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Digitales Leben

Das neue E-Rezept kommt

Was Patienten darüber jetzt wissen sollten

Themen-Redaktion

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Blick in die Zukunft: Das E-Rezept soll in Kürze Realität werden - vielleicht auch wieder ohne Maske. Foto: djd/Linda/Getty Images/MuratDenizPhotoImage

Die Digitalisierung hat in vielen Bereichen längst ihren Siegeszug angetreten – sei es etwa bei Flug- und Bahntickets, Hotelbuchungen, im Schulunterricht oder bei Online-Konferenzen. Nun soll es zeitnah auch mit den Rezepten der gesetzlichen Krankenkassen losgehen. Aber was genau ist ein E-Rezept überhaupt? „Was wir bisher nur als Papier kennen, wird es demnächst in digitaler Form geben“, erklärt Linda Apotheker Dirk Vongehr aus Köln. Statt den typischen rosa Zettel zu überreichen, schickt das Praxisteam dem Patienten das elektronische Rezept zunächst auf die dafür erforderliche Gematik-App. Von dort aus kann es per SMS oder E-Mail auf das Smartphone weitergeleitet werden, um es in der Apotheke einzulösen.

Wie es funktioniert

Dazu hält man den Code vom Handy einfach an den Kassenscanner, muss das Ganze einmal bestätigen und die Daten werden direkt an die Apothekensoftware übermittelt. Sie zeigt dem Apotheker sofort die entsprechende Verordnung des Arztes auf dem Computerbildschirm an. „Das ist leicht zu handhaben und nicht so fehleranfällig wie das Papierrezept“, betont der Experte. Unklare und unvollständige Verschreibungen gehören der Vergangenheit an. „Auf dem Rezept befinden sich alle relevanten Daten – vom Patientennamen über Versicherung bis zum Medikamentennamen, damit man auch eine Woche später noch weiß, was verschrieben wurde“, so der Apotheker. Die Sicherheit ist immer gewährleistet, da alle Informationen verschlüsselt sind. Das E-Rezept bringt sowohl für die Apotheker als auch für die Patienten Vorteile. Die Abwicklung vor Ort geht schneller, der Kunde muss nicht mehr zusehen, wie der Apotheker stundenlang im Rechner sucht. So bleibt uns mehr Zeit für eine qualifizierte Beratung“, meint Vongehr. Denn darauf wird in guten Apotheken Wert gelegt. Unter www.linda.de findet man eine Apotheke in Wohnortnähe sowie weitere Infos rund um das E-Rezept.

Gleich abholen oder nach Hause bestellen

Ein weiteres Plus: Patienten können über eine App schon direkt nach Erhalt des Rezepts abfragen, ob das benötigte Medikament in ihrer Apotheke vorrätig ist, es gegebenenfalls bestellen und auf Nachfrage sogar persönlich nach Hause liefern lassen. So bleiben der zwischenmenschliche Kontakt und der fachkundige Rat erhalten. Doch selbst wer kein Smartphone hat, braucht sich keine Sorgen zu machen. In diesem Fall druckt das Team in der Arztpraxis den QR-Code des E-Rezepts aus. Dieser Ausdruck funktioniert dann in der Apotheke wie das alte Papierrezept.

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Durchdachter MP3-Player geht speziell auf die Bedürfnisse Behinderter ein

Themen-Redaktion

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Knopf drücken und los gehts: Kinder mit besonderen Bedürfnissen können barrierefreie MP3-Player selbstständig bedienen. Foto: djd/Winzki/Olesia Bilkei - stock.adobe.com

Selbst entscheiden, ob der MP3-Player eine Geschichte spielt oder ein Lied, die Lautstärke wählen oder immer wieder auf „repeat“ drücken – schon kleinste Kinder lieben es, wenn sie ohne fremde Hilfe ihre Lieblingsstücke abspielen dürfen. Für Menschen mit Behinderung aber ist es noch viel mehr – es bedeutet ein großes Stück Lebensqualität.

