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Brühl | Freizeit & Kultur

Kunst von Max Beckmann und Max Ernst vor Ort erleben

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Der Besuch im Brühler Max Ernst-Museum ist zurzeit bei freiem Eintritt und online gebuchtem Zeitfenster-Ticket möglich. Foto: Thorsten Kleinschmidt

Das Max Ernst-Museum Brühl hat nach viermonatiger Schließung wieder geöffnet. Unter Corona-Auflagen sind die aktuelle Max Beckmann-Ausstellung und die Sammlung mit Werken von Max Ernst vor Ort zu erleben.

Online-Buchung erforderlich

Der Museumsbesuch ist allerdings nur mit vorab gebuchten Zeitfenster-Tickets über den Webshop auf der Homepage möglich. Tickets können online sicher und schnell gebucht werden. Die Online-Buchung betrifft auch diejenigen, die ohnehin freien Eintritt in die LVR-Museen haben. Bei der Buchung des Tickets wählen Museumsgäste ein Zeitfenster für ihren Besuch aus. Um auf das Inzidenz-Geschehen reagieren zu können, sind Tickets zunächst nur für die jeweils kommenden sieben Tage buchbar. Sollte eine Online-Ticketbuchung nicht möglich sein, ist dies auch über kulturinfo-rheinland, Tel. 02234 9921555, machbar.

Freier Eintritt als Willkommensgruß

Besucher müssen ihre FFP2- bzw. medizinische Masken mitbringen und die Hygiene- und Schutzmaßnahmen wie u.a. die Wegeführungen im Einbahnstraßensystem beachten. Die Besuchszahl während der Öffnungszeiten von 11 bis 18 Uhr ist derzeit begrenzt. „Als Willkommensgruß ‚zurück‘ an unsere treuen Gäste gilt noch bis einschließlich 31. März freier Eintritt“, betont Museumsdirektor Dr. Achim Sommer. Er hält aber fest, dass die Museumsöffnung abhängig von der Entwicklung des landesweiten Inzidenzwertes sei. Im Falle einer erneuten Schließung verlören bereits gebuchte Online-Tickets ihre Gültigkeit. Sommer erläutert dazu: „Wir freuen uns sehr, die Kunst von Max Ernst und von Max Beckmann wieder sicher vor Ort erlebbar zu machen. Bitte informieren Sie sich auf unserer Website zu den jeweiligen Zeitfenster-Tickets und den getroffenen Hygienevorkehrungen: Nutzen Sie zudem unsere digitalen Angebote als Inspiration zu einem ‚analogen‘Besuch.“  Weitere Informationen findet man unter: www.maxernstmuseum.lvr.de.

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Neues Sessionsmotto steht fest

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Enthüllten das Brühler Sessionsmotto für 2020: (v.l.) Bürgermeister Dieter Freytag und FBK-Präsident Rainer Nieschalk. Foto: Stadt Brühl

Brühler wollen endlich wieder Karneval feiern

Bürgermeister Dieter Freytag und FBK-Präsident Rainer Nieschalk haben das neue Sessionsmotto für 2020 bekanntgegeben. Im Rahmen einer kurzen Zeremonie ziehen sie auch eine kurze Bilanz der abgelaufenen Narrenzeit.

Das neue Motto macht es deutlich: Die Brühler Jecken wollen endlich wieder Karneval feiern. Und so lautet es entsprechend: „Wat e herrlich Jeföhl…widder Fastelovend en Bröhl!“.

Abschied vom Karnevalsverzicht

In seiner Bilanz bezeichnet Freytag den Aschermittwoch als Tag des Abschieds vom Karnevalsverzicht. „Heute ist die schlimmste Session für unseren Festausschuss-Präsidenten zu Ende gegangen“, sagt er. Und betont, dass verantwortungsbewusst gehandelt worden sei, indem man alle Veranstaltungen abgesagt habe.

Aschermittwoch für Corona

Nieschalk drückt es so aus: „Erstmals ist es eine Freude, dass die Session vorbei ist.“ Er lobt alle Jecken für ihre Disziplin, die so von nur wenigen erwartet worden sei. Besonders toll ist für ihn der Ideenreichtum, den die Narren der Pandemie entgegengesetzt haben. Als Beispiel nennt er die beiden Streaming-Sitzungen des Fördervereins „Pänz em Bröhlschen Fasteleer“ und der Fidelen Bröhler. „Sehr überrascht wurden die Pingsdorfer von ihrer Dorfgemeinschaft an Rosenmontag vom Zoch von Haus zu Haus“, ergänzt Nieschalk. Abschließend gibt er sich sehr hoffnungsvoll: „Auch für Corona wird es einen Aschermittwoch geben!“.

