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Bornheim | Freizeit & Kultur

Bornheim und Brühl leuten Spargelsaison ein

Redaktion Bornheim

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Symbolbild / Foto: pixabay

Die Städte Bornheim und Brühl eröffnen die Spargelsaison in diesem Jahr erstmals digital. Ab Freitag, 30. April 2021, ist die Aufzeichnung unter anderem auf der Webseite der Stadt Bornheim unter www.bornheim.de/spargelsaison-eroeffnung abrufbar.

Spargel Opening und Krönung der Königin

Im wundervollen Ambiente des Marienhofs der Weinhandlung und Kellerei Jakob Antwerpen in Bornheim-Hersel läuten Bürgermeister Christoph Becker und sein Brühler Kollege Dieter Freytag die 17. Brühl-Bornheimer-Spargelsaison offiziell ein. Ihnen zur Seite stehen sowohl die amtierende als auch die designierte Brühl-Bornheimer Spargelkönigin, deren Krönung gleichzeitig Höhepunkt der Übertragung ist. Neben der Vielfalt und Qualität der regionalen Produkte, die bei den Direkterzeugern erhältlich sind, präsentieren die Städte Bornheim und Brühl während der Spargelsaison auch ihre reizvolle Landschaft und die hohe Lebensqualität in der Region, der „Gemüsekammer des Rheinlands“. Im Vordergrund steht aber natürlich das Königsgemüse, der Spargel. So ist der Bornheimer Spargel seit März 2014 im EU-Register für regionale Spezialitäten eingetragen und gilt als geschützte geografische Angabe. Nur Spargel, der in der Bornheimer Region linksrheinisch zwischen Wesseling und Bonn angebaut wird, darf seither als „Bornheimer Spargel“ verkauft werden. Damit steht er auf einer Schutzstufe mit Produkten wie Parmesankäse, Parmaschinken oder Champagner.

Spargelkönigin Daniela Kastner und Bürgermeister Christoph Becker / Foto: Stadt Bornheim

Spargel – ein Alleskönner

Das Königsgemüse kann man auf unterschiedlichste Weise genießen. Neben der klassischen Zubereitung schmeckt es auch als Suppe, Salat oder Dessert – dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

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Sommerzeit ist Lesezeit

Sommerleseclub in der Stadtbücherei Bornheim

Redaktion Bornheim

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Symbolbild: pixabay

Es ist soweit: der bundesweite Sommerleseclub kommt nach Bornheim! Ob groß oder klein, alleine oder im Team – alle sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.

Wer mitmachen möchte, besorgt sich bei der Stadtbücherei Bornheim das Logbuch, liest Bücher, hört Hörbücher und besucht die Veranstaltungen. Jedes Mal gibt es einen Stempel ins Logbuch. Außerdem bekommt jeder Teilnehmende am Ende des Sommerleseclubs eine Urkunde. Und das Beste ist: Bei der großen Abschlussveranstaltung am Samstag, 11. September 2021, werden unter allen, die mitmachen, coole Preise ausgelost. Zu gewinnen es gibt drei Lese-Oskars und zwei Medaillen. Mitmachen lohnt sich!

Und damit Leseratten der Lesestoff nicht zu schnell ausgeht, hat die Stadtbücherei Bornheim im Rahmen des Sommerleseclubs in einen großen Schwung neuer Kinder- und Jugendbücher investiert. Zusammen mit den bereits vorhandenen Büchern warten damit rund 7.000 Medien darauf, entdeckt zu werden.

Zur Teilnahme am Sommerleseclub ist ein gültiger Büchereiausweis nötig, der für Kinder und Jugendliche übrigens kostenlos ist. Die Anmeldung ist ab Samstag, 26. Juni, möglich. Die Stempeljagd beginnt am Montag, 5. Juli. Bis Samstag, 28. August, haben dann alle Teilnehmenden Zeit, die Logbücher einzureichen.

Die Anmeldeunterlagen können ab sofort in der Stadtbücherei Bornheim im Servatiusweg 19-23 während der Öffnungszeiten abgeholt werden. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Stadtbücherei: www.stadtbuecherei-bornheim.de.