Mit den Bedürfnissen wachsen

Bereits vor zehn Jahren hat der Tüftler Rainer Brang aus Nürtingen den ersten „Hörbert“ entwickelt – einen nachhaltigen MP3-Player aus heimischem Holz, intuitiv zu bedienen und extra robust. Neun bunte Tasten hat der MP3-Player, mit denen kleine Musikfans einzelne Playlists aufrufen können. Auf der auswechselbaren und wiederbespielbaren Speicherkarte ist Platz für 17 Stunden Lieder und Geschichten. Und dank energiesparender Technik gibts rund 50 Stunden Spieldauer am Stück. Ein Netzstecker ist überflüssig. Auch weil Brang auf unnötigen Schnickschnack verzichtete, wuchs die Fangemeinde des durchdachten Hörspielers schnell. Ein weiterer Grund: Der gelernte Softwareentwickler und sein Team suchten von Anfang an den Kontakt zu den Kunden. Wann immer ein Verbesserungsvorschlag oder ein besonderer Wunsch an ihn herangetragen wurde, machte das Team sich ans Werk und fand Lösungen. So entstanden in der deutschen Manufaktur nun zwei weitere Modelle, die barrierefreien Hörberts. Gedacht vor allem für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Je nach Schweregrad der geistigen oder körperlichen Behinderung gibt es die Geräte mit drei oder auch nur einer großen und besonders leichtgängigen Bedientaste für die Titelauswahl. Auch der Kippschalter lässt sich leichter bedienen. Unter www.hoerbert.com/barrierefreie-modelle/ sind alle Funktionen der Geräte genau erklärt.

Barrierefrei auch im Alter

Rasch fand der MP3-Player Fans, die dem Kindesalter längst entwachsen waren. Zum Beispiel Erwachsene mit Sehbehinderungen oder motorischen Einschränkungen, etwa durch Rheuma. Auch Altenheime und Demenzgruppen zeigten Interesse an dem stabilen Abspielgerät, das überall mit hingenommen werden kann. Denn Lieblingslieder sind auch im Seniorenalter von besonderer Bedeutung. Sie wecken Erinnerungen, fördern die Lust auf Bewegung und trainieren das Gedächtnis. Die Wahl über die großen Tasten schult spielerisch das Ursache-Wirkungs-Prinzip. Zusätzlich unterstützt die einfache Handhabung auf spielerische Weise Selbstständigkeit und Selbstbestimmung. Das motiviert und macht Spaß in jedem Alter. Derzeit wird an einem weiteren barrierefreien Modell mit noch mehr Flexibilität für Menschen mit stärkeren Behinderungen gearbeitet. Hier können externe Geräte, wie große Jelly-Buttons, über eine Buchse angeschlossen werden.

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Studiengang Quanten-Computing beschäftigt sich mit Zukunftstechnologien

Themen-Redaktion

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Hightech von morgen: Ein zukunftsweisender Studiengang beschäftigt sich mit der Zukunftstechnologie des Quanten-Computing. Foto: djd/THD Technische Hochschule Deggendorf

Die Informationstechnologie steht vor einem Quantensprung, im wahrsten Sinn des Wortes. Systeme von morgen können das Lösen komplexer Probleme von Jahren auf wenige Minuten beschleunigen. Sie bearbeiten Aufgaben, bei denen heutige Rechner heillos überfordert wären. Quanten-Computing lautet das Schlagwort für die Technologie, die noch futuristisch erscheint, bald aber Realität werden soll. Schon heute können sich Studierende auf dieses Zukunftsthema mit vielversprechenden Berufsperspektiven fokussieren.

An der Technologie von morgen forschen

Für Fachleute gilt Quanten-Computing als neues Computerparadigma. „Die Technologie wird in vielen Bereichen nutzbringend sein, etwa bei der Verbesserung von Prognosen und Vorhersagen, in der Kryptografie oder der Pharmakologie“, berichtet Prof. Dr. Helena Liebelt. Nach einigen Jahren bei internationalen IT-Konzernen ist sie in ihre Heimat nach Deggendorf zurückgekehrt und leitet an der dortigen Technischen Hochschule den neu eingerichteten Masterstudiengang „Quanten-Computing“. Für Studierende, die das Zukunftsthema kennenlernen möchten, ist dies eine der ersten Möglichkeiten, die Quantentechnologie weiter zu erforschen und sich gezieltes Fachwissen anzueignen. Der Kurs ist in vier Hauptmodulgruppen unterteilt, um die verschiedenen Themenbereiche abzudecken. Unter www.th-deg.de/qc-m gibt es alle Details dazu.