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Hurra, die Welt geht unter

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Trotz reißerischem Titel war nicht klar, ob das kreative Krisen-Konzept des Brühler Jugendkulturhauses umgesetzt werden kann. Doch jetzt laufen die digitalen Workshops und noch zwei besondere Events stehen bevor: ein Impulstreffen zur Meinungsbildung und schließlich das Finale – die digitale Freitagsdemo am 05.03.2021.

Vier kreative Workshops, ein Impuls Meet-Up mit Expert*innen und dann eine digitale Freitags-Demo ganz nach „Fridays for Future“. Ein tolles Format, bunt und aktivierend auf unterschiedlichsten Ebenden. Doch wie erreicht man potenzielle Teilnehmer*innen in der digitalen Angebots-Flut zwischen Home-Schooling, Zoom-Treffen mit Freunden, Clips zum Work-Out und DIY-Tutorials? Und dann auch noch kurz vor diesem Weihnachten, das so ganz anders werden würde. Ob man danach wieder in die Schule gehen würde, wusste auch keiner. Heute wissen wir: nein.

Aber auch haben sich durch Werbung auf Instagram, Facebook und die persönliche Vermittlung kleine Gruppen zu Workshop-Teams zusammengefunden. Seit Ende Januar geht es darum, Themen wie Klima, Nachhaltigkeit, Demonstration und Meinungsbildung kreativ durch Tanz, Theater, Gestaltung und in Upcycling-Callenges zu bearbeiten. Doch vorab gab es einen Auftakt. Hier haben sich alle Interessierten via Zoom getroffen. Das Treffen endet damit, dass jeder seine Superkraft vorstellt. Was bringt man mit, um die Welt zu retten? Ein kleiner Motivationsschub in diesen wagen Zeiten. „Jeder hat eine Superpower. Einer hört gut zu, eine andere ist besonders stark, jemand kann strukturiert denken, jemand macht die Welt etwas bunter. Jeder kann etwas besonders gut. Sich darauf zu fokussieren, macht manchmal aus banal wirkenden Eigenschaften, echte Zauberkräfte.“, sagt Carla Harter. Freiberuflich im Kulturmanagement tätig, leitet sie das Projekt mit Achim Sondermann, dem künstlerischen Leiter des Hauses. „Diese Übung wirkt als Warm-Up Wunder – vor allem mit Menschen aus der freien Wirtschaft, wenn man sie so kurz aus ihrem Trott holt.“ In diesem Fall war es ihr ein Anliegen, den jungen Menschen einen Impuls zu geben, dass sie etwas in sich tragen, mit dem sie etwas bewegen können – auch in diesen Zeiten.

Alle sind froh, dass noch ein paar Teilnehmende erreicht werden konnten. Doch ein bisschen Wehmut zeigt sich bei Carla Harter schon. „Die digitale Neukonzeption des Projekts hatte den unglaublichen Vorteil, dass grundsätzlich Jugendliche von überall hätten teilnehmen können. Die Reichweite in der Akquise-Phase war jedoch nicht groß genug.“ Doch auch ist die Dankbarkeit groß, dass der LVR in dieser unsicheren Zeit die Kulanz besitzt, die Förderung umzuwidmen auf das digitale Neu-Konzept und so ein besonderes Angebot ermöglicht. Das ist für das das Brühler Jugendkulturhaus, einer Einrichtung des ASB Regional Verband Rhein-Erft/Düren e.V. Ansporn genug für jedem Jugendlichen vollen Einsatz zu zeigen. Und noch gibt es ja zwei Events, die für jeden offen stehen: Am 20.02.2021 findet ein Impulstag statt. „Meinungs-Mache: alles steht Kopf“. Anmelden kann man sich über Instagram, Facebook und per E-Mail. Und der 05.03.2021 steht unter dem Motto „demo day“. Ein Begriff aus dem Sektor der Programmierer und Nerds wird hier ernst genommen: Freitags-Demo – digital natürlich.

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