Der Sommerleseclub ist ein Projekt des Kultursekretariats NRW Gütersloh und wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

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Das HallenFreizeitBad in Bornheim ist ab heute wieder geöffnet

Wer einen Termin und ein Online-Ticket bucht, dem steht ab sofort beim Thema Badespaß nichts entgegen.

Redaktion Bornheim

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Symbolbild / Foto: pixabay

Das Bornheimer HallenFreizeitBad (HFB) ist ab Mittwoch, 2. Juni 2021, wieder geöffnet. Um die Auflagen und Einschränkungen der Coronaschutzverordnung gewährleisten zu können, müssen sich Besucher bei der Anmeldung entscheiden, welchen Bereich sie nutzen möchten (Freibad, Schwimmerbereich Hallenbad, Kinderspaßbereich Halle oder Sauna).

Zugang nur mit Termin und Online-Ticket

Der Zugang wird nur gegen Vorlage eines Online-Tickets buchbar, das maximal drei Tage im Voraus unter www.hallenfreizeitbad.de gebucht werden kann. Für Personen, die über kein Internet verfügen, wird von montags bis freitags, jeweils von 9 bis 10 Uhr ein Ticket-Verkauf im HFB angeboten. Für das Hallenbad können Badegäste Zeitkarten für 90 Minuten zum Preis von drei Euro erwerben. Für die Sauna gibt es zum Preis von 9,50 Euro Zeitkarten über 180 Minuten. Die Tageskarte für das Freibad kostet vier Euro (ermäßigt 2,50 Euro). Im Hallenbad sind von montags bis freitags 90-Minuten-Aufenthalte zu folgenden Zeiten möglich: 14.45 bis 16.15 Uhr, 16.30 bis 18 Uhr, 18.15 bis 19.45 Uhr und 20 bis 21.30 Uhr. Am Wochenende gelten folgende Zeitfenster: 11.45 bis 13.15 Uhr, 13.30 bis 15 Uhr, 15.15 bis 16.45 Uhr und 17 bis 18.30 Uhr. Das Freibad ist montags bis freitags von 13 bis 19 Uhr sowie am Wochenende und feiertags von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Die Sauna kann montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr und 17.30 bis 20.30 Uhr besucht werden. An Wochenenden und Feiertagen gelten die Zeitfenster 12 bis 15 Uhr sowie  15.30 bis 18.30 Uhr. Für den Besuch des HallenFreizeitBades ist ein negativer Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, notwendig. Für Personen, die eine Immunisierung nachweisen können und Kinder bis zum Schuleintritt entfällt die Testpflicht. Außerdem gilt es, die nach wie vor gültigen Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten. So müssen sich Besucherinnen und Besucher vor Betreten des Bades die Hände desinfizieren sowie im Warte- und Eingangsbereich eine Mund-Nasen Bedeckung tragen (FFP2 Maske oder OP-Maske).

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Aktionswochen zum Frühlingserwachen

Redaktion Bornheim

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Symbolbild / Foto: Stadt Bornheim

Da die beliebte Radtour „Frühlingserwachen im Vorgebirge“ in diesem Jahr aufgrund der Pandemie nicht stattfinden kann, hat die Stadt Bornheim ein Alternativkonzept entwickelt. Damit können Radlerinnen und Radler ihr Frühlingserwachen im Vorgebirge und am Rhein ganz individuell und Corona-konform gestalten.

