel Baulärm, Schmutz und wochenlange Einschränkungen bei der Treppensanierung sind nicht zu befürchten. Spezielle Sanierungssysteme machen den Hauseingang, die Treppen zum Keller oder an der Terrasse in kurzer Zeit wieder sicher und werten die Bereiche gleichzeitig optisch auf. Vorgefertigte Natursteinelemente etwa von Renofloor lassen sich unkompliziert und zeitsparend verlegen, Heimwerker mit etwas Geschick können dabei mühelos selbst Hand anlegen. Alternativ ist es auch möglich, geschulte Verlegefachbetriebe mit der Treppensanierung zu beauftragen. Ein wesentlicher Vorteil des Sanierungssystems ist, dass der vorhandene Altbelag häufig liegen bleiben kann. Mit nur acht Millimetern Aufbauhöhe machen sich die Platten schlank und finden fast überall Platz, das spart wertvolle Zeit bei der Sanierung. Bei dem neuen Belag handelt es sich nicht um Keramiken, sondern um hochwertigen Naturstein aus Quarz- oder Marmorgranulat, das mit einem klaren Harz gebunden wird. Somit sind die Platten besonders robust, witterungsbeständig und frostsicher und weisen gleichzeitig eine hohe Rutschfestigkeit auf.

Eingänge und Treppen optisch aufwerten

Um den neuen Treppenbelag an die Architektur des Eigenheims anzupassen, stehen eine Vielzahl an Designs und Farben zur Wahl. Damit werden Treppen und Hauseingänge nicht nur sicherer, sondern gewinnen auch in optischer Hinsicht hinzu. Unter www.renofloor.de etwa sind ausführliche Informationen, Tipps zur Verlegung und erläuternde Videos für Selbermacher verfügbar. Heimwerker sollten bei der Treppensanierung in jedem Fall darauf achten, dass der neue Belag besonders rutschhemmend ist. Dieses Plus an Sicherheit ist nicht nur im Außenbereich gefragt, auch in Treppenhäusern und Hausfluren lassen sich somit alte Böden und ausgetretene Treppenstufen schnell wieder instand setzen.

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Gesund und nachhaltig bauen

Warum wohngesundes Bauen so wichtig ist

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Wer heute baut, legt Wert auf wohngesunde, umweltverträgliche Baustoffe. Foto: djd/puren

Gesundheit ist ein hohes Gut. Daher achten viele Bauherren und Hausbesitzer bei der Planung eines Neubaus oder einer Modernisierung auf wohngesunde Materialien. Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen klingen erst einmal sinnvoll. Auf den zweiten Blick aber sind manche Kunststoffe die bessere Wahl, wenn es um Schadstoffarmut und Allergiefreiheit geht.

Allergiefreie Dämmung mit geringem Ressourcenverbrauch

Gerade für Allergiker stellen Emissionen, die an die Raumluft abgegeben werden und zu denen zum Beispiel auch Blütenpollen gehören, eine Belastung dar. Auf der sicheren Seite ist man etwa mit Dämmungen aus dem Hochleistungsdämmstoff Polyurethan-Hartschaum. Nach einer ausgiebigen Prüfung durch das Fraunhofer-Institut für Holzforschung Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI) haben beispielsweise die Dämmstoffe des Herstellers puren das Umwelt-Qualitätszeichen „pure life“ erhalten. Es belegt, dass sie nachweislich gesundheitlich unbedenklich sind und ohne Einschränkung sogar in Innenräumen eingesetzt werden können. Sehr strenge stoffliche Kriterien und Anforderungen an Emissionen werden erfüllt, denn die Freisetzung flüchtiger Stoffe ist weitaus geringer als bei den meisten organischen Naturstoffen. Auf www.puren.com stehen dazu mehr Informationen für Bauherren und Modernisierer sowie ein kostenloser Dämmratgeber zur Verfügung. Es gibt aber noch weitere Aspekte der Nachhaltigkeit, die eine Rolle spielen. Dach- und Fassadendämmungen des Herstellers puren zum Beispiel haben deutlich bessere Wärmedurchgangswerte als andere Dämmstoffe. Das senkt unterm Strich den Materialverbrauch, denn der Aufbau der Wand- oder Dachkonstruktion kann erheblich dünner ausfallen.