Voraussetzungen für den Masterstudiengang

Der neue Studiengang startet ab dem Wintersemester 2021/22, Bewerbungen sind schon heute möglich. Die Regelstudienzeit beträgt drei Semester, Unterrichtssprache ist Englisch. Zu den Zulassungsvoraussetzungen für Studierende zählen ein Bachelorabschluss in Informatik, Physik, Technik oder einem verwandten Fach, ein erfolgreich absolvierter Einstellungstest sowie gute englische Sprachkenntnisse. Der Masterstudiengang wird durch zahlreiche Partnerschaften mit der Industrie und Institutionen unterstützt, um den schnellen technologischen Fortschritten von Quantensystemen gerecht zu werden. Die Qualifikation dürfte als Basis für attraktive Karrierechancen in zahlreichen Branchen und Unternehmen stark gefragt sein.

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Schule: Digitale Lernplattformen werden von allen Beteiligten intensiv genutzt

Themen-Redaktion

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Für die Schüler und Schülerinnen geht es seit mehr als einem Jahr zum Lernen immer wieder vom Klassenzimmer ins Kinderzimmer - und Eltern werden zu Hilfslehrkräften. Foto: djd/sofatutor.com

Corona hat den Schulalltag auf nie gekannte Weise verändert. Für die Schüler und Schülerinnen geht es seit über einem Jahr regelmäßig vom Klassen- ins Kinderzimmer. Eltern werden zu Hilfslehrkräften – und Lernplattformen über Nacht sozusagen systemrelevant. „Allein seit Anfang 2021 sind weit über 100.000 Lehrkräfte hinzugekommen, die unser Angebot für ihren Unterricht nutzen“, berichtet beispielsweise Stephan Bayer, Gründer und Geschäftsführer der Lernplattform sofatutor. Mittlerweile besitze jede vierte Lehrkraft in Deutschland einen kostenlosen Zugang zu der Plattform. Sie wird aktuell an über 10.000 Schulen in Deutschland und flächendeckend in Bundesländern wie Bremen und Sachsen eingesetzt. „Aufgrund der Schulschließungen mussten digitale Lösungen gefunden werden, um den Unterrichtsausfall schnell und sicher aufzufangen. Dabei hat sich gezeigt, dass digitale Lernplattformen nicht nur eine kurzfristige Notlösung sind, sondern langfristig und in der Breite eine sinnvolle Ergänzung zum Unterricht mit dem Schulbuch sein können“, so Bayer weiter.

Mit Videos im eigenen Tempo lernen

Schüler und Schülerinnen nutzen Lernplattformen, um sich auf Prüfungen, Tests und den Unterricht vorzubereiten, die Hausaufgaben zu erledigen oder kontinuierlich zu lernen. Die Inhalte werden bei sofatutor durch Erklär- und Übungsvideos vermittelt und durch Übungen sowie Arbeitsblätter gefestigt. Die auf Klassen- und Niveaustufen zugeschnittenen Videos orientieren sich an den Lehrplänen der Bundesländer und sind zwischen drei und zehn Minuten lang. Insgesamt stehen von der 1. Klasse bis zum Abitur 11.000 Videos in 13 Fächern zur Verfügung. Diese können beliebig oft angeschaut werden – und man kann auf alle Inhalte zugreifen, um Verpasstes und Vergessenes zu wiederholen. Zusätzlich ermöglichen spezielle Kurse, sich auch im Distanzunterricht gezielt auf eine Abschlussprüfung oder ein neues Schuljahr vorzubereiten. Dort werden thematisch aufeinander aufbauende Videos zusammengefasst, die beliebig oft angeschaut werden können. So können alle Nutzer und Nutzerinnen im eigenen Tempo und so oft wie nötig damit arbeiten – bis der Stoff wirklich sitzt. Damit bietet die Plattform nicht nur den Schülern und Schülerinnen eine große Unterstützung beim Lernen, sondern stellt auch für die Eltern eine große Entlastung im Homeschooling dar. Die Lernplattform lässt sich 30 Tage lang kostenlos testen.

Hausaufgabenchat mit Lehrkräften

Auch Probleme mit den Hausaufgaben können dank professioneller Hilfe gelöst werden. Erfahrene Lehrkräfte helfen von Montag bis Freitag in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Biologie, Physik und Chemie per Chat weiter.