Betriebe freuen sich auf Besucher

Die Rad-Route bleibt über den gesamten Aktionszeitraum vom 25. April bis zum 30. Mai 2021 ausgeschildert und ermöglicht so die unabhängige Planung. Entlang der Strecke freuen sich die Betriebe während ihrer Öffnungszeiten auf Gäste: Die Hofläden sind reichlich bestückt mit Produkten aus dem Eigenanbau und der Region – und die Köstlichkeiten der Hofküchen bringen Kraft für die nächste Etappe. Der Flyer zur Aktion liegt bei den Betrieben aus und ist unter 02222 945-215 oder Nicole.Krumbach@Stadt-Bornheim.de bei der Stadt Bornheim erhältlich. Außerdem gibt es alle Infos und den Flyer zum Download unter: www.bornheim.de/fruehlingserwachen

Einige der teilnehmenden Betriebe bieten zusätzlich zu den kulinarischen Genüssen besondere Aktionen an. So lädt etwa die Gartenbaumschule Hau als Auftakt am 24. und 25. April zum Frühlingserwachen im eigenen Garten ein – mit Tipps und Infos, wie Kräuter, Stauden und Obst im Eigenanbau gut gedeihen. Am 2. Mai bietet der Imkerverein Vorgebirge an der Station am Bienenhaus Schnupperführungen zu heimischen Wildkräutern, viel Wissenswertes und verschiedene Aktionen für Groß und Klein. Kunstgenuss und interessante Gespräche gibt es am 9. Mai auf dem Kunsthof Merten: Fünf Künstlerinnen aus Malerei und Bildhauerei öffnen ihre Ateliers und zeigen ihre Werke.

Highlights geplant

Am 12. Mai steht dann beim Bio-Ziegenhof Rösberg eine Eselwanderung auf den Spuren Heinrich Bölls auf dem Programm und am 15. und 16. Mai geht es mit dem Fahrrad auf Nachhaltigkeitsrallye entlang blühender Obstplantagen durch den Obstbaubetrieb Otto Schmitz-Hübsch. Ebenfalls am 15. und 16. Mai warten besondere Gaumenfreuden und Frühlingsgenuss vom Grill im Restaurant Vorgebirgsblick. Eine Feierabendführung rund um den Hof am 20. Mai und eine Fahrradführung „Raus auf die Felder“ am 22. Mai bietet der Biohof Bursch an, am 29. Mai gibt es unter dem Motto „Spargeldelight“ ein Abendessen bei Kerzenschein in Köhlz Restaurant und am 30. Mai lädt die Weinhandlung und Kellerei Jakob Antwerpen zur Weinprobe mit Einblicken in die Kellerei ein. Alle Veranstaltungen finden unter den dann gültigen Corona-Bestimmungen statt. Änderungen und kurzfristige Absagen sind möglich. Ein Besuch ist grundsätzlich nur mit vorheriger Anmeldung und unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln möglich.

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Alanus richtet ein Green Office ein

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Alanus Hochschule / Foto: Alanus

Dreh- und Angelpunkt der nachhaltigen Hochschulentwicklung. Das ist die Funktion des neuen Green Office der Alanus Hochschule in Alfter. Das Team des Nachhaltigkeitsbüros besteht aus vier Studierenden und zwei wissenschaftlichen Mitarbeitern unterschiedlicher Fachbereiche. Das Green Office hat es sich zur Aufgabe gemacht, zukunftsweisende nachhaltige Initiativen und Projekte von allen Akteuren der Alanus Hochschule zu sammeln und zu vernetzen.

Hochschulweiter Nachhaltigkeitstags

Das Green Office-Team ist, entsprechend dem Alanus Selbstverständnis, agil, divers und partizipativ besetzt und arbeitet mit Projektschwerpunkten. Das Büro ist unmittelbar mit der Schirmherrscahft des Rektors Hans-Joachim Pieper verbunden. An zentraler Stelle unterstützt das Green Office die Organisation des ersten hochschulweiten Nachhaltigkeitstages. Am 28. Mai heißt es: „Gesellschaft aktiv zukunftsfähig gestalten – Wie kann eine Hochschule dazu beitragen?“

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Bornheimer Archiv erhält Buch zur Stadtgeschichte

Redaktion Bornheim

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Peter Nettekoven (links) überreicht Stadtarchivar Jens Löffler ein Buch zur Stadtgeschichte. Foto: Stadt Bornheim

Über eine besondere Schenkung freut sich das Bornheimer Stadtarchiv: Ein Büchersammler aus Zülpich überlässt der Stadt ein 136 Jahre altes, über 400 Seiten starkes Buch, das sich mit der Geschichte der Pfarreien des ehemaligen Dekanats Hersel befasst.