Wohngesunde Dämmstoffe ohne schädliche Emissionen kann man zum Beispiel am „pure life“ Qualitätszeichen erkennen.
Foto: djd/puren

Langlebig, stabil und recyclingfähig

Hinzu kommt eine sehr lange Nutzungsdauer, weil das Material mechanisch stabil und resistent gegen jede Art von Verrottung ist. Der Energie- und Ressourceneinsatz für dessen Herstellung amortisiert sich dadurch um ein Vielfaches. Und auch wenn die Dämmung nach vielen Jahrzehnten einmal rückgebaut wird, kann sie als Funktionswerkstoff in einem weiteren Lebenszyklus zusätzlichen Nutzen stiften. Denn PU-Dämmstoffe sind recycelbar und können dann beispielsweise wiederum in der Gebäudehülle als hochwertige Montageelemente oder Anschluss-Details eingesetzt werden.

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Ein Baustoff als Blickfang

Spezieller Kalkputz sorgt für Natursteinoptik

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Der Steineffekt wird auf Mauern und Fassaden gebracht. Er verschönert sowohl alte Gebäude als auch Neubauten individuell und ist dabei von echtem Stein kaum zu unterscheiden. Foto: djd/www.decopierre.de

Auf den ersten Blick sind die Wände dieses Hauses aus Natursteinen gemauert. Tatsächlich aber wurde das Natursteinmauerwerk mit einem speziellen Kalkputz täuschend echt nachgestaltet. Die Fassade und die Hausecken sind durch Fenster- und Türrahmungen aus hellen glatten Quadern gegliedert, die Wandflächen mit dunkleren Natursteinen ausgefüllt.

Aus Neu mach Alt

Seit einigen Jahren bietet die Firma Decopierre dieses Verfahren auch in Deutschland an. In Südfrankreich entwickelt, wird dabei dieser Steineffekt auf Wände, Mauern und Fassaden gebracht. Er verschönert alte Gebäude und Neubauten individuell und ist dabei von echtem Stein kaum zu unterscheiden. Die Technik bietet sich an, um anstatt normaler Wände besondere Flächen und Bereiche zu erschaffen. Mehr Informationen findet man unter www.decopierre.de. Die besonders geschulten Handwerker des Anbieters spritzen dabei einen speziellen Kalkputz auf die Fläche und geben verschiedene mineralische Pigmente für die Farben dazu. Anschließend gravieren die Kunsthandwerker von Hand die Steinformen. Dieses Vorgehen ermöglicht verschiedenste Formen wie Quader, Bruchstein, Polygonale oder Schiefer und Klinker. Damit wird dieser ganz besondere Look, der sich sonst oft nur an Schlössern und prachtvollen Häusern findet, wieder möglich und für Bauherren erschwinglich.

Dass der Steineffekt in Südfrankreich entwickelt wurde, ist nicht zu übersehen. Nun wird er auch hierzulande auf Wände, Mauern und Fassaden gebracht.
Foto: djd/www.decopierre.de

Die Vorzüge von Kalkputz

Kalkputz vereint viele Vorteile. Er ist atmungsaktiv, wirkt präventiv gegen Pilze und Schimmel und kann innen die Feuchtigkeit angenehm regulieren. Wände sind damit langlebig und witterungsbeständig geschützt. Die Farben sind mineralisch und daher UV-stabil, der Putz altert gediegen mit der Patina von echtem Kalkstein. Er eignet sich für nahezu jeden festen Untergrund und kann auch auf gedämmten Fassaden verarbeitet werden. Ebenso lassen sich damit Sockel, Terrassen, Trennwände und Weinkeller in Hingucker verwandeln. Und in Innenräumen schafft er einzigartige Flächen und ganz spezielle Stimmungen. Mit dem Putz lassen sich aber auch Wandschmuck und Ornamente für Bauherren mit besonderen Wünschen – etwa Sonnenuhr oder Familienwappen – gestalten.