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Studiengang qualifiziert für das Zukunftsthema Künstliche Intelligenz

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Der Roboter als Alltagshelfer: Künstliche Intelligenz ist ein Zukunftsthema, mit dem sich attraktive Karrierechancen verbinden lassen. Foto: djd/THD Technische Hochschule Deggendorf/Daniel Rothkopf

Das selbstfahrende Auto von morgen, das dem Fahrer zwischendurch ein Nickerchen erlaubt, Computer, die aufgrund von Röntgenbildern ohne Beteiligung eines Menschen medizinische Diagnosen treffen können, und Roboter, die Abläufe in der Fertigung optimieren und dabei selbsttätig laufend Entscheidungen treffen: Das sind Beispiele für die sogenannte Künstliche Intelligenz (KI). Die Technologie gilt als eines der vielversprechendsten Wachstumsfelder mit Bedeutung weit über den IT-Bereich hinaus. Damit verbinden sich attraktive Berufsperspektiven für entsprechend ausgebildete Fachleute.

Der nächste Schritt der industriellen Revolution

Bisher gibt es nur wenige ausgewiesene KI-Experten, die Nachfrage in der Wirtschaft ist entsprechend hoch. „Künstliche Intelligenz ist der nächste Schritt der industriellen Revolution, der darauf abzielt, menschliches Entscheidungsverhalten zu automatisieren“, erläutert Prof. Dr. Patrick Glauner. Er koordiniert den englischsprachigen Bachelorstudiengang für KI an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Das praxisorientierte Studium zählt zu den weltweit ersten seiner Art und startet erneut zum Wintersemester 2021/22 – dann erstmals auch als eigenständiger englischsprachiger Studiengang parallel zum bestehenden deutschsprachigen Angebot. Bewerbungen sind schon jetzt unter www.th-deg.de/ai möglich. Studienbewerber sollten Neugier an kniffligen Fragestellungen mitbringen. Vor Beginn des Studiums mit einer Regeldauer von sieben Semestern werden außerdem Vorbereitungskurse zum Auffrischen von Grundlagenkenntnissen angeboten.

Studiengang mit Praxisbezug und aktuellem Fachwissen

Der Studiengang enthält über zehn Module zu Künstlicher Intelligenz, die eine breite und tiefe Ausbildung vermitteln. Maschinelles Lernen, Sprachverarbeitung oder Big Data, so lauten nur einige Themen, mit denen sich die Studierenden beschäftigen. Die Informatikgrundlagen kommen ebenfalls nicht zu kurz. Der Studiengang enthält zudem ein Industrie-Praxissemester. Darüber hinaus werden Projekte in höheren Semestern gemeinsam mit Industriepartnern durchgeführt. Um der Schnelllebigkeit der KI-Technologien gerecht zu werden, sind ins sechste und siebte Semester vier fachwissenschaftliche Wahlpflichtfächer integriert. Das ermöglicht individuelle Spezialisierungen, mit denen die Studierenden etwa ihre Kompetenzen in wichtigen KI-Anwendungsfeldern wie Gesundheitswesen, Mobilität, Energiemanagement, Produktion, Service-Dienste oder Gaming vertiefen.

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Elektrische Schutzrollos halten Krabbler und Summer an der Terrassentür auf

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Die warme Jahreszeit draußen genießen, ohne dass Insekten drinnen zur Plage werden: Schutzgewebe verhindern, dass Mücken, Fliegen und Spinnen durch die Terrassentür ins Haus gelangen. Foto: djd/NEHER Systeme

So schön sonnige Tage im Garten und laue Abende auf der heimischen Terrasse auch sind. Mückenstiche und das lästige Summen von Fliegen, die einem buchstäblich den Schlaf rauben können, zählen zu den unangenehmen Begleiterscheinungen der warmen Jahreszeit. In der Natur erfüllen Insekten natürlich eine wichtige Funktion – in den eigenen vier Wänden hingegen kann man gerne auf diese Untermieter verzichten. Extrabreite Terrassentüren, wie sie in der modernen Architektur gang und gäbe sind, laden die Summer und Krabbler aber förmlich ins Haus ein. Wichtig ist hier ein wirksamer Schutz, der auf insektenfreundliche Weise wieder für ruhige Verhältnisse im Inneren sorgt.