Verfasser des umfangreichen heimatgeschichtlichen Werks ist der damalige Hemmericher Pfarrer German Hubert Christian Maaßen. Der Theologe und Althistoriker beschreibt die Geschichte des Dekanats Hersel und somit auch die Geschichte der Ortschaften der heutigen Stadt Bornheim sowie der Orte Alfter, Witterschlick, Urfeld, Wesseling und Duisdorf. Damit schuf Maaßen ein echtes Standardwerk für alle, die sich für Bornheimer Ortsgeschichte interessieren.

Kein Wunder also, dass der Musiker und begeisterte Büchersammler Wolfgang Mirbach aus Zülpich sofort an seine frühere Heimat im Vorgebirge dachte, als er das Buch in Händen hielt. Als Schenkung ließ er das gut erhaltene Werk von 1885 über seinen Freund, den Bornheimer Peter Nettekoven, dem Stadtarchiv zukommen. Neu gebunden steht es nun allen Interessierten zur Verfügung, die sich im Lesesaal des Archivs in die Lektüre vertiefen möchten.

Übrigens verfügt die Präsenzbibliothek des Stadtarchivs über mehr als 2000 weitere Veröffentlichungen zur Heimatgeschichte, die teils nur noch antiquarisch zu bekommen sind. Aufgrund der aktuellen Corona-Regeln ist das Archiv zurzeit allerdings nur für dringende Fälle und nach Terminvereinbarung unter 02222 945-110 geöffnet. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten.

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Bornheim schreibt dritten Heimatpreis aus

Redaktion Bornheim

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Bornheimer Vereine, Organisationen und Initiativen von ehrenamtlich Engagierten können sich ab sofort wieder für den Heimatpreis bewerben. Das Motto lautet: „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW fördert den Preis mit insgesamt 5.000 Euro. Der erste Platz erhält 2.500 Euro, der zweite 1.500 Euro und der dritte 1.000 Euro. Unterstützt werden Aktivitäten, Projekte oder Vorhaben, die einen Beitrag zur Förderung von Integration und gesellschaftlichem Zusammenhalt leisten.

Zusätzlich zu diesem Grundsatz hat der Rat der Stadt Bornheim folgende Entscheidungskriterien festgelegt: Das Projekt soll Informationen über die Geschichte und das kulturelle Erbe erhalten und sichtbar machen, die Attraktivität öffentlicher Orte und Plätze steigern, die Aus- und Weiterbildung insbesondere von Kindern und Jugendlichen fördern oder sich innovativ mit dem Thema „Heimat“ und der Erlebbarkeit eines modernen Heimat-Begriffs befassen.

Schriftliche Bewerbungen nimmt die Stadtverwaltung bis zum 25. Juni 2021 entgegen, entweder schriftlich an: Rathaus Bornheim, Amt 11.2, Rathausstraße 2, 53332 Bornheim, oder per E-Mail an HeimatPreis@Stadt-Bornheim.de. Der Antragsteller sollte mindestens das grundsätzliche Auswahlkriterium erfüllen. Den originalen Ausschreibungstext, Ansprechpartnerin und weitere Infos findet man unter: www.bornheim.de/rathaus-aktuell/heimat-preis/

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Malaktion für Kinder wird verlängert

Redaktion Bornheim

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Die Stoff-Faultiere Max und Pax suchen ein neues Zuhause – und die Bornheimer Kinder sind aufgerufen, es zu malen. 30 Bilder wurden bereits eingereicht. Damit noch mehr Kids mitmachen können, wird die Aktion des Bornheimer KinderTreffs in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt bis zum 1. April 2021 verlängert.