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Coronakrise verknappt Baumaterialien

Was Bauherren zur Sicherung von Kosten und Fertigstellungstermin tun können

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Wer heute ein Haus bauen lässt, muss mit Verknappungen und Verzögerungen beim Materialnachschub rechnen. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Die Corona-Pandemie hinterlässt auch an der Baubranche Spuren. Die Preise für Konstruktionsholz, Dämmstoffe oder Ziegel haben teils um über 100 Prozent angezogen, bei anderen Baumaterialien zeichnen sich ebenfalls Preissteigerungen und Lieferengpässe ab. Laut Erik Stange, Pressesprecher des Verbraucherschutzvereins Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) haben Bauherren bei laufenden Projekten bisher wenig davon gespürt, dennoch sollten sie darauf eingestellt sein. „Vielerorts können die Großen der Branche noch auf ihre Lagerbestände zurückgreifen“, erklärt Stange. „Kleine Firmen, die auf Sicht bestellen, geraten aber verstärkt unter Druck.“ Wenn ein Gewerk nicht weiterbauen könne, weil der Nachschub stoppt, habe das Auswirkungen auf das gesamte Projekt. „Der Bauablauf wird unterbrochen, auch bei nachfolgenden Gewerken kann es zu Verzögerungen kommen. So geraten der gesamte Zeitplan und der Fertigstellungstermin in Gefahr“, sagt Stange.

Materialalternativen nicht ungeprüft akzeptieren

Ein Indiz für drohende Verbraucherrisiken ist laut Stange beispielsweise, wenn das Unternehmen Material- oder Ausstattungsalternativen anbietet, um weiterbauen zu können. „Ersatzprodukte sollte der Bauherr unbedingt von einem unabhängigen Sachverständigen, zum Beispiel einem Bauherrenberater des BSB, prüfen lassen. Er kann beurteilen, ob die Produkte für den geplanten Einsatz geeignet sind und die im Bauvertrag festgelegte Qualität einhalten.“ Unter www.bsb-ev.de gibt es Berateradressen und viele weitere Verbraucherinfos rund um Bau, Immobilienkauf und Modernisierung. Im schlimmsten Fall drohen bei falsch oder schlecht eingesetzten Ersatzmaterialien Spätschäden, Wertminderungen des Hauses oder nicht vorhersehbare Wechselwirkungen, die teuer werden können. Stange warnt andererseits vor Panikmache, denn im Interesse des Baufortschritts ist auch Kompromissbereitschaft auf Bauherrenseite gefragt. „Mit Augenmaß und sachverständigem Rat lässt sich meist eine Lösung finden“, so Stange.

Preissteigerungen und Verzögerungen nicht unwidersprochen hinnehmen

Mittelfristig könnten Preiserhöhungen in der Beschaffung auch auf die Baupreise durchschlagen. Stange weist auf die Vertragspflicht der Bauunternehmen hin: „Ist der Bauvertrag geschlossen, dann sind die Preise fest vereinbart. Kostensteigerungen fallen hier alleine in das Risiko des Unternehmers.“ Wenn die Unternehmen dennoch zu Nachträgen auf die vereinbarten Kosten drängen, dann sollte ein Vertrauensanwalt hinzugezogen werden. Komplizierter wird es laut Stange bei Bauverzug durch Lieferschwierigkeiten: „Hier muss das Unternehmen darlegen, dass etwa die Überschreitung des Fertigstellungstermins unverschuldet geschehen ist.“

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Mit einer Modernisierung die Terrasse schöner und sicherer gestalten