Die passende Lösung für extrabreite Terrassentüren

Der ständige Griff zu Insektiziden muss nicht sein. Spezielle Gewebe halten die fliegenden und krabbelnden Lebewesen ab, ohne ihnen Schaden zuzufügen. Allerdings reichen die gängigen Schutzgitter für extrabreite Türöffnungen an der Terrasse nicht aus. Zudem soll es möglich sein, die Insektenbarriere flexibel zu öffnen und zu schließen. Bei Herstellern wie Neher gibt es dazu eine Vielzahl an Lösungen, unter anderem Schiebeanlagen, Plissees oder auch Elektrorollos. Sie lassen sich besonders komfortabel per Knopfdruck betätigen. In wenigen Sekunden fahren sie hoch oder runter, bei Nichtgebrauch verschwinden sie komplett in ihrem kompakten Rollokasten. Fachbetriebe vor Ort kümmern sich darum, den Schutz maßgenau für die jeweilige Türöffnung anzufertigen und exakt einzusetzen.

Elektrorollo ins Smarthome einbinden

Der Elektromotor des Rollos macht die Handhabung nicht nur besonders bequem. Gleichzeitig ist es auf diese Weise möglich, die Schutzvorrichtung in eine vorhandene Smarthome-Installation einzubinden und mit verschiedenen gängigen Systemen der Haussteuerung zu verknüpfen. Unter www.neher.de etwa findet man Ansprechpartner aus der Region für eine individuelle Beratung und viele weitere Informationen rund um einen effektiven Insektenschutz. Wichtig zu wissen ist unter anderem, dass das Schutzgewebe zwar Mücken, Fliegen und Spinnen aufhält, Luft und Licht hingegen ungehindert ins Haus strömen lässt. Mit nur 0,15 Millimeter pro Faden ist das Material so dünn, dass es fast unsichtbar ist. Der Lichteinfall ins Wohnzimmer wird somit nicht beeinträchtigt, außerdem ist das Gewebe reißfest und witterungsbeständig.

Das bequeme Öffnen und Schließen per Fernbedienung macht Elektrorollos zur komfortablen Lösung für den Insektenschutz.
Foto: djd/NEHER

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Umfrage: Bedeutung von Apps im Alltag wird weiter zunehmen

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Smarte Helfer für viele Fälle: Apps sind vor allem in den Bereichen Mobilität, Banking und Versicherungen sowie für die Verwaltung des Mobilfunktarifs gefragt. Foto: djd/www.fraenk.de/Getty Images/Aleksandar Nakic

Eine Überweisung abschicken, eine Fahrkarte kaufen oder schnell das Wetter checken: Apps machen den Alltag bequemer und einfacher. Gefragt sind die nützlichen Programme fürs Smartphone vor allem dann, wenn sich mit ihrer Hilfe die Mobilität, Funktionen rund um Banking und Versicherung oder der eigene Mobilfunktarif organisieren lassen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „fraenk App Radar“.

Mobilität, Banking und Shopping besonders beliebt

Von Zugverbindungen bis zum Ticketkauf: Fast jeder Zweite der Befragten (44,9 Prozent) nutzt regelmäßig Apps für die eigene Mobilität. Auf Platz zwei folgen Programme für das Banking oder zum Organisieren der Versicherungen (42,5 Prozent). Platz drei geht mit 30,4 Prozent an Shopping- und Lieferserviceangebote. Das zeigt der erste „fraenk App Radar“, für den das Meinungsforschungsinstitut Civey bundesweit 5.000 Personen in allen Altersgruppen befragt hat. Der Trend ist laut Studie eindeutig: Die Nachfrage nach Apps ist in vielen Bereichen des Alltags hoch – und dürfte noch weiter zunehmen. Einen deutlichen Anstieg verzeichnet die Studie unter anderem bei der Telekommunikation. Jeder Vierte (25,7 Prozent) kann sich vorstellen, zukünftig ausschließlich eine App zur Organisation des Tarifs zu verwenden. Bei den 18- bis 29-Jährigen gilt das sogar für fast jeden Zweiten. Schon heute gibt es Lösungen, die alle Funktionen rund um den Mobilfunkvertrag in einer App abbilden. So ist das Angebot von fraenk ausschließlich und unkompliziert auf dem Smartphone buchbar. Auch der Kundenservice steht digital zur Verfügung.

Viele Nutzer wollen komplett auf Apps setzen

Dabei ist das Angebot für zehn Euro im Monat auf das Wesentliche reduziert: 4 GB Datenvolumen im D-Netz mit LTE 25 sowie eine Telefonie- und SMS-Flat in alle deutschen Netze decken die meisten Nutzerbedürfnisse bereits ab. Weitere Datenpakete sind bei Bedarf buchbar, bezahlt wird ebenfalls digital. Die App ist kostenlos und kann im Play- und Apple Store heruntergeladen werden. Für die Bestellung sind eine einmalige Anmeldung sowie ein Paypal-Konto, über das die Bezahlung des Mobilfunkvertrags erfolgt, notwendig. In Zukunft wollen laut Umfrage viele Befragte sogar ausschließlich auf mobile Anwendungen setzen, vor allem bei der Kontoführung und beim Thema Mobilität. Wachstumsraten sagt die Untersuchung auch für die Bereiche Energieversorgung und Smart Home voraus.