Die Faultiere Max und Pax sind die Maskottchen des Bornheimer KinderTreffs und möchten gerne virtuell einmal umziehen. Konkrete Vorstellungen haben die Faultiere nicht. Daher gibt es auch keine Vorgaben. Kids können also malen, was ihnen in den Sinn kommt: ein Haus oder ein Zimmer, aber auch ein Tipi oder ein Schloss – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Max und Pax freuen sich über möglichst viele Vorschläge und Ideen.

Die Kunstwerke können per E-Mail eingeschickt oder im KinderTreff der Stadt Bornheim, Königstraße 31, abgegeben werden. Vom 14. April bis zum 7. Mai 2021 werden die Bilder in der Bürgerhalle im Rathaus ausgestellt und können zeitgleich auch virtuell bewundert werden. Weitere Informationen gibt es auf: www.bornheim.de/maxundpax

Ansprechpartner ist Andreas Hein vom Bornheimer KinderTreff, Telefon: 0162 1397259, E-Mail: jugendtreff@extranet.stadt-bornheim.de

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Spaß trotz Lockdown für Bornheimer Kids

Redaktion Bornheim

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Unter dem Motto „Mit Spaß und Spannung durch den Lockdown“ hat sich die Jugendförderung der Stadt Bornheim erneut eine schöne Aktion für Kinder ausgedacht. In den nächsten vier Wochen wird auf dem Facebook-Account des Bornheimer JugendTreffs und der Internetseite www.jugendarbeit-bornheim.de jeweils freitags eine Herausforderung veröffentlicht, der sich Kinder stellen können.

Wurde die Aufgabe gemeistert, können die kleinen Helden ein Foto, zumindest aber ein kleines Feedback dazu per E-Mail an Tatjana.Pocher@Stadt-Bornheim.de einreichen. Dort erhalten die Kinder eine zusätzliche Aufgabe. Ist ein Kind also flink, kann es sich sogar täglich an einer neuen Aufgabe versuchen. Die Aktion läuft vom 12. Februar bis zum 12. März 2021.

Die Kinder, die sich den meisten Herausforderungen stellen, dürfen an einer ebenso spannenden wie lustigen Ostersuche teilnehmen. Dort gibt es auch ganz sicher etwas zu gewinnen, sodass niemand mit leeren Händen nach Hause gehen muss. Auch wenn mal eine Aufgabe nicht erfüllt werden kann, müssen die Kinder übrigens nicht bis zum nächsten Freitag auf die nächste Veröffentlichung warten. Wenn sie per E-Mail eine kleine Begründung schreiben, warum sie die Aufgabe nicht geschafft haben, erhalten auch sie direkt eine neue Aufgabe.

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Vorfreude auf das 55-jährige Bestehen

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In der nächsten Session feiert der verdienstvolle Garde- und Showtanzverein „TSC Rot-Weiß Waldorf sein stolzes 55-jährige Bestehen. In der Jubiläumssession stellt die rut-wieße Familich mit Carla Backhausen auch ihre sechzehnte Prinzessin. Das glanzvolle Ziel fest im Visier trotzen die jungen Tänzerinnen und Tänzer und ihre Trainerinnen dem Coronafrust und halten sich weiter in Form. „Wir trainieren jeden Mittwoch online von 16.30 Uhr bis 19 Uhr“, sagte Silvia Fußwinkel, die den Waldorfer Verein seit vier Jahren mit viel Herzblut führt. „Wir“ das sind die nach ihrem Alter eingruppierten kleinen, mittleren und große Funken und die Junioren. Der bodenständige Verein bereichert nicht nur Sitzungen und Saalveranstaltungen. „Wir gehen auch jedes in fünf Zügen des Vorgebirges mit“, betonte Vorsitzende Fußwinkel. Gelebte Heimatliebe.

Am Anfang wirbelten die Fünkchen

Die erste Waldofer Kindertanzgruppe wirbelte bereits 1967 über die Bühnen der fünften Jahreszeit. Die Fünkchen begleiteten in den folgenden Jahren das Waldorfer Prinzenpaar bei seinen Auftritten in den Dörfern des Vorgebirges. Zehn Jahre nach der Gründung wurde der erste Schautanz einstudiert. 1988 und 1989 tanzten sich die Großen Funken bis zu den Europameisterschaften in Belgien und Aachen. Seit 1999 ist der gemütliche Nachmittag für die Pänz, Eltern und Großeltern fester Bestandteil des familiären Vereinslebens.