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Entspannen auf Terrassien: Nach der Modernisierung lässt sich der Sommer im eigenen Garten noch mehr genießen. Foto: djd/Gutjahr Systemtechnik

Fast jeder dritte Deutsche plant laut PwC 2021 keine Urlaubsreise. Urlaub auf „Terrassien“ steht daher auch für den Sommer 2021 hoch im Kurs. Schließlich bietet der eigene Garten alles, was es für eine erholsame Zeit braucht: Ruhe, frische Luft, Freiraum und Abstand. Doch nicht überall hält das Außenwohnzimmer mit den Ansprüchen an ein behagliches Feriendomizil mit. Unebene oder gerissene Bodenplatten, Ausblühungen und Feuchtigkeitsflecken sind deutliche Zeichen dafür, dass der Terrassenbelag dringend modernisiert werden sollte. Sonst kann eindringende Feuchtigkeit zu noch weitergehenden Schäden an der Bausubstanz führen. Eine Neugestaltung wertet den Bereich nicht nur optisch auf, sondern macht ihn auch sicherer, da zum Beispiel Stolpergefahren verschwinden. Hausbesitzer müssen aber nicht befürchten, dass die Terrasse dadurch wochenlang unbenutzbar bleibt. Spezielle Modernisierungssysteme sorgen für schnelle Resultate.

Auf eine gute Drainage achten

Nach der Neugestaltung soll die Terrasse möglichst lange wieder ihr attraktives renoviertes Erscheinungsbild behalten. Wichtig ist es daher, bei der Sanierung darauf zu achten, dass das Regenwasser künftig schnell und sicher abgeleitet wird und sich kein Stauwasser mehr unter den Bodenplatten bilden kann. Deshalb sollte man gerade bei der Drainage nicht am falschen Ende sparen. Oft jedoch werden Bodenplatten auf Kies oder Splitt verlegt oder mit Mörtel verklebt, ganz ohne zusätzliche Entwässerung. Das führt fast unweigerlich zu neuen Schäden. „Über die Fugen gelangt Wasser in die Unterkonstruktion. Dadurch kommt es zu Frost- und Feuchteschäden sowie wucherndem Unkraut“, erklärt Ralph Johann von Gutjahr. Entwässerungssysteme wie Drainagematten helfen dagegen, sie werden unter dem Belag verlegt und führen das Sickerwasser gezielt ab.

Edle XXL-Platten setzen optische Akzente

Eine Modernisierung ist gleichzeitig der passende Zeitpunkt, die Terrasse wohnlich aufzuwerten. Besonders beliebt sind großformatige Bodenplatten. Sie wirken edel und vergrößern optisch jede Fläche. Speziell für die XXL-Formate hat etwa Gutjahr das Alu-Rahmensystem „TerraMaxx RS“ entwickelt. Die Rahmen bilden einen ebenen Untergrund, die Beläge werden darauf ganz ohne Mörtel oder Kleber verarbeitet – das geht besonders schnell. Unter www.schöne-terrassen.com gibt es weitere Informationen dazu. Noch ein Tipp: Hohe Türschwellen an Balkonen und Terrassen sind typische Stolperfallen. Früher waren diese Schwellen üblich. Heute sorgen Entwässerungsroste in Kombination mit Drainagesystemen dafür, dass auch bei starkem Regen kein Wasser nach drinnen gelangen kann. Wer saniert, sollte also diese Barrieren ebenfalls beseitigen lassen.