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Psychische Herausforderungen durch Corona und Homeoffice bewältigen

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Die Herausforderungen der Corona-Zeit und das Arbeiten im improvisierten Homeoffice werden für viele Arbeitnehmer zu einer psychischen Belastung. Foto: djd/www.BGETEM.de/Getty Images/ljubaphoto

Viele Arbeitnehmer kennen das Gefühl, ständig überfordert zu sein. Termin- und Leistungsdruck, dazu vielleicht noch ein schlechter Draht zum Chef oder Mobbing durch die Kollegen: Derartige Arbeitsbedingungen können auf Dauer psychisch krank machen. Die Corona-Zeit hält zusätzliche Herausforderungen bereit. Das improvisierte Arbeiten im Homeoffice mag für viele zu Beginn eine Abwechslung zur vertrauten Routine gewesen sein. Als Dauerzustand allerdings kann es zur Belastung werden, dass Berufliches und Privatleben immer mehr miteinander verwischen – und gleichzeitig für Familie und Kinder gefühlt noch weniger Zeit übrig bleibt. Das Arbeiten im Krisenmodus hat zudem vielfach negative Auswirkungen auf die innerbetriebliche Kommunikation und das soziale Miteinander.

Psychische Belastungen erkennen und beheben

Unternehmen sind in der Pflicht, für gesunde Arbeitsverhältnisse ihrer Beschäftigten zu sorgen – auch was die psychische Gesundheit angeht. So schreibt es das Arbeitsschutzgesetz vor. „Arbeitgeber sind gefordert, Gefährdungen zu ermitteln und erforderliche Maßnahmen einzuleiten“, erklärt Christian Sprotte von der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM). Hohe Arbeitsintensitäten, die Länge und Verteilung der Arbeitszeiten, die Organisation im Unternehmen und das Betriebsklima: Dies sind häufige Faktoren für psychische Belastungen am Arbeitsplatz. Eine individuelle Analyse bildet den ersten Schritt zu möglichen Verbesserungen. Das Programm „Gemeinsam zu gesunden Arbeitsbedingungen“ führt daher in Form einer Onlinebefragung zu einer Gefährdungsbeurteilung. Abhängig von der Größe des Betriebes umfasst es fünf oder sieben Einzelschritte.

Zusätzlicher Stress im Homeoffice

Angesichts der weitverbreiteten Corona-Müdigkeit und der zusätzlichen Herausforderungen im Homeoffice hat die Berufsgenossenschaft das Onlinetool jetzt ergänzt. Insgesamt sieben Themen mit Pandemie-Bezug werden behandelt – zum Beispiel, ob die Befragten durch die Veränderungen zu wenig Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen haben. Acht Punkte gehen auf die Situation im Homeoffice ein. So bewerten die Befragten etwa, ob Ziele und Erwartungen an ihre Arbeit im eigenen Zuhause geklärt sind. Unter www.bgetem.de steht das Online-Befragungstool zur Verfügung, Arbeitgeber und Arbeitnehmer finden hier außerdem weitere Information rund um psychische Belastungen in der Arbeitswelt. „Wichtig ist es, nicht nur die Probleme zu identifizieren, sondern vor allem etwas dagegen zu unternehmen“, erklärt Sprotte. Unternehmen finden dazu bei den Berufsgenossenschaften zahlreiche Hilfsmittel sowie eine persönliche Beratung.

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Digitales Leben

Digitalisierungspädagogen schließen die Kommunikationslücke

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Ein Digitalisierungspädagoge schließt die Lücke zwischen IT-Spezialist*innen und Bildungsexpert*innen. Foto: djd/Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz)

Die Digitalisierung in Deutschland stockt – sei es bei der Homeoffice-Einrichtung und der Schulserverbetreuung oder in den Bereichen Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz. Ein Grund sind Lücken in der Kommunikation. IT-Spezialistinnen entwickeln fortschrittliche Programme, können aber Techniklaien nicht immer verständlich erklären, wie sie diese richtig einsetzen. Pädagoginnen auf der anderen Seite schaffen es, Wissen zu vermitteln. Ihnen mangelt es in vielen Fällen jedoch an digitalen Kompetenzen. Hier kommt die neue Weiterbildung zum/zur Digitalisierungspädagog*in ins Spiel. Fachkräfte mit dieser Ausbildung haben die Aufgabe, Menschen in einem Unternehmen an die Digitalisierung heranzuführen und ihnen aufzuzeigen, wie sie davon profitieren können.