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Erster digitaler Tollitätentreff brachte Karnevalsstimmung in die Wohnzimmer

Redaktion Bornheim

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Das gab es in 53 Jahren noch nie: Der Tollitätentreff der Stadt Bornheim ging am Mittwochabend, 10. Februar 2021, erstmals digital über die Bühne der Herseler Rheinhalle. Der kostenlose Livestream wurde rund 1.000-mal aufgerufen; während des virtuellen „ Tollis“ griffen mehr als 300 Geräte gleichzeitig auf den Livestream zu. Die Bornheimer Jecken an den Bildschirmen begrüßte Bürgermeister Christoph Becker, der als Elvis verkleidet mit seinen Stellvertreterinnen Gabriele Kretschmer und Dr. Linda Taft die Sitzung eröffnete.

Das Programm stand den 52 vorangegangenen Veranstaltungen in nichts nach: Höhepunkte waren die Auftritte des Jazztrompeters Michael Kuhl und des Lokalmatadors Bernd Stelter. Als Moderatoren führten Ursula und Christian Köhl mit Humor und karnevalistischem Frohsinn durchs bunte Programm. Beim großen Finale zeigte auch die Kölsche Kultband HÖHNER, wie man digital für Karnevalsstimmung sorgt. Für ein „Huhn“ war es sogar ein Heimspiel. Schließlich kommt Multiinstrumentalist Jens Streifling aus Bornheim-Brenig.

Die HÖHNER marschierten mit der Musik von „Viva Colonia“ auf die Bühne der Herseler Rheinhalle. Deren Bretter wurden nur kurze Zeit später mit „Wo mir sin is Kölle“ einer echten Belastungsprobe unterzogen. Was zugleich vom Alleinunterhalter Stefan Linden, der den gesamten Livestream über für musikalische Untermalung sorgte, mit einem Tusch belohnt wurde. Begeistert zeigte sich davon HÖHNER-Frontmann Henning Krautmacher: „Das geht uns runter wie Öl, dass man hier live einen Tusch gespielt kriegt“. Kurzerhand folgte ein Karnevalsmedley mit weiteren Klassikern wie „Jetzt geht’s los“, „Echte Fründe“ und „Schenk mir dein Herz“. Zum Mittanzen aufgefordert wurden die Zuschauer dann mit „Steh auf, mach laut!“ Die HÖHNER waren bestens aufgelegt und ihnen gefiel es in der Herseler Rheinhalle sogar so gut, dass die Kölsche Kultband nicht von der Bühne runter wollte und mit „Viva Colonia“, „Et letzte Jlas“ und „Hey Kölle du bes e Jeföhl“ gleich mehrere Zugaben spielte.

Neben den HÖHNERn mit dem Breniger Jens Streifling in ihren Reihen war das Tolli-Programm mit weiteren lokalen Größen gespickt – etwa mit dem Waldorfer Jazztrompeter Michael Kuhl und dem Herseler Komiker Bernd Stelter. Michael Kuhl, bekannt als die „Tröt“, war bis 2017 Frontmann von „Kuhl un de Gäng“. Mittlerweile steht er gemeinsam mit dem Bornheimer Pianisten Frank Buohler auf der Bühne. Mit dem Karnevalsklassiker von Willi Ostermann „Och wat wor dat fröher schön en Colonia“ sowie „Ich han de Millowitsch jesinn“ und „Der kleine Trötemann“ aus seiner eigenen Feder sendete Michael Kuhl sentimentale Töne in die Wohnzimmer der Bornheimer Jecken. Heimische Töne stimmte Kuhl mit „Trecker-Trucker“ von Die Zwei usem Vürjebirch an.