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Leichtbeton-Mauerwerk aus Bims ermöglicht einen hohen baulichen Brandschutz

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Entscheiden sich Bauherren für Außenwände aus Leichtbeton, fällt die Wahl auf einen nicht brennbaren Baustoff. Dieser besteht aus leichten, porigen Zuschlägen wie Bims, einem Rohstoff vulkanischen Ursprungs. Foto: djd/KLB Klimaleichtblock

Ob durch menschliches Fehlverhalten oder ein defektes Elektrogerät, ein Brand in den eigenen vier Wänden ist ohne Mithilfe der Feuerwehr oft nicht mehr aufzuhalten. Laut Angaben des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS Kiel) werden vor allem Alltagsrisiken unterschätzt. Demnach entsteht jeder fünfte Wohnungsbrand auf dem Küchenherd. Was vielen nicht bewusst ist: Das Feuer an sich stellt nicht einmal die größte Gefahr dar, sondern die dabei entstehenden toxischen Gase. So kann das Einatmen schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Auch die eigenständige Flucht aus dem Haus wird dadurch erschwert. Nicht selten fallen Betroffene in verrauchten Räumen in Ohnmacht. Durch Ruß entstehen zudem häufig enorme Sachschäden.

Leichtbeton kann zum Lebensretter werden

Um das Schlimmste zu verhindern, ist die Installation von Rauchmeldern zwar empfehlenswert und inzwischen in allen Bundesländern verpflichtend – aber keinesfalls ausreichend. Ratsamer ist es, den lebenswichtigen Brandschutz bereits bei der Planung des Eigenheimes zu bedenken. Entscheiden sich Bauherren für Außenwände aus massivem Leichtbeton, profitieren sie nicht nur von hohem Wärme- sowie Schallschutz. Ihre Wahl fällt zudem auf einen Baustoff, der Feuer im Ernstfall lange standhält. Möglich macht dies die mineralische Beschaffenheit von Leichtbeton: Der Wandbaustoff besteht aus leichten, porigen Zuschlägen wie Bims. Hierbei handelt es sich um einen Rohstoff vulkanischen Ursprungs, der schon bei seiner Entstehung höchsten Temperaturen standgehalten hat. „In Kombination mit Putzschichten entsteht so ein massives, nicht brennbares Mauerwerk, das Flammen lange widersteht“, erklärt Ingenieur Andreas Krechting vom Leichtbeton-Hersteller KLB Klimaleichtblock (Andernach). „Bauherren, die hingegen auf Leichtbauten aus Holz setzen, müssen für den nötigen Brandschutz noch zusätzlich Geld in die Hand nehmen.“ Zudem scheuen Versicherungen oftmals das Schadensrisiko bei Holzhäusern und setzen die Prämie daher bis zu 50 Prozent teurer an als bei massiv gebauten Wohnobjekten.

Nähere Informationen zum Thema „Brandschutz mit Bims“ erhalten interessierte Bauherren direkt unter www.klb-klimaleichtblock.de sowie telefonisch unter 02632-25770 oder per E-Mail an info@klb.de.

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Modernisierungskosten beim Kauf einer Bestandsimmobilie realistisch einschätzen

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Wer den Kauf eines Altbaus plant, sollte die zu erwartenden Modernisierungskosten realistisch einschätzen. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund/Joachim Rosse

Der Kauf eines älteren Hauses ist für viele Immobilieninteressenten auf den ersten Blick der günstigere Weg, an ein Eigenheim zu gelangen. Man spart sich den Stress der Bauplanung und des Baus und kann schneller einziehen. Zudem liegen bestehende Objekte oft in Stadtvierteln mit gewachsener Infrastruktur statt auf der grünen Wiese. Dennoch rät Erik Stange, Sprecher des Verbraucherschutzvereins Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB), nicht vorschnell dem Charme eines älteren Bauwerks zu verfallen. „Wenn hohe Sanierungs- oder Modernisierungskosten zum Kaufpreis hinzukommen, kann es am Ende teurer werden als gedacht“, warnt er.