Begeisterung für Digitalthemen

Das Angebot stammt von den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) und wendet sich speziell an Personen, die arbeitssuchend oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist eine Affinität zu IT-Themen und Begeisterung für den digitalen Wandel. Unter www.bfz.de/kurs/eca-90815/digitalisierungspaedagogin können sich Arbeitssuchende über die genauen Kursinhalte der Weiterbildung sowie die Lernstandorte informieren. Die Einsatzbereiche der ausgebildeten Digitalisierungspädagog*innen sind breit gestreut. „Sie arbeiten in Einrichtungen der beruflichen Weiterbildungen oder E-Learning–Portalen“, informiert Susanne Mauser-Kick, Leiterin Produktmanagement Förderung beruflicher Weiterbildung der bfz. „Typisch sind vor allem die Bereiche Lernsoftware und Softwaremanagement sowie das Projektmanagement.“

Finanzielle Förderungen sind möglich

Entstanden ist das Weiterbildungspilotprojekt im Rahmen des „Pakts für Weiterbildung 4.0“ der Bayerischen Staatsregierung. Das Angebot ist nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) zertifiziert und mit einem Bildungsgutschein bis zu 100 Prozent förderfähig. Die richtigen Ansprechpartner sind die Agentur für Arbeit und das Jobcenter. Die Weiterbildung ist in verschiedene Einzelmodule aufgeteilt, die individuell kombiniert werden können. Jedes Modul findet seinen Abschluss mit einem anerkannten Zertifikat. Die theoretische Schulung wird durch drei Praxisphasen in Unternehmen flankiert.

Ein Digitalisierungspädagoge bringt den Mitarbeiter*innen eines Unternehmens digitale Themen näher.
Foto: djd/Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz)

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Digitales Leben

Kontaktlos zahlen per Smartphone oder Karte – das sollten Verbraucher wissen

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Karten, die das Kontaktlos-Wellen-Symbol tragen, sind für das kontaktlose Bezahlen geeignet. Foto: djd/Deutscher Sparkassenverlag/pixdeluxe

Die Frühstücksbrötchen beim Bäcker mit abgezählten Euro- und Cent-Münzen bezahlen? Darauf verzichten viele heute ganz bewusst – und zücken stattdessen selbst bei kleineren Beträgen das Smartphone oder ihre Bankkarte. Eine Studie der Europäischen Zentralbank zeigt, dass 40 Prozent der Befragten seit Beginn der Pandemie häufiger kontaktlose elektronische Zahlungsmethoden nutzen. Auch der Handel animiert die Kunden dazu, da es das Einkaufen schneller, bequemer und hygienischer macht. Das bekannte Symbol der „Kontaktlos-Wellen“ weist an vielen Eingängen von Geschäften und Supermärkten sowie direkt an der Kasse auf die Möglichkeit dazu hin. Worauf sollten Verbraucher achten, die seltener zu Geldscheinen und Münzen greifen wollen?

Bankkarte und Smartphone verknüpfen

Bankkarten, die ebenfalls mit dem Symbol gekennzeichnet sind, eignen sich für das kontaktlose Zahlen. Dazu einfach die Karte vor oder auf das Lesegerät halten, ohne es zu berühren. Der Vorgang dauert nur wenige Sekunden, Zahlbeträge bis zu 50 Euro sind ohne Eingabe einer PIN möglich. Alternativ können Kunden auch ihr Smartphone zücken. Zur Freigabe der Bezahlung dienen dann der Gerätecode, der Fingerabdruck oder die Gesichtserkennung. Daher wird keine PIN abgefragt. Vorher ist es nötig, die Bankkarte mit dem Smartphone zu verknüpfen. Meist ist eine sogenannte Wallet-App, die als digitale Geldbörse dient, auf den Geräten schon vorinstalliert. Mehr Informationen zum Bezahlen gibt es in der kostenlosen Broschüre „Rund ums Girokonto“ vom Beratungsdienst Geld und Haushalt, telefonisch erhältlich unter 030 – 204 55 818 oder online auf www.geld-und-haushalt.de. Viele Banken und Sparkassen bieten Apps, die das kontaktlose Zahlen mit dem Smartphone ermöglichen. Zudem lassen sich auch mehrere Karten in einer Wallet-App hinterlegen. Der Kunde wählt in diesem Fall bei jedem Bezahlvorgang die jeweilige Karte aus, mit der er zahlen möchte.