Bernd Stelter erkannte bei seinem Einzug sofort, dass es in der Rheinhalle in diesem Jahr ein wenig anders aussah, als sonst – leerer natürlich. Schließlich ist das Herseler Multitalent, das als Werbefachmann bundesweite Bekanntheit erlangte, längst Stammgast beim „Tolli“. Sein Programm begann er traditionell mit einem Jahresrückblick. Diesmal fand er scharfe Worte und entschuldigte sich dafür vorab bereits: „Bitte entschuldigen Sie die Wortwahl, das klingt jetzt ziemlich harsch, aber das Jahr 2020 war doch einfach nur für’n Arsch: Dieser Virus COVID-19 der hat uns fertig gemacht, wär der Wendler nicht gewesen, hätten wir überhaupt nicht gelacht“. Sonderbar fand Stelter, dass die Menschen 2020 in Deutschland Klopapier gehortet hatten, während die Italiener auf Rotwein und die Engländer auf Whiskey und Bier setzten, die Kapelle neuerdings auf YouTube spielt und Bundestrainer Jogi Löw noch ins Stadion durfte. Mut macht Stelter aber auch und mahnt: „Jetzt wird geimpft, wir fangen endlich an, und wer jetzt noch darauf schimpft, der kommt als Allerletzter dran.“

Lokalkolorit vermittelten Gerhard Fehn und Cécile Kott. Die beiden Bornheimer Schauspieler sind über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Während Cécile Kott als Margot von der VHS überzeugte, begab sich Gerhard Fehn als Professor Hans-Dieter mit Schnupfen auf eine Reise im ÖPNV. Aus Leverkusen angereist war Gabi Elabor, die die Zuschauer als „Annegret vom Wochenmarkt“ vor den heimischen Bildschirmen mit ihrem „Kölsch jeschwaad“ zum Lachen brachte. Einen besonderen Videogruß gab es von der Kölner Top-Band Kasalla, die dem Publikum vor den Mattscheiben zu Hause liebe Grüße ins Wohnzimmer schickte. Die Musiker von Kasalla hoffen, dass man sich im nächsten Jahr wieder in Echt ohne Scheibe sieht.

Natürlich fehlen durften beim „Tolli“ auch 2021 nicht die Bornheimer Tollitäten. Musikalisch unterlegt mit „Bye bye my love“ wurde ein Foto der Tollitäten der vergangenen Session eingespielt, die im letzten Jahr gemeinsam auf der Bühne der Herseler Rheinhalle standen. Die neuen Tollitäten, deren Amtszeit von 2021 auf 2022 verschoben wurde, meldeten sich danach in einem Videobeitrag zu Wort, um Vorfreude auf die kommende Session zu schüren.

Der digitale Tollitätentreff der Stadt Bornheim fand in diesem Jahr unter dem Motto des diesjährigen Sessionsordens statt: „Corona määt oss net bang – mer trecke all an enem Strang!“ Der Orden wurde unter Mitarbeit zahlreicher Ortsausschüsse, Dorfgemeinschaften und Karnevalsgesellschaften aus vielen Bornheimer Ortsteilen entworfen. Der digitale „Tolli“ konnte nur stattfinden, weil viele Menschen, Vereine und Firmen ihn unterstützt hatten. Da diesmal ja keine Eintrittskarten verkauft werden konnten, waren die Ausrichter – also die Stadt Bornheim und erstmalig auch das Kulturforum – noch mehr als sonst darauf angewiesen.

„Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Sponsoren und Spendern, ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre“, sagt Bürgermeister Christoph Becker. Sponsoren des digitalen „Tollis“ sind Auto Thomas aus Bornheim, die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft dhpg, die Energieunternehmen e-regio und RheinEnergie, die Volksbank Köln Bonn eG und Blumen Sieghart aus Roisdorf. Spenden ans Kulturforum zur Durchführung der Veranstaltung kamen von der Kreissparkasse Köln, dem Verein Senat Förderkreis Roisdorfer Karneval und privaten Spendern. Die Druckerei und Kreativagentur Germanus aus Roisdorf sponserte die Moderationskarten, auf denen der Corona-Orden abgebildet war.

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