Hausbegehung mit sachverständiger Unterstützung

Um den baulichen Zustand realistisch einzuschätzen, ist eine Hausbegehung mit fachmännischem Rat empfehlenswert. Sachverständige wie die unabhängigen BSB-Bauherrenberater erkennen bereits mit Blick auf das Baujahr und auf die Unterlagen zum Haus, wo mögliche Schwachstellen liegen können und einer besonderen Prüfung bedürfen. Unter www.bsb-ev.de gibt es dazu einen „Ratgeber Bestandsimmobilie“, der kostenlos bestellt werden kann. Von undichten Dächern über Putzschäden bis zu feuchten Hausteilen reicht die Bandbreite möglicher Probleme. Veraltete Anlagen- und Heiztechnik muss ebenso beachtet werden wie Wärmebrücken oder unzureichende Dämmungen. In Reihenhäusern und Eigentumswohnungen spielt häufig der Schallschutz zu Nachbarhäusern oder Wohneinheiten in den anderen Stockwerken eine Rolle. Nicht zuletzt können auch Wohnschadstoffe unentdeckt in Altbauten schlummern und teure Sanierungsmaßnahmen nach sich ziehen.

Solide Grundlage für die Einschätzung von Zusatzkosten

Mit der professionellen Untersuchung des Hauses vor der Unterschrift unter einen Kaufvertrag verschaffen sich Kaufinteressenten mehr Sicherheit. Dazu bekommen sie eine solide Grundlage für die Einschätzung der zu erwartenden Sanierungs- und Modernisierungskosten. Seriöse Verkäufer oder Makler werden einer solchen Begehung zustimmen. Wenn nicht, rät BSB-Sprecher Stange zu Vorsicht, da der Anbieter möglicherweise bewusst Schwächen des Gebäudes verbergen möchte.

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Leichtbeton-Mauerwerk aus Bims ermöglicht einen hohen baulichen Brandschutz

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Entscheiden sich Bauherren für Außenwände aus Leichtbeton, fällt die Wahl auf einen nicht brennbaren Baustoff. Dieser besteht aus leichten, porigen Zuschlägen wie Bims, einem Rohstoff vulkanischen Ursprungs. Foto: djd/KLB Klimaleichtblock

Ob durch menschliches Fehlverhalten oder ein defektes Elektrogerät, ein Brand in den eigenen vier Wänden ist ohne Mithilfe der Feuerwehr oft nicht mehr aufzuhalten. Laut Angaben des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS Kiel) werden vor allem Alltagsrisiken unterschätzt. Demnach entsteht jeder fünfte Wohnungsbrand auf dem Küchenherd. Was vielen nicht bewusst ist: Das Feuer an sich stellt nicht einmal die größte Gefahr dar, sondern die dabei entstehenden toxischen Gase. So kann das Einatmen schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Auch die eigenständige Flucht aus dem Haus wird dadurch erschwert. Nicht selten fallen Betroffene in verrauchten Räumen in Ohnmacht. Durch Ruß entstehen zudem häufig enorme Sachschäden.

Leichtbeton kann zum Lebensretter werden

Um das Schlimmste zu verhindern, ist die Installation von Rauchmeldern zwar empfehlenswert und inzwischen in allen Bundesländern verpflichtend – aber keinesfalls ausreichend. Ratsamer ist es, den lebenswichtigen Brandschutz bereits bei der Planung des Eigenheimes zu bedenken. Entscheiden sich Bauherren für Außenwände aus massivem Leichtbeton, profitieren sie nicht nur von hohem Wärme- sowie Schallschutz. Ihre Wahl fällt zudem auf einen Baustoff, der Feuer im Ernstfall lange standhält. Möglich macht dies die mineralische Beschaffenheit von Leichtbeton: Der Wandbaustoff besteht aus leichten, porigen Zuschlägen wie Bims. Hierbei handelt es sich um einen Rohstoff vulkanischen Ursprungs, der schon bei seiner Entstehung höchsten Temperaturen standgehalten hat. „In Kombination mit Putzschichten entsteht so ein massives, nicht brennbares Mauerwerk, das Flammen lange widersteht“, erklärt Ingenieur Andreas Krechting vom Leichtbeton-Hersteller KLB Klimaleichtblock (Andernach). „Bauherren, die hingegen auf Leichtbauten aus Holz setzen, müssen für den nötigen Brandschutz noch zusätzlich Geld in die Hand nehmen.“ Zudem scheuen Versicherungen oftmals das Schadensrisiko bei Holzhäusern und setzen die Prämie daher bis zu 50 Prozent teurer an als bei massiv gebauten Wohnobjekten.