Ausgaben im Blick behalten

Beim kontaktlosen Zahlen wird allerdings die Kostenkontrolle noch wichtiger. „Wer Bargeld im Portemonnaie hat, sieht direkt, wie es mit jedem Kauf weniger wird. Beim Bezahlen mit Karte oder Smartphone werden die Ausgaben erst mit Blick auf den Kontostand offensichtlich“, unterstreicht Korina Dörr vom Beratungsdienst Geld und Haushalt. Sie empfiehlt, alle Ausgaben regelmäßig zu überprüfen – Apps, eine Excel-Liste oder ein klassisches Haushaltsbuch helfen dabei.

Hand with smart phone mobile paying at a cafe

Verlust melden

Wer seine Karte ständig benutzt, sollte ein wachsames Auge darauf haben: Geht sie verloren, sollte sie direkt unter der Telefonnummer 116 116 gesperrt werden. Auch wenn das Smartphone abhandenkommt, kann man unter dieser Nummer die virtuelle Karte sperren lassen.

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IT & Devices

Der Paketboom geht weiter

Nach Rekordweihnachtsgeschäft dürfte das Sendungsvolumen groß bleiben

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Ein Ende des Paketbooms ist vorläufig nicht in Sicht. Foto: djd/www.hermesworld.com/Willing-Holtz

Der Lockdown während der Corona-Pandemie hatte und hat auf den Handel sehr unterschiedliche Auswirkungen. In den stationären Geschäften stapelt sich die unverkaufte Ware – die Mitarbeiter in den Onlineshops dagegen kommen kaum zum Luftholen. Nach einer Umfrage der Universität Bamberg unter 103 Onlinehändlern in Deutschland wurden 2020 allein von März bis August 17,4 Prozent mehr Sendungen als im Vorjahreszeitraum verschickt. Für das ganze Jahr rechneten die Forscher mit einem Zuwachs von mehr als 25 Prozent.

„Herausforderndste und mengenstärkste Paketsaison aller Zeiten“

Foto: djd/www.hermesworld.com

Höhepunkt des Paketbooms war das zurückliegende Weihnachtsgeschäft. Hermes Germany beispielsweise blickt auf ein Rekord-Weihnachtsgeschäft zurück: Es wurden im Zeitraum von Oktober bis Dezember über 126 Millionen Sendungen transportiert. „Das war die herausforderndste und mengenstärkste Paketsaison aller Zeiten“, erklärt CEO Olaf Schabirosky. Nach Angaben des Unternehmens wurden über 99 Prozent aller Päckchen und Pakete rechtzeitig zum Fest ausgeliefert. Normalerweise geht ab Mitte Januar bis zum Frühjahr das Sendungsvolumen zurück. Für 2021 erwartet Schabirosky eine andere Entwicklung: „Voraussichtlich wird das Sendungsniveau zunächst auf einem hohen Niveau bleiben, da die Menschen in Pandemie- und Lockdown-Zeiten weiterhin die Vorteile des Online-Einkaufs nutzen werden.“

Acht Tipps für das richtige Versenden von Paketen

Da sich viele Menschen aufgrund der Einschränkungen nicht oder nur noch selten treffen können, sind auch im privaten Bereich mehr Pakete als sonst unterwegs. Die Kundinnen und Kunden können dazu beitragen, dass beim Versand alles glatt läuft. Dazu hat Olaf Schabirosky acht Tipps:

  1. Pakete ohne Außendeko versenden
  2. Pakete für Kinder an die Eltern adressieren
  3. alte Barcodes auf Kartons unkenntlich machen
  4. einen stabilen, intakten Versandkarton nutzen
  5. Freiräume im Paket auspolstern
  6. Paketschein in Blockschrift beschreiben
  7. Adressangabe prüfen
  8. die AGB des Paketdienstleisters beachten, einige Produkte sind vom Versand ausgeschlossen.

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