Nähere Informationen zum Thema „Brandschutz mit Bims“ erhalten interessierte Bauherren direkt unter www.klb-klimaleichtblock.de sowie telefonisch unter 02632-25770 oder per E-Mail an info@klb.de.

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Fotovoltaikgeländer verbinden Stromerzeugung mit Sichtschutz

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Ökokraftwerk und Blickschutz: Für einen hohen Energieertrag ist das Balkongeländer beidseitig mit Fotovoltaikelementen ausgestattet. Foto: djd/www.solarcarporte.de

Nichts wie raus, um die Sonne und die frische Luft zu genießen: An warmen Tagen ist der heimische Balkon für viele der Lieblingsplatz zum Entspannen. Die Sonnenstrahlen erwärmen aber nicht nur das Gemüt, sondern transportieren auch jede Menge Energie frei Haus, die sich umweltfreundlich nutzen lässt. Fotovoltaikelemente auf Gebäudedächern gehören heute zum gängigen Bild in den Wohngebieten. Auf ähnliche Weise lässt sich der Balkon in ein Ökokraftwerk verwandeln. Spezielle Geländer ermöglichen es, laufend umweltfreundlichen Strom zu gewinnen und bei der nächsten Energieabrechnung so manchen Euro zu sparen.

Ökostrom frei Haus bei jedem Wetter

Die Balkonabgrenzung hat gleich mehrere Funktionen zu erfüllen: Sie dient der persönlichen Sicherheit und gleichzeitig als Sichtschutz, um für das gewünschte Maß an Privatsphäre zu sorgen. Fotovoltaikgeländer erreichen dies mit einem markanten, individuellen Design und produzieren als weiteren Mehrwert laufend Ökostrom. Selbst wenn die Sonne nicht strahlend leuchtet, lässt sich ein Großteil des Energiebedarfs im Haushalt damit decken. Möglich machen dies Solarbalkone, die für einen hohen Ertrag beidseitig mit Solarzellen versehen sind. Hersteller wie die Solarterrassen & Carportwerk GmbH bieten Varianten mit unterschiedlichen Materialien und Farben, die in jedem Fall auf dem Balkon für einen eleganten Blickfang sorgen. Selbst die Sonne, die von der Fassade reflektiert wird, trägt dabei zu einer möglichst effizienten Stromgewinnung bei – und das an 365 Tagen im Jahr. Weil Schnee nicht liegen bleiben kann, produziert der Solarbalkon selbst im Winter kostenfreie und klimafreundliche Energie.

Unabhängig werden von Energieversorgern

Die Neugestaltung des Balkons mit dem hochwertigen Design-Sichtschutz macht sich mit der Zeit von alleine bezahlt. Weitere Lösungen für das Terrassendach, für die Fassade oder die Carportbedachung sind ebenfalls verfügbar, sodass sich nach Herstellerangaben bis zu 90 Prozent des üblichen Energiebedarfs im eigenen Haushalt gewinnen lassen. Dies macht weitestgehend unabhängig von den öffentlichen Netzen und zukünftigen Preissteigerungen für Elektrizität. Unter www.solarcarporte.de gibt es ausführliche Informationen, zahlreiche Gestaltungsbeispiele sowie eine Kontaktmöglichkeit. Für eine lange Lebensdauer des neuen Solarbalkons sorgt dabei die witterungsfeste und korrosionsfreie Edelstahleinfassung. Jedes Gelände wird individuell auf Maß gefertigt, die Kabel werden unauffällig verdeckt ins Haus geführt